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So, 09:00 Uhr
27.08.2017
Thüringer Hochschulen:

Attraktiv für ausländische Studierende

Die Zahl ausländischer Absolventen an den Thüringer Hochschulen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Erwarben 2006 insgesamt 256 ausländische Studierende den Abschluss an einer Thüringer Universität oder Fachhochschule, waren es 2016 bereits 1.106 – eine Steigerung auf das Vierfache...


Das geht aus einer Auswertung des Thüringer Wissenschaftsministeriums auf Basis der amtlichen Hochschulstatistik hervor. Thüringen habe ein großes Interesse daran, diese Menschen nach ihrem Studium im Land zu halten, sagte Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee. „Ich sehe hier auch ein wachsendes Potential zur Fachkräftesicherung im Land.“

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Aber selbst, wenn ausländische Studienabgänger später in ihre Heimat zurückkehrten, nähmen sie ein Stück Thüringen mit in die Welt und würden damit zu Botschaftern für den Freistaat, so Tiefensee. Generell hat der Hochschulstandort Thüringen in den letzten Jahren erheblich an Attraktivität für ausländische Studierende gewonnen: Ihre Zahl ist zwischen 2006 und 2016 von 3.108 auf 6.607 gestiegen – hat sich also allein in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Ihr Anteil an allen Studierenden liegt heute bei gut 13 Prozent.

„Dabei ist Thüringen vor allem bei Studierenden aus Asien und dem europäischen Ausland gefragt“, so der Minister. Die meisten Studierenden kommen aus China (995), Indien (528) und Russland (403), der Ukraine (280) und Vietnam (232). Auch aus der Türkei (204), Syrien (195), dem Iran (193), Indonesien (192) und Pakistan (184) absolvieren vergleichsweise viele junge Menschen ein Studium im Freistaat. Innerhalb der EU kommen die meisten Studierenden aus Italien (163), gefolgt von Spanien (110). Die meisten Ausländer studieren an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (2.202), den höchsten Anteil an ausländischen Studierenden haben die Hochschule für Musik „Franz Liszt“ (38,8 Prozent) und die Bauhaus-Universität (25,3 Prozent) in Weimar.

Künftig gehe es auch darum, die Potentiale, die die Zuwanderung aus dem Ausland biete, aktiv zu nutzen, betonte der Minister: „Wir wollen deutlich mehr motivierte, studieninteressierte und studienfähige Zuwanderer für Thüringen gewinnen.“

Dazu dienen nicht zuletzt die Delegationsreisen der Landesregierung, an denen regelmäßig auch Vertreter der Thüringer Hochschulen teilnehmen, um für den Studien- und Forschungsstandort Thüringen zu werben. So stehen auch bei der für Anfang Oktober geplanten Delegationsreise des Thüringer Wirtschafts- und Wissenschaftsministeriums nach Japan wieder mehrere Universitäten und Forschungseinrichtungen auf dem Programm, darunter die Tokyo Denki University, die Meiji University, die Tokyo University of Science und die Kyoto University. Thüringer Universitäten und Fachhochschulen unterhalten aktuell mehr als 200 Kooperationen mit Hochschulen im Ausland – in vielen Fällen steht dabei der Studierendenaustausch im Zentrum der Zusammenarbeit.
Autor: red

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Kommentare
Schultze
27.08.2017, 10:54 Uhr
Flüchtlinge übernehmen unser Land und regieren uns bald?
Viele Flüchtlinge studieren. Das müssen sie ja auch um unser Land zu regieren. Gibt bestimmt bald wie die Frauenquote die Flüchtlingsquote in wichtigen Positionen und da es immer mehr Flüchtlinge werden können die auch bald nur noch Flüchtlinge in die Regierung wählen. Wo sollen wir dann hin? Der Slogan der AFD: Hol dir dein Land zurück!
Herr Taft
27.08.2017, 11:24 Uhr
Paranoia oder Propaganda?
Wahrscheinlich beides, @Schultze. Das ist ja vollkommener Bullshit, was Sie da schreiben. Weltweit ist vollkommen normal, dass im Ausland studiert wird. Ich bin fast sicher (ohne es geprüfte zu haben), dass der Anteil ausländischer Studenten in Frankreich, England und den USA wesentlich höher liegt.

Es ist wirklich erschreckend, wie die Afd-Anhänger versuchen Angst zu schüren.
Bodo Schwarzberg
27.08.2017, 11:49 Uhr
Fluchtursachen bekämpfen: Achillesferse der Politik
Wir lösen die Flüchtlingskrise nicht wirklich, wenn wir einzig für sichere Grenzen und Rückführung eintreten. Bekämpfen wir nicht die Ursachen der Flucht, wie die Agression des Westens in zahlreichen moslimischen Ländern, den Klimawandel und den ebenfalls vom etablierten Westen mit verursachten Terrorismus, verschieben wir das Problem nur zeitlich und räumlich. Der Druck aber wird global immer explosiver. Beides ist also wichtig: Schutz vor übersteigerter Zuwanderung und zugleich wahre Entwicklungshilfe sowie ein Überdenken der bisherigen, auf Expansion, Destabilisierung, Halbherzigkeit und Verarmung setzenden Politik der reichen westlichen Demokratien. Hierzu gehörte aber auch, die Konzerne hinsichtlich ihrer Aktivitäten in Entwicklungsländern mehr zu kontrollieren und zu sanktionieren, als bisher. Global gesehen brauchen wir alle Länder, um die Probleme zu lösen. Wir leben in EINER Welt.
Ad fontes
27.08.2017, 11:58 Uhr
Geht's noch?!
@Schultze: Ich würde mich inhaltlich mit Ihnen auseinandersetzen, wenn der Inhalt es hergeben würde... Aber Paranoia in derart ausgeprägter Form lässt sich schwer mit Argumenten begegnen. Deshalb eine rein gefühlsmäßige Entgegnung: Das ist einfach lächerlich!
Janko
27.08.2017, 12:04 Uhr
billigste Instinkte
Schön zu sehen, wie AfD-Propaganda funktioniert. Da wird der Begriff "ausländisch" schon automatisch mit dem Terminus "Flüchtling" belegt und gefolgert, dass "die" hier nur studieren, um mal unser Land zu übernehmen.

Die AfD muss sich mal entscheiden: sind "die" Flüchtlinge nun eigentlich alles faules Pack, das sich in Deutschlands soziale Hängematte legt, weil sie hier Häuser und Autos geschenkt bekommen, oder sind "die" Flüchtlinge Studenten, welche von langer Hand vorbereiten, dass Deutschland politisch an Syrien angegliedert wird (wahrscheinlich alle mit Sprengstoffgürtel behängt, falls weder Plan A noch Plan B funktioniert, weil wir ja Gott sei Dank die wachsamen, besorgten Bürger und die AfD haben).

Wissen Sie eigentlich, Schultze, wie viele deutsche Jugendliche umgekehrt im Ausland studieren? Hm, interessiert Sie wahrscheinlich auch nicht, Sie klappen beim Lesen, falls Sie über den zweiten Satz des Artikels hinausgekommen sind, die Schranke der niedrigsten Instinkte runter und schreien, dass man sich unser Land zurückholen muss.
Was genau haben "die" Flüchtlinge Ihnen denn eigentlich schon so alles weggenommen?
Frank1966
27.08.2017, 12:04 Uhr
@Schultze
Das ist wirklich Käse, was Sie da schreiben. Ein gefundenes Fressen, für den Spätzlevernichter.
Schauen Sie sich lieber einmal die Zahlen an, aus welchen Ländern die Studierenden kommen.

Und dann könnte man darauf verweisen, das genau diese Konstellation, bereits von Sarazzin und Helmut Schmidt so erwähnt wurde. Asiaten und Russen haben im Gegensatz zu einem sehr hohen Anteil fauler, krimineller und ungebildeter Muslime, einen ganz anderen Plan von ihrem Leben.

Und mir persönlich ist es lieber, sie studieren hier, als das sie mit Autos durch Menschenmegen fahren.
Andreas Dittmar
27.08.2017, 12:48 Uhr
Baustelle Deutschland
Es spricht nichts dagegen, unsere Bildungseinrichtungen auch für ausländische Bürger zu öffnen. Allerdings ist es wichtig Chancengleichheit zu wahren und die Finanzierungsfrage zu klären. Auch sollte man ein Augenmerk darauf richten was ausgebildet wird und ob man das überhaupt braucht. Auf Lehrstühle für Gender-Mainstream, Migrationsforscher und Sexualkundelehrkräfte speziell für Grundschüler oder gar Kindergartenkinder kann man genau so verzichten, wie das Verschwenden von Recourchen in politische Fakestudien. Da gibt es wichtigere Dinge wie z.B. Lehrer und Ärzte. In den Ländern der dritten Welt herrscht mit Sicherheit ein großer Fachkräftemangel. Auch die Ausbildungsmöglichkeiten sind bescheiden. Daher ist es nicht falsch, wenn man bei vorhandene freien Kapazitäten, jungen Menschen aus dem Ausland mit Potenzialen eine Chanche gibt, hier ihr Wissen zu erweitern und ihren Abschluß zu machen, um anschließend das erworbene KnowHow in ihrem Heimatland einzusetzen. Leider hat man in Deutschland aus finanziellen Gründen einen Mangel an Lehren und Ärzten erzeugt, weil man Bildungs und Gesundheitssystem kommerzialisiert und kaputtgespart hat. Wer ist da noch bereit selbst Geld in eine Ausbildung zu finanzieren, um anschließend in einem Krankenhaus oder einer Schule für wenig Geld am Limit zu arbeiten. Es kann nicht sein, das Ärtze und Patienten Krankenkassen und Pharmakonzerne reich machen oder Lehrer und Schüler für den Staat einen Kostenfaktor darstellen. In der Industrie sieht es nicht anders aus. Die Produktion wird ins Ausland verlagert, um die Kosten zu drücken. Anstatt Ingenieure zu bezahlen und denen die Möglichkeit zu geben, sich auf ihrem Fachgebiet weiter zu qualifizieren, kauft man deren Arbeit als Dienstleistungen ein. Wenn die freien Kapazitäten daraus resultieren, läuft etwas gewaltig schief.
Frank1966
27.08.2017, 13:07 Uhr
@janko
"Was genau haben "die" Flüchtlinge Ihnen denn eigentlich schon so alles weggenommen?"

Vielleicht beginnt es hiermit, dem Gefühl sich nicht mehr sicher zu fühlen. Der Kommentar von Schultze, war unbestrittener Käse, aber verschließt doch nicht die Augen vor den Tatsachen.

Auf Facebook läuft gerade ein Video von den Bebraer Teichen in Sondershausen. Auf der Seite von Sondershausen gegen Asylmissbrauch gibt es Liveaufnahmen Ihrer Lieblinge. Und passt auf, wer Steine wirft.

Wenn in Sondershausen nicht bald die Politik konsequent handelt, wird es immer schlimmer.
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