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Do, 13:14 Uhr
01.06.2017
Fraktionen des Stadtrates zur Eingemeindung

Zügig mit Gemeinden verhandeln

Die Fraktionen von SPD, Linke B90/Grüne des Nordhäuser Stadtrates fordern die Verwaltung auf, zügig in entsprechende Verhandlung mit anderen Gemeinden des Landkreises zu treten, damit Nordhausen weiter gestärkt werden kann...


Die drei Fraktionen haben folgende Beschlussvorlage vorbereitet:

Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Fraktionen des Stadtrates, zügig Verhandlungen zum Abschluss von Eingliederungsverträgen mit den angrenzenden Gemeinden zu führen. Gleichzeitig soll die Verwaltung beantragen, die Kommunen die der Stadt Nordhausen im Regionalplan zugeordneten sind, entsprechend dem Vorschaltgesetz zur Gebietsreform einzugliedern.

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Ziel muss es sein, dass die Stadt Nordhausen als größte Stadt in Nordthüringen dauerhaft über 50.000 Einwohnern erreicht und somit den Anspruch auf einen Kreisstadtsitz untermauert.

Begründung: Die Stadt Nordhausen muss sich im Zuge der Gebietsreform zu einer dauerhaft leistungsstarken Kommune weiterentwickeln, die bürgernah, rechtssicher und eigenverantwortlich handeln kann. Nach dem Vorschaltgesetz zur Durchführung der Gebietsreform in Thüringen vom 2. Juli 2016 sollen Städte, die als Ober-oder Mittelzentrum ausgewiesen sind, durch Eingliederungen vergrößert werden. Die Belange dieser Städte sollen im besonderen Maße berücksichtigt werden.

Nordhausen verfügt derzeitig über rund 42.000 Einwohner und steht daher in der Bedeutung im Freistaat Thüringen auf einer Stufe mit den Städten Gotha und Eisenach. Auch diese Städte haben über 40.000 Einwohner und werden versuchen im Zuge der Gemeindegebietsreform die 50.000-Einwohner-Schallmauer zu durchbrechen. In Erwartung einer Novellierung des Finanzausgleichgesetzes muss Nordhausen auch hier auf Augenhöhe bleiben.

Hauptzielrichtung der Eingliederungen müssen die Gemeinden sein, die nach dem gültigen Regionalplan der Stadt Nordhausen zugeordnet sind. Dabei sind insbesondere die regionalen Verflechtungsbeziehungen zu berücksichtigen, wie die Verbundenheit mit den Nachbarorten, gemeinsame Versorgungseinrichtungen, gewachsene Verwaltungs- und Verkehrsstrukturen und wirtschaftliche Verflechtungen. Diese Beziehungen bestehen mit den Umlandgemeinden von Nordhausen.
Nordhausen erhebt als die größte und zukunftssicherste Stadt in Nordthüringen den Anspruch auf den Kreissitz.
Andreas Wieninger (SPD), Michael Mohr (LINKE), Holger Richter, Bündnis 90/ Die Grünen
Autor: red

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Kommentare
I.H.
01.06.2017, 13:55 Uhr
"Haltet den Dieb"
Sind es nicht RRG, die Nordhausen den Kreisstadtstatus aberkennen wollen und die diese "Gebietsreform", die so sinnlos wie ein Kropf ist, angezettelt haben?

Ich denke es wäre besser, wenn Wieninger, Mohr und Richter ihre traurigen Geschichten auf der nächsten jeweiligen Parteiversammlung erzählen. Durch das Eingemeinden von Dörfern bekommt eine Stadt jedenfalls keinen einzigen Einwohner mehr! Wenn diese Weltfremden so weitermachen werden wir alle in zehn Jahren nach Erfurt oder Berlin eingemeindet.
abc123
01.06.2017, 16:33 Uhr
Aufforderung
Warum fordert man zu Verhandlungen auf die schon lange geführt werden?
Motte83
01.06.2017, 16:53 Uhr
Hat nichts mit Gebietsreform zu tun
H. Plotz, die Menschen sollen von den Umlandgemeinden auch nicht in die Stadt ziehen. Wenn die Gemeinde aber zur Stadt gehören, profitieren nach der Antragsbegründung alle davon. Die Einwohnerzahl steigt formell und die pro Kopf-Finanzierung steigt absolut, wenn die 50.000 erreicht werden und die kommunalen Finanzen auf Landesweite neu geregelt werden. Wieso sollte das Weltfremd sein. Ich finde es gut, wenn hier zumindest versucht wird, höhere Zuweisungen durch Eingemeindungen zu erreichen.
Rainer H.
02.06.2017, 09:20 Uhr
Rot Rot Grün koplos vor Ort
Was ist denn das für eine Pressemitteilung. Seit vielen Monaten verhandeln einzelne Nachbarorte mit der Stadt Nordhausen. Nichts soll übereilt werden, ein faires Miteinander soll eine Win-Win-Situation schaffen. Nun schwimmen RRG durch eine miserable Landespolitik die Fälle weg. Um das Gesicht nicht zu verlieren will man nun mit diktatorischer Anordnung Gemeinden ins Boot zwingen, ohne dass diese real verhandeln können.
Da bin ich ja gespannt, wie das auf die Ortsteile wirkt.
Pe_rle
02.06.2017, 20:13 Uhr
Eingemeindung
jetzt sollen also umliegende Gemeinden schnell nach Nordhausen,damit der Posten der Politiker sicher wird !!!!!
Liebe Gemeinden rund um Nordhausen,überlegt Euch genau ,ob Ihr diesen Schritt wirklich wollt????
Ihr werdet nur verschluckt,und die Politiker lachen sich ins Fäustchen. Vorteile werdet Ihr nicht bekommen,hier zählt nur die Zahl 50 000.
SPD,Linke und Grüne,Eure Denkweise ist durchschaut,das habt Ihr schon besser gekonnt
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