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Do, 11:52 Uhr
01.06.2017
Albert-Kuntz-Sportpark

Jendricke: "Die Stadt wollte eigentlich verhindern!"

Das Landratsamt in Nordhausen hat eine positive Stellungnahme zum Umbau des jetzigen Tennenplatzes im Albert-Kuntz-Sportpark abgegeben. Parallel dazu gibt es deftige Kritik am Verhalten der Stadt vom Landrat...


"Wir haben jetzt den entsprechenden Schriftsatz an das zuständige Ministerium in Erfurt abgeschickt, weil wir uns der notwendigen Sanierung nicht verschließen wollten", sagte Landrat Matthias Jendricke der nnz.

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Letztlich sei dieses "grüne Licht" das Ergebnis einer gemeinsamen Beratung zwischen Landrat und dem Präsidenten des Landesverwaltungsamtes. Der Anteil der Stadt an der Realisierung des Gesamtkomplexes sei für Jendricke eher niederschmetternd gewesen. Seit März dieses Jahres habe es aus dem Rathaus kein einziges Schriftstück zu diesem Thema gegeben.

"Vielleicht sollte man sich im Rathaus eher mit inhaltlichen Dingen beschäftigen als mit dem Verfassen von Pressemitteilungen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass man im Rathaus das Projekt AKS nicht sonderlich liebt und es eher verhindern wollte. Hier war es hilfreich, durch Pressemitteilungen einen falschen Eindruck zu erwecken", schiebt Matthias Jendricke hinterher.

Klang der Grundtenor der Mitteilungen aus dem Rathaus durchweg optimistisch, so wurde in einer Erklärung vom 18. Mai berichtet, dass noch Unterlagen nachgereicht werden müssen. Und genau hier hakt der Landrat ein und sieht sich in der Beurteilung der Situation "Stadt zu AKS" eher bestärkt. Schon im Januar habe er der Stadtspitze einen gemeinsamen Termin bei den Aufsichtsbehörden des Landes angeboten, um die durchaus komplexen Sachlagen vor allem bei der Sanierung des Theaters aber auch zum AKS zu besprechen. "Diesen Termin hatte Frau Krauth damals abgelehnt. Ich denke, im Rathaus ist man nicht in der Lage, ein vernünftiges Projektmanagement zu betreiben", so der Landrat im Gespräch mit der nnz.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
murmeltier
01.06.2017, 12:50 Uhr
Das glaube ich
Ich glaube, dass die Stadt nicht wirklich Interesse an Albert Kuntz Sportpark hatte. Man hat dieses Thema nur geschickt in der Öffentlichkeit verkauft. Das Rathaus sozusagen die "Guten" und die anderen die "Bösen." Geschickt, geschickt...
NDHler
01.06.2017, 13:30 Uhr
Murmeltier
Bei Klaus Zeh hätte ich das auch geglaubt bei Frau Krauth bin ich mir nicht sicher. Sie arbeitet eigentlich sehr transparent und glaubwürdig.
Ich frage mich warum Jendricke erst in der letzten Sekunde die Zustimmung gegeben hat. Wenn er dem Projekt wohlwollend gegenüber steht hätte "das Schriftstück" ja auch schon früher verschickt werden können.
Wichtig ist, dass jetzt schnell gebaut wird.
Hans Dittmar
01.06.2017, 15:14 Uhr
Landrat als Lachnummer in den Wahlkampf?
Ist das jetzt der Beginn des Wahlkampfes, oder verwechselte der Landrat den 1. April mit dem 1. Juni?
"Das habe ich gemacht" irgendwoher kennen wir das!
Nach dem ständigen Verhindern, der Stadt einen Haushalt zu genehmigen und stellenweise offenkundig Investitionen zu versagen, ist die jetzige Nachricht aus dem Landrates die größte Lachnummer seit Wochen. Nachdem man nun die Spielwiese des " Verhindern eines Wahltermins" verlassen musste, sucht man sich eine Neue.

Nun musste Herr Jendricke feststellen, dass seine Umfragewerte innerhalb der SPD tief in den Keller gefallen sind und nur noch Riese87 in sich oder Ihn einen optimalen OB Kandidaten sieht, da muss er seine Mitstreiterin Frau Krauth als mögliche OB Kandidatin diskreditieren. Nein, anstatt miteinander für eine Sache gemeinsam zu kämpfen, verhindert man und verhindert und verhindert – um dann die Antragsteller wie Blödmänner zu behandeln.

Sei es die Genehmigung eines Haushaltes, oder die Amtsniederlegung eines Oberbürgermeisteramtes, die Findung eines Wahltermins, oder wie jüngst in Arbeit, die Sanierung des Humboldt-Gymnasiums. Inkompetenz gepaart mit Arroganz schadet einer ganzen Region. Dabei zeigt es nun auch, dass es dazu keiner fremden Parteien bedarf, hier wird auf die eigenen Reihen eingedroschen. Da muss man sich nicht wundern das verschiedene Mitglieder der SPD wie Dagmar Becker, oder Arndt Schelenhaus nichts mit der Person Jendricke anfangen können. Ob der Bürger am Ende dieses Trauerspiel überblickt, werden wir am Wahltag sehen.
Kilian Baltres
01.06.2017, 21:16 Uhr
Ihre Wut ist furchtbar, Herr Landrat
Wo nehmen Sie nur die ganze Wut her, Herr Jendricke. Ihre Äußerungen gegen die Stadt gehen jetzt schon seit vielen Jahren. Das ist furchtbar, wie Sie als Landrat öffentlich auftreten.
Der Dr. Zeh ist doch jetzt weg. Wieso müssen Sie jetzt noch gegen Frau Krauth wettern? Müssen Sie immer eingebildete Feinde haben? Es ist doch gut, wenn der Fußballplatz jetzt gemacht wird. Als Politiker sollte man doch zusammenarbeiten. Frau Krauth ist doch in ihrer Partei. Was stimmt mit Ihnen nicht Herr Jendricke? Es ist furchtbar wie Sie sich benehmen.

Kilian Baltres
Gudrun1974
02.06.2017, 00:08 Uhr
Klare Worte unseres Landrats Jendricke
Endlich mal wieder klare Worte des Landrats. Bei der Stadt sollten man ihm mal lieber dankbar sein, dass er überhaupt den Bau des Platzes jetzt zugelassen hat! Wäre er schon 2012 unser OB geworden, dann hätte Nordhausen schon lange ein neues Stadion und auch ebenso eine neue Feuerwache. Beide Sachen waren ganz allein seine Idee!

Aber jetzt versuchen sich mal zwei Frauen Klaan und Krauth an solchen Projekten. Da weiß man jetzt schonmal, was rauskommt. Allerdings sind zum Glück ja bald OB Wahlen.
RaWu
02.06.2017, 07:07 Uhr
Das ist mein Schäufelchen!
huhuhu... und mein Feuerwehrauto!
Die bösen anderen Kinder lass' ich nicht mitspielen!

Trumps gibt es offenbar überall.
Liane Enzinger
05.06.2017, 08:56 Uhr
Hallo, Herr Jendricke
Hab gerade noch mal Ihre Attacken studiert. Eine Frage: Warum muss eigentlich der AKS durch Sie genehmigt werden? Weil die Stadt hochverschuldet ist. Wer war noch mal der jangjährige Finanzbürgermeisterter? Wie hoch waren die Schulden, als Sie Rathaus verlassen haben? 40 Millionen Euro.

Liane Enzinger, M.A.
Treuhänder
05.06.2017, 10:04 Uhr
@Liane Enzinger
Die Stadtbild hat sich unter Frau Rinke und Herrn Jendricke zum positiven verändert. Es wurde viel investiert. Investitionen ziehen Kredite nach sich. Ich gehe davon aus, dass die Kredite genehmigt waren. Die Zinsen für Kredite waren zu Rinkes und Jendrickes Zeiten bei 4% , 5% und 6%. Und heute? Kredite konnten zu günstigeren Konditionen umgeschuldet werden zu 2% oder günstiger? Da ist ein Schuldenabbau einfach, der geschieht, ohne groß aktiv zu werden.

Ihre pauschalen Verunglimpfungen nerven nur. Und nochmal, falls Sie es noch nicht verstanden haben, jede Investition muss meiner Kenntnis nach vom STADTRAT genehmigt werden. Dieser, der Stadtrat, ist dann für die finanzielle Lage der Stadt verantwortlich.
Liane Enzinger
05.06.2017, 11:23 Uhr
Gretchens Küchenarithmetik Unterschied Zinszahlung und Tilgung
Oh je, Gretchen, genau diese Küchenarithmetik hat NDH ins Verderben geführt.

Neben den Zinszahlungen, liebes Gretchen, muss aber doch noch getilgt werden, wenn ich mich nicht irre? Diese Tilgung hat ja wohl gar nichts mit niedrigen Zinsen zu tun. Es ist traurig, was Sie hier schreiben.

Liane Enzinger, M.A.
Treuhänder
05.06.2017, 11:28 Uhr
Hallo Liane
Ob Sie es glauben oder nicht, auch ich weiß, dass sich eine Ratenzahlung aus Zins und Tilgung zusammensetzt. Der Zins ist fast bei Null angekommen, bleibt die Frage: woher wollen Sie wissen, dass sich die Tilgungshöhe verändert hat? Haben Sie Rathaus-Insider-Wissen? Wäre doch mal was für eine Recherche, nnz?
Liane Enzinger
05.06.2017, 11:36 Uhr
Ach Gretchen ...
Den Unterschied zwischen Tilgung und Zinszahlung bekommt man in der Schule gelehrt. Der Haushalt, liebes Gretchen, ist öffentlich und kein Geheimdokument. Aber nochmal gesagt - Unterschied Tilgung und Zins ist basic.

Jetzt noch einen sonnigen Pfingstmontag!
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