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Mo, 15:30 Uhr
15.05.2017
Ferienkalender geht mit der Zeit

Ferienfreuden mit FIN

Einmal im Jahr, immer rechtzeitig vor den großen Ferien, trägt das Nordhäuser Familiennetzwerk alles Wissenswerte rund um die Sommer- und Herbstferien zusammen. Bisher geschah das mit viel Papier und viel Aufwand. Jetzt will man mit der Zeit gehen. Dank vielfältiger Unsterstützung konnte das Netzwerk heute den ersten Online-Ferienkalender samt passenden Maskottchen vorstellen...


"FIN" heißt die Katze im Superheldendress, die bei den 6 bis 10jährigen für Wiedererkennungswert sorgen soll. "FIN" das steht für "Ferien in Nordhausen". Hinter dem Akronym verbirgt sich der erste Online-Ferienkaldender des Landkreises, der heute vom Familiennetzwerk vorgestellt wurde.

Auf der www.fin-ndh.de finden sich seit heute rund 70 Veranstaltungen für Kinder, die in den anstehenden Sommerferien im ganzen Landkreis angeboten werden, einzelne Einträge verweisen auch schon auf die Herbstferien. Die Pflege der Seite übernehmen das Familiennetzwerk, wer eigene Veranstaltungen melden will, kann sich über das Kontaktformular auf der Website melden. Den Ferienkalender gibt es derweil schon viele Jahre, nun habe man mit der Zeit gehen wollen, sagte Manuela Gorges.

Der Einstieg in die digitale Welt hat für das Netzwerk nicht nur praktische Gründe. "Eigentlich stand der Ferienkalender schon vor dem Aus", erklärte Vivien Grabe, allein der Druck kostete das ehrenamtliche Netzwerk Jahr um Jahr zwischen 1.000 und 1.500 Euro, die Unterstützung der Netzwerkarbeit hielt sich von institutioneller Seite dafür bisher in Grenzen. Dabei dient der Zusammenschluss nicht nur dem Inforamtionsaustausch und der regelmäßigen Treffen. Man organisiert auch andere Veranstaltungen, darunter etwa das jährliche Treppenfest.


Das es nun mit der digitalen Variante geklappt hat, verdankt man einer Mischung aus Glück und Hartnäckigkeit. Die Gestaltung des Maskottchens FIN und der Website übernahm das frisch gegründete Agentur "Plusgrad" kostenfrei. "Plusgrad" Mitglied Steffen Mund sieht in der Unterstützung der Ehrenamtler die Möglichkeit etwas zurückzugeben. "Das ist von ganz allein gekommen. Wir haben gesehen das dass Budget hier gering war und haben uns entschlossen das zu unserem sozialen Projekt des Jahres zu machen."

Eine Website funktioniert aber nur dann, wenn sie auch ein paar Leute kennen und das funktioniert immer noch am besten Analog per Flyer, Plakat und Aufkleber. Für die Werbematerialen musste die Netzwerkmitglieder Klinken putzen gehen. "Wir haben lange dafür gekämpft das Geld zusammenzubekommen, andere Mittel haben wir nicht", sagte Vivien Grabe. Am Ende fand sich eine Reihe Unterstützer aus verschiedensten Bereichen. Im Familiennetzwerk hofft man nun, sich auch auf andere Aspekte verstärkt konzentrieren zu können und sich mehr für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen zu können, sagte Stephanie Schüler.
Angelo Glashagel
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