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Mo, 15:08 Uhr
15.05.2017
Neues vom NSV-Handball-Nachwuchs

Erst zum Schluss mit starker Leistung

Am Sonntag war die Handball-Abteilung des Nordhäuser SV Gastgeber für die Landesbestenermittlung der weiblichen D-Jugend (Jahrgang 2004 und jünger). Qualifiziert dafür hatten sich die jeweils drei Ersten der beiden Verbandsligastaffeln Nord-West und Süd-Ost...


Bei schwülwarmen Temperaturen in der Ballspielhalle wurde das Turnier für die Mädchen zu einer echten Kraftprobe. Und so gab es auch viele überraschende Ergebnisse, waren nicht immer die vermeintlichen Favoriten die Sieger. Dazu zählte leider auch das Nordhäuser Team, das als Verbandsligazweiter auf heimischen Parkett natürlich in die Medaillenränge kommen wollte.

Doch die Hoffnungen bekamen gleich im ersten Spiel einen Dämpfer. Es ging gegen den Dritten aus der eigenen Verbandsligastaffel, die Mannschaft vom SV Wartburgstadt Eisenach. In der Punkterunde hatte man gegen den SVW zu Hause unentschieden 14:14 gespielt und in Eisenach knapp mit 13:12 gewonnen. Die Schützlinge von Jens Friedrichs und Thomas Heise legten einen glänzenden Start hin und führten deutlich mit 5:1.

Doch dann bekam das Spiel unverständlich einen Bruch. Dazu wurden klare Chancen plötzlich nicht mehr genutzt, die Torhüterin ein ums andere Mal angeworfen. Eisenach, bis dahin klar unterlegen, witterte seine Chance und verkürzte bis zum Seitenwechsel auf 4:5. In Halbzeit Zwei ein beiderseits zähes Ringen. Nordhausen geriet zwar nicht in Rückstand, musste sich aber immer wieder den Ausgleich gefallen lassen, weil weiterhin zu viele gute Möglichkeiten unkonzentriert vergeben wurden. Das 8:8-Unentschieden am Ende war für den NSV eher eine Niederlage.

Im zweiten Spiel gegen den Thüringer HC, Sieger der anderen Verbandsligastaffel, wirkte die Enttäuschung sichtbar nach. In der ersten Halbzeit konnte man das Geschehen noch einigermaßen offen gestalten. 6:4 für den THC. Und als nach dem Sreitenwechsel gleich der Anschlusstreffer gelang, schien noch alles möglich. Doch in der Folge ging nicht mehr viel. Keine Bewegung im Spiel, während die wieselflinken Erfurterinnen ein ums andere Mal die Lücke zum Nordhäuser Tor fanden.

Am Ende eine deutliche 7:12-Niederlage. Und da Eisenach im letzten Gruppenspiel den THC mit 6:3 besiegte war der Medaillentraum für die NSV-Mädchen endgültig ausgeträumt. Als Gruppendritter blieb nur das Spiel um Platz 5. Viel Seelenmassage war für die Trainer nötig. Aber sie hat geholfen, denn gegen den HSV Werratal 05, wie die Nordhäuserinnen Zweiter in ihrer Verbandsligastaffel, zeigten die NSV-Mädchen endlich ihr wahres Gesicht und gaben dem Gegner keine Chance. Mit 12:2 landeten sie den höchsten Sieg des Turniers und sorgten nach den vorangegangenen Enttäuschungen noch für einen versöhnlichen Abschluss.
Enttäuscht waren auch die mit viel Vorschusslorbeeren bedachten Mädchen vom Schlotheimer SV, die die Verbandsligarunde vor dem Nordhäuser SV als Sieger beendet hatten.

Nach Sieg und Niederlage wurden sieg zwar noch durch die bessere Tordifferenz knapp Gruppensieger, waren dann im Halbfinale gegen den THV aber chancenlos und mussten sich auch im Spiel um Bronze geschlagen geben. Verdienter Sieger der Bestenermittlung wurde schließlich die Mannschaft vom Thüringer HC, die sich im Endspiel gegen Eisenach für die Niederlage im Gruppenspiel revanchierte und nach ausgeglichener erster Halbzeit noch deutlich und verdient mit 8:4 gewann.
Uwe Tittel

Staffel I
Nordhausen - Eisenach 8:8
Thüringer HC - Nordhausen 12:7
Eisenach -Thüringer HC 6:3

Staffel II
Schlotheim - Werratal 10:6
Sonneberg - Schlotheim 5:3
Werratal - Sonneberg 4:3

Halbfinale
Schlotheim - Thüinger HC 3:9
Eisenach - Sonneberg 5:4

Spiel um Platz 5
Nordhausen - Werratal 12:2

Spiel um Platz 3
Sonneberg - Schlotheim 3:1

Endspiel
Eisenach - Thüinger HC 4:8
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