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Mi, 17:30 Uhr
10.05.2017
Aktionsbündnis tagte zum zweiten Mal

Verteilungsfragen

In Nordhausen hat sich am Nachmittag ein Aktionsbündnis zum Erhalt des Kreissitzes für Nordhausen getroffen. Es sei nicht damit getan, nach Erfurt zu fahren und vor der Staatskanzlei zu demonstrieren…


Man müsse parteiübergreifend Aktionen planen, die Emotionalität soll und muss Fahrt aufnehmen. Und: es sollte vielleicht auch ein gewisse Drohkulisse aufgemacht werden. Das Bündnis habe noch keine Struktur, es gebe keinen Sprecher, die Intentionen sollen aber in die Breite getragen werden. Aber es wurden Multiplikatoren wie Vertreter des Südharz Klinikums oder des Kreissportbundes gewonnen, sagte Hans-Georg Müller. Man wolle nicht gegen Sondershausen argumentieren, sondern die eigenen Stärken und Vorteile herausstellen. Mit im Bündnis arbeiten auch Vertreter des Nordthüringer Unternehmerverbandes sowie von Parteien, die im Stadtrat vertreten sind.

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Diskutiert wurde dann über die Auslegung von Unterschriftenlisten, auf denen die Menschen für Nordhausen als künftigen Sitz der Kreisstadt unterschreiben. Das solle nicht verwechselt werden mit der Unterschriftenaktion gegen die Gebietsreform. Wie nun aber sollen die Kreissitz-Unterschriftenlisten möglichst flächendeckend verteilt werden? Und das nicht nur in Nordhausen, sondern im gesamten Landkreis.

Der Kreissportbund stehe voll und ganz hinter der Petition des NUV und man wolle ganz klar signalisieren, dass man auf Augenhöhe mit dem Kreissportbund im Kyffhäuserkreis arbeiten werde, sagte KSB-Geschäftsführer Andreas Meyer. Zwischen beiden Sportbünden gebe es bereits eine Zusammenarbeit, die künftig weiter intensiviert werden soll. Auch deshalb werde man nicht aktiv für den Kreissitz von Nordhausen werben, entsprechende Aktion aber unterstützen, um zum Beispiel Unterschriftenlisten zu den Vereinen zu bringen.

Wie bekommen wir die Listen in die Fläche? Zum Beispiel bestehende Netzwerke nutzen, in die Gemeindeverwaltungen geben, die Strukturen der Freiwilligen Feuerwehren und das Rolandsfest nutzen, an dessen Ende die Listen übergeben werden sollen. Weiterhin sollen die Plakate und Aufkleber möglichst schnell unters Volk gebracht werden.

Hans-Georg Müller regte darüber hinaus an, in Nordhausen eine Protest-Veranstaltung zu organisieren. Möglich wäre zum Beispiel eine Demo im Vorfeld der nächsten Sitzung des Nordhäuser Stadtrates am letzten Maitag.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Eckenblitz
10.05.2017, 18:05 Uhr
Schaut sie an,....
jetzt sollen die Bürger mit ihrer Unterschrift die karre aus der Sche... ziehen. Für die Unfähigkeiten der Damen und Herren von der Politik, sollen wieder einmal die Lieben Bürger den Kopf hinhalten.
Liebe Politiker/innen, darf ich einmal fragen, was sie für den Bürger tun? Für den Bürger treten sie doch nur in Erscheinung, wenn sie etwas wollen. Zum Beispiel Wahlen.
h3631
10.05.2017, 19:19 Uhr
Angst
Die Posten sind in Gefahr!
Mueller13
10.05.2017, 20:40 Uhr
Ich bin nur ein bisschen dafür und unbedeutend dagegen
Was ist das für eine Aussage?

"Zwischen beiden Sportbünden gebe es bereits eine Zusammenarbeit, die künftig weiter intensiviert werden soll. Auch deshalb werde man nicht aktiv für den Kreissitz von Nordhausen werben, entsprechende Aktion aber unterstützen, um zum Beispiel Unterschriftenlisten zu den Vereinen zu bringen."

So sieht eine Stellungsnahme im Mekel-Style aus.
Hihi, bald gibt es einen Sportbund weniger und das ist gut so. Wo der Behördenklaus sitzen wird, ist völlig irrelevant.
Pe_rle
10.05.2017, 20:42 Uhr
Aktion Kreissitz
haben hier ein paar Herrschaften Angst um Ihren Posten ????
Meine Unterschrift gibt,s nirgens
Stadträte,wie HGM,die sich von Posten zu Posten hangeln,brauchen wir nicht,damit wird der Wille des Volkes nicht umgesetzt.
geloescht.20250302
10.05.2017, 20:56 Uhr
Eine gewisse Drohkulisse aufmachen?
Werden demnächst die Nordhäuser mal nicht aufgefordert, Poppenhäger in Erfurt zu besuchen?

Sondern sich per Auto, Zug, Fahrrad und zu Fuss nach Sondershausen aufzumachen? Straßen, Bahnhof, Parkplätze und Innenstadt zu fluten, um zu zeigen, dass wir nicht als Kreisstadtsitz geeignet sind?

Die Schwerter und den Roland könnt ihr Zuhause lassen...wir wissen selbst, dass wir nicht so dolle sind, wie uns die örtlichen Politiker einreden wollen.

Und bitte lasst euren Jendricke zuhause...nicht dass er noch das Landratsamt und sanierungsbedürftige Rathaus besichtigt, sich wohlfühlt, seine Zukunftspläne ändert, ein Wohnhaus aussucht (vielleicht gefallen ihm die Räumlichkeiten im Residenzschloss und eine Staatskarosse steht, wenn auch hinter Glas, dort schon bereit) und anfängt, gegen LRin Hochwind oder Bürgermeister Kreyer zu intrigieren...
RaWu
11.05.2017, 06:59 Uhr
Im Gegenteil @tannhäuser
Wir wachsen am besten zusammen, wenn unser Hans-Dampf-in-allen-Gassen" den ganzen Laden übernimmt. Also BM von SDH und LR in einer Person mit Residenz im Schloß. Damit könnte Nordhausen gut leben.
Am Ende kommt die"Reform" doch nicht und ihr habt unsern "besten Mann".
Na, ist das nicht ein Angebot?
harz59
11.05.2017, 07:24 Uhr
Ich kann es
nicht mehr hören oder lesen. Die Nordhäuser haben doch nur Angst um ihre Posten. Vielleicht müssten auch Einige von ihnen täglich eine längere Fahrstrecke in Kauf nehmen. Willkommen im wahren Leben!
Ich wünsche mir, dass es Sondershausen wird.
Dieser ewige Hick Hack ist einfach nur........
Von mir gibt es ebenfalls keine Unterschrift.
Die Nordhäuser Politiker sollen erst mal in den eigenen Reihen reinen Tisch machen.
Mueller13
11.05.2017, 10:34 Uhr
@ RaWu
Sollte Jendricke irgendeine Funktion bekommen, werden wir auf eine Außenstelle in Nordhausen aufbauen. Jeder soll sein Leid allein tragen!
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