Mi, 11:35 Uhr
10.05.2017
Neue Sonnenuhr
Mehr Zeit für das Rathaus
In einem guten Monat soll es soweit sein: das Nordhäuser Rathaus bekommt etwas von seinem alten Antlitz zurück. Kurz vor dem Rolandsfest soll eine neue Sonnenuhr am Rathausturm übergeben werden. Mit den ersten arbeiten am Turm wurde heute begonnen...
v.l.: Uwe Peters, Roland Veit von der Stadtbeleuchtung und Heiko Müller vom Bauamt (Foto: Angelo Glashagel)
Einstmals zierte das Nordhäuser Rathaus zwei Sonnenuhren. Erhalten geblieben ist nur die kleinere der beiden, die zudem kaum jemand kennt. Weit oben thront der in den Stein des alten Gemäuers eingeritzte Zeitmesser unscheinbar über dem Roland.
Ihr größerer Gegenpart wurde wie so vieles eine Opfer des zweiten Weltkrieges. Übrig geblieben sind nur die metallenen Bolzen, die sie einst gehalten haben. Pünktlich zum 1090. Stadtgeburtstag, der mit dem Rolandsfest in gut vier Wochen gefeiert werden wird, soll am Rathausturm nun wieder eine große Sonnenuhr erstrahlen.
Die Stadt verdankt das schicke Geburtstagsgeschenk Uwe Peters, eins Maschinenbaumeister und heute Mitarbeiter der Kreissparkasse. Letztere stellt nun die finanziellen Mittel bereit, Peters übernimmt Planung, Entwicklung und Aufbau der neuen Uhr, die Mitarbeiter der Straßenbeleuchtung assistieren mit ihrer Hebebühne.
Für Peters ist die Arbeit am Rathaus keine Premiere, schon 1988 hatte er die beiden mechanischen Uhren am Rathaus überarbeitet. Heute brachte man das Gestell für die neue Uhr an. "Die alte Sonnenuhr war wohl aus Holz und ist 1945 abgebrannt", erklärte Peters am Vormittag, "unsere neue Uhr wird gerade aus Aluminium gefertigt". Bei der Größe habe man sich an der alten Vorlage orientiert, so Peters weiter, der extra eine Bohrschablone mitgebracht hatte.
Am 31. Mai soll die Uhr angebracht werden, die offizielle Übergabe ist für den 9. Juni geplant. Alles was man dann noch braucht ist ordentlich Sonnenschein.
Angelo Glashagel
Autor: red
v.l.: Uwe Peters, Roland Veit von der Stadtbeleuchtung und Heiko Müller vom Bauamt (Foto: Angelo Glashagel)
Einstmals zierte das Nordhäuser Rathaus zwei Sonnenuhren. Erhalten geblieben ist nur die kleinere der beiden, die zudem kaum jemand kennt. Weit oben thront der in den Stein des alten Gemäuers eingeritzte Zeitmesser unscheinbar über dem Roland.
Ihr größerer Gegenpart wurde wie so vieles eine Opfer des zweiten Weltkrieges. Übrig geblieben sind nur die metallenen Bolzen, die sie einst gehalten haben. Pünktlich zum 1090. Stadtgeburtstag, der mit dem Rolandsfest in gut vier Wochen gefeiert werden wird, soll am Rathausturm nun wieder eine große Sonnenuhr erstrahlen.
Die Stadt verdankt das schicke Geburtstagsgeschenk Uwe Peters, eins Maschinenbaumeister und heute Mitarbeiter der Kreissparkasse. Letztere stellt nun die finanziellen Mittel bereit, Peters übernimmt Planung, Entwicklung und Aufbau der neuen Uhr, die Mitarbeiter der Straßenbeleuchtung assistieren mit ihrer Hebebühne.
Für Peters ist die Arbeit am Rathaus keine Premiere, schon 1988 hatte er die beiden mechanischen Uhren am Rathaus überarbeitet. Heute brachte man das Gestell für die neue Uhr an. "Die alte Sonnenuhr war wohl aus Holz und ist 1945 abgebrannt", erklärte Peters am Vormittag, "unsere neue Uhr wird gerade aus Aluminium gefertigt". Bei der Größe habe man sich an der alten Vorlage orientiert, so Peters weiter, der extra eine Bohrschablone mitgebracht hatte.
Am 31. Mai soll die Uhr angebracht werden, die offizielle Übergabe ist für den 9. Juni geplant. Alles was man dann noch braucht ist ordentlich Sonnenschein.
Angelo Glashagel





