Sa, 21:44 Uhr
06.05.2017
Hohenrode
Parkbänke aus Tropenholz?
Wieder werden für den Park offenbar recht haltbare Holzbänke gestiftet (siehe Beitrag zum Siesmeyer-Lauf im Park). Vielleicht ewig haltbare. Mit Sicherheit haltbarer, als unsere tropischen Regenwälder es heute noch sind. Sie müssen nicht aus tropischen Hölzern fabriziert worden sein...
Aber es ist nicht ausgeschlossen. Denn sie sehen hinsichtlich ihres Materials beworbenen Tropenholzbänken aus dem Internet erschreckend ähnlich. Auch in der Nordhäuser Innenstadt finden sich von Natur aus wetterfeste Sitzgelegenheiten, zum Beispiel zwischen dem Shoppingzentrum und der Kirche St. Blasii, wohlgemerkt in der fair-trade-Stadt Nordhausen.
Die meiner Meinung nach einzig seriöse Regenwaldschutzorganisation "Rettet den Regenwald" (www.regenwald.org, sie sammelte auch einst mit Erfolg gegen CDU-Umweltminister Reinholz Unterschriften wegen des 40.000-Dollar Elefantenabschusses in Afrika eines seiner Spitzenbeamten), veröffentlichte einen Beitrag zu ähnlichen Bänken in Ingolstadt.
Und sie schrieb: Der sogenannte nachhaltige, selektive Holzeinschlag im Regenwald ist eine Erfindung der Industrie. Es gibt keine wissenschaftlichen Grundlagen dafür. Der industrielle Holzeinschlag im Urwald ist weder umweltfreundlich noch sozial verträglich. Auch mit Label werden die Tropenwälder zerstört. (Quelle: www.regenwald.org).
Die einst ertappte Stadt Ingolstadt sah sich gezwungen, die Meinung der Bürger zu den Bänken einzuholen. Da standen die Bäume, aus denen sie produziert waren, bereits nicht mehr.
Wir sollten der Herkunft der Nordhäuser Bänke, ob nun in Hohenrode, oder auf städtischem Boden, zunächst einmal nachgehen. Zumal für Hohenrode ja auch schon Knaufsche Gipsprodukte angefahren wurden (die nnz berichtete).
Bodo Schwarzberg
Autor: redAber es ist nicht ausgeschlossen. Denn sie sehen hinsichtlich ihres Materials beworbenen Tropenholzbänken aus dem Internet erschreckend ähnlich. Auch in der Nordhäuser Innenstadt finden sich von Natur aus wetterfeste Sitzgelegenheiten, zum Beispiel zwischen dem Shoppingzentrum und der Kirche St. Blasii, wohlgemerkt in der fair-trade-Stadt Nordhausen.
Die meiner Meinung nach einzig seriöse Regenwaldschutzorganisation "Rettet den Regenwald" (www.regenwald.org, sie sammelte auch einst mit Erfolg gegen CDU-Umweltminister Reinholz Unterschriften wegen des 40.000-Dollar Elefantenabschusses in Afrika eines seiner Spitzenbeamten), veröffentlichte einen Beitrag zu ähnlichen Bänken in Ingolstadt.
Und sie schrieb: Der sogenannte nachhaltige, selektive Holzeinschlag im Regenwald ist eine Erfindung der Industrie. Es gibt keine wissenschaftlichen Grundlagen dafür. Der industrielle Holzeinschlag im Urwald ist weder umweltfreundlich noch sozial verträglich. Auch mit Label werden die Tropenwälder zerstört. (Quelle: www.regenwald.org).
Die einst ertappte Stadt Ingolstadt sah sich gezwungen, die Meinung der Bürger zu den Bänken einzuholen. Da standen die Bäume, aus denen sie produziert waren, bereits nicht mehr.
Wir sollten der Herkunft der Nordhäuser Bänke, ob nun in Hohenrode, oder auf städtischem Boden, zunächst einmal nachgehen. Zumal für Hohenrode ja auch schon Knaufsche Gipsprodukte angefahren wurden (die nnz berichtete).
Bodo Schwarzberg
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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