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Di, 09:35 Uhr
02.05.2017
Nordhausen muss Kreisstadt bleiben

Auf nach Erfurt (2)

Der Protest der Nordhäuser gegen den Vorschlag, Sondershausen zum Kreissitz eines Großkreises Nordthüringen zu machen, nimmt Formen an. Heute soll vor der Thüringer Staatskanzlei demonstriert werden...

Vor der Thüringer Staatskanzlei (Foto: nnz) Vor der Thüringer Staatskanzlei (Foto: nnz)

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In Erfurt abgekommen. Inzwischen sind es ein paar mehr Leute, Landrat Matthias Jendricke und weitere Nordhäuser sind auch am Ort. Die Minister Hoff, Keller und Poppenhäger sind ebenfalls in der Staatskanzlei.

Inge Klaan sagt: "Die Landkreise Nordhausen und Kyffhäuser gehören zusammen, die Diskussion um den Kreissitz teilt allerdings eine Region, die am Zusammenwachsen war, Nordhausen als das Zentrum in Nordthüringen muss Kreisstadt bleiben."
Autor: red

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Kommentare
Don R. Wetter
02.05.2017, 10:53 Uhr
..eindeutiger Vorteil für Nordhausen !?
..wir haben König Heinrich und Sondershausen (nur) einen Fürsten (Günther) !
free Gigi
02.05.2017, 12:42 Uhr
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free Gigi
02.05.2017, 13:29 Uhr
aber
Nordhausen hat eben auch einen Narren...
Janko
02.05.2017, 13:34 Uhr
Mich würde ja mal...
...eine Begründung vom Land interessieren.
"Wir haben aus den und den Gründen für SDH und aus diesen und jenen Gründen gegen NDH entschieden".

Gab's da schon mal was, oder wurde das per Münzwurf entschieden?
Leuki
02.05.2017, 14:25 Uhr
Verdacht der Mauschelei entkräften
Ohne Sympathisant von Frau Keller's Partei zu sein, schließe ich mich in der Kreisstadtfrage der kürzlich geäußerten Ansicht unserer ehemaligen Landrätin und jetzigen Ministerin an, dass zuerst einmal klare Kriterien für die Auswahl der neuen Kreisstädte definiert und beschlossen werden müssen. Anschließend sollten sie dann konsequent in ganz Thüringen angewendet werden. So kann der Verdacht der Mauschelei hinter den Kulissen - ob er nun zutrifft oder nicht - ausgeräumt und die Zustimmung zu der Entscheidung, wie auch immer sie ausfällt, wesentlich erhöht werden.

Ich glaube nicht, dass die in den letzten Tagen von einigen unserer Sondershäuser Freunde geäußerten Vermutungen überwiegen, hinter den Nordhäuser Protesten gegen Sondershausen als gemeinsame Kreisstadt ständen vor allem Eitelkeiten der Nordhäuser. Ich denke, dass auch die Befürchtung eine Rolle spielt, dass wenn jetzt undurchsichtig hinter den Kulissen entschieden wurde, dass dann auch in Zukunft gemauschelt wird zu Ungunsten spezieller Interessen der Bürger des nördlichen Teiles vom neuen Landkreis.
geloescht.20220913
02.05.2017, 14:33 Uhr
@janko
Die offizielle Begründung lautete (bis jetzt), dass man die kleineren Städte stärken wolle. Konsequenterweise könnte man dann aber auch Erfurt den Titel als Landeshauptstadt aberkennen und dafür eine kleinere Stadt "stärken"...
Leser1
02.05.2017, 15:58 Uhr
Nordhausen schafft sich ab?
Warum wollen denn die Politiker auf dem Bild und in der Kanzlei überhaupt einen Zusammenschluß und uns verkaufen? Die Gebietsreform soll 500 Millionen einsparen und 500 Millionen kosten was für ein Irrsinn. Was habt ihr Politiker uns da angetan. Jetzt jammert ihr um eure Posten in der Kreisstadt Nordhausen, denn in Sondershausen sind eure Wahlchancen noch geringer. Ihr schafft euch gerade selber ab mit eurer komischen Gebietsreform. Vielleicht bekommt dann Jedermann in Sondershausen eine Baugenehmigung wenn sie der Nachbar bekommt ohne Gemauschel wie in Nordhausen.
othello
02.05.2017, 17:31 Uhr
Sachlichkeit bitte, keine populistischen Emotionen !
Wir geben uns nicht kampflos geschlagen, wenn es um den Sitz der neuen Kreisverwaltung geht.
Unter diesem Motto sind sich alle Parteien in Nordhausen und die Unternehmer einig, und Widerspruch aus der Bevölkerung ist auch nicht zu erwarten. Warum auch ? Politiker des Kreises und der Stadt Nordhausen würden sicher ihr „ Gesicht verlieren „ gegenüber der Bevölkerung des Zentrums von Nordthüringen, ohne diesen Einsatz. Ist dieses aber bisher sachlich begründet. Nein.
Ist der Sitz der Verwaltung eines neuen Großkreises entscheidend für die Entwicklung dieses neuen Kreises ? Eine sachliche Begründung dafür, gibt es bisher nicht. Welche Nachteile entstehen für den ehemaligen Kreis, in dem nicht die Verwaltung sitzt ? Welche Vorteile hat ein Verwaltungssitz, egal ob in Sondershausen oder Nordhausen, für die jeweilige Region ? All diese Fragen werden von keiner Seite, ob Befürworter oder Gegner einer Kreisverwaltung in Sondershausen oder Nordhausen, nicht beantwortet. Warum also so viele Emotionen ? Ist der Sitz einer gemeinsamen Kreisverwaltung für die Entwicklung dieses neuen Großkreises wirklich so entscheidend ?
All diese Fragen werden nicht beantwortet. Nicht von der Landesregierung ( Vertreter Poppenhäger) und nicht von den Demonstranten „ Für Nordhausen“.
Warum diese Fragen nicht beantwortet werden, vor allem nicht von den Nordhäuser Demonstranten, die eben in dieser alten Verwaltung ihre Posten haben, ist verständlich, denn um diese Posten geht es, es geht um den „ Nordhäuser Filz“. Nicht die Interessen der Bevölkerung stehen hier im Mittelpunkt ! Dieses müsste sich jeder sachlich denkende „ Normalbürger“ vor Augen führen und einmal darüber nachdenken. Entscheidend ist am Ende, wie wird die neue Verwaltung im Interesse der Bürger gestaltet. Da ist es egal, wo sich diese Verwaltung befindet.
Mehr Sachlichkeit ist gefragt !
Paulinchen
02.05.2017, 17:58 Uhr
Meiner Meinung nach,…
…ist die Gebietsreform zu später Stunde, im Verlaufe einer Biertischlaune, in einer Erfurter Kaschemme geschuldet. Denn bei klarem Blick, hätten die Fragmente der Gebietsreformkarten niemals ein derartiges Ergebnis deklarieren dürfen. Denn es ist mal wieder ein Zeichen von Diktatur im Staate Thüringen. Ich vermisse zum Beispiel eine Stellungnahme der Stammtischmitglieder zum Thema Sonneberg und Suhl.

War doch vor nicht all zu langer Zeit zu lesen, dass diese Kreise den Antrag zum Wechsel ins Paradies (Bayern) gestellt hatten? Nun kann man durchaus eine Meinung zum bayerischen Ministerpräsidenten haben, aber er hat im Gegensatz zu unserem roten Baron und seinem Konfiefchen, Eier in der Hose gehabt und den Bürgen in den genannten Kreisen auf ihr Ersuchen eine Antwort gegeben. „Sie sind uns jederzeit herzlich willkommen“, so die Antwort des MP H. Seehofer. Was lernen wir daraus? Benehmen ist Glücksache und Glück hat leider nicht jeder. Deshalb gingen die Bürger im Süden des Freistaates Thüringen leer aus.

Anders ergeht es uns im vergessenen Norden Thüringens nun auch nicht. Warum? Die Demokratie in Deutschland verträgt keine Bürger/Volksbefragungen, denn so etwas scheut selbige so, wie der Teufel das Weihwasser. Aus diesen Gründen sollten wir doch mal eine Initiative starten und eine Bürgerbefragung zum Thema Gebietsreform starten. Der Stein, der ins Rollen zu bringen ist, liegt aber im Rathaus und vielleicht auch im Landratsamt. Kann es sein, dass hier schon die von mir erwähnten Eier fehlen? Warum wird von dort aus nicht mal eine Landesreform angestrebt, in der das Land Thüringen mal so ganz nebenbei von der Landkarte verschwindet? Ich hatte es schon einmal hier erwähnt, aus 16 mach 8.. Mal sehen, was dazu dem roten Baron und seinem Stammtischkumpel Poppenhäger dann noch einfällt, wenn sie das Buch „Thüringen“ zuklappen könnten/müssten?

Dann kann der Eine wieder als Anwalt arbeiten und der Andere bei Karstadt als Verkäufer und die Bürger des ehemaligen Freistaates Thüringen wären der Deutschen Einheit ein Stück näher. Denn schlechter kann es ja nicht mehr kommen.
geloescht.20250302
02.05.2017, 22:01 Uhr
Also erfolgreich?
Dann werden Frau Hochwind und Herr Kreyer sicherlich demnächst umweltfreundlich einen Sonderzug von SDH nach Erfurt für den Kreissitz Sondershausen chartern.

Sicherlich gut besetzt...wohl weniger mit Bürgern, sondern arbeitsplatzerhaltend eher mit derselben Klientel wie das Bus-Protest-Personal aus NDH.

Und Nordhausen startet auch eine Postkartenaktion oder organisiert ein Solidaritätskonzert für den Kreisstadtstatus...und engagiert das Lohorchester...das wäre mal eine Ironie, welche dieses Schwerteklirren verbohrter Lokalpatrioten die heisse Luft aus den aufgeblähten Ego-Ballons entweichen ließe.
Pe_rle
03.05.2017, 09:25 Uhr
Demo in Erfurt
wenn ich mir die Bilder zu diesem Artikel anschaue,stelle ich fest,das genau die Leute ,die Nordhausen und seinen Landkreis gegen die Wand gefahren haben ,in Erfurt demonstriert haben.
Nordhausen kann mit solch einer "Politprominenz" nicht Kreisstadt bleiben.
Wenn der LK Nordhausen nach Niedersachsen oder Hessen ginge ,wäre das allemal besser,als in einem Bundesland zu leben welches eh keine Zukunft mehr hat,weil es kaputt regiert wird.
DANKE ROT ROT GRÜN
Eckenblitz
03.05.2017, 12:25 Uhr
So ist das
Was mich an der Angelegenheit freut, ist die Tatsache, dass die Politiker und ihre Handlanger unter sich geblieben sind. Das Volk hat mit seinem fernbleiben gezeigt, was es von den Politiker/innen und dessen Anhang hält, oder nicht?
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