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Di, 10:01 Uhr
11.04.2017
Linke fordert Umsetzung

Schulsanierung darf kein Spielball sein

Im Februar beschloss der Stadtrat einstimmig, die geplante Sanierung des Humboldt-Gymnasiums und die Neuerrichtung einer Mensa in der Altstadt zu unterstützen. Die linke Stadtratsfraktion fordert nun die Umsetzung dieser Willensbekundung ein. Die Sanierung des Gymnasiums dürfe nicht zum politischen Spielball werden...

„Seit vielen Jahren kämpfen die Schulleitung, die Schüler und die Eltern des traditionsreichen Gymnasiums um die Sanierung des Oberstufengebäudes. Wir freuen uns, dass der Landkreis nun endlich eine Möglichkeit gefunden hat, dieses Vorhaben umzusetzen. Die Stadt ist nun der Pflicht, alles ihr Mögliche zu tun, das Projekt zu unterstützen“, unterstreicht die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Barbara Schencke. Davon sei für die Stadträte leider bisher nicht viel sichtbar gewesen, ergänzt sie.

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„Die Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums haben ein Recht auf vernünftige Bedingungen. Dazu gehört auch ein angemessener Rahmen für die Essensversorgung, der am geplanten Standort in der Altstadt gegeben wäre. Dies hat die Schule in einem Schreiben an alle Stadträte unterstrichen“, führt die Vorsitzende des Ausschusses für Generationen, Bildung und Sport, Konstanze Keller-Hoffmeister aus. „Die Schülerinnen und Schüler erwarten zu Recht von der Politik, dass diese gemeinsam an Lösungen arbeitet und nicht nur Probleme sucht. Wie sollen junge Menschen sonst noch Vertrauen in die Kommunalpolitik gewinnen?“ fragt Keller-Hoffmeister.

Die linke Stadtratsfraktion fordere daher, die Unterstützung der Stadt für das Bauprojekt nicht zum politischen Spielball werden zu lassen und dem Stadtrat in seiner nächsten Sitzung entsprechende Beschlüsse vorzulegen, heißt es abschließend in einer Pressemitteilung der Fraktion.
Die Linke, Kreisverband Nordhausen
Autor: red

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Kommentare
Liane Enzinger
11.04.2017, 10:21 Uhr
Spricht Frau Schenke für Herrn Mohr und die Service Gmbh?
Ein Artikel, der allzu durchschaubar ist. Erstens macht mit diesem Bericht die LINKE das Gymnasium zum politischen Spielball, indem sie sich nämlich als Partei äußert. Man kann auch ahnen, dass die LINKE vielleicht wieder vorgeschickt wurde aus der Behringstraße, denn ist Frau Schenke nicht indirekt auch beim Landratsamt beschäftigt?

Zweitens fällt auf, dass Frau Schenke hier an die Front geschickt wird, und sich nicht der Fraktionsvorsitzende Herr Mohr äußert.

Der äußert sich deshalb nicht, weil er gleichzeitig leitender Mitarbeiter der Service Gmbh ist, die das Gymnasium ja umbauen soll. Das ist doch allzu durchsichtig.

Mittlerweile wissen aber sowohl Eltern als auch Lehrer, dass die Sanierung längst wieder Spielball des “Nordhäuser Systems“ ist, und sind nur noch angeekelt von diesen infantilen politischen Spielchen auf Provinzniveau.

Liane Einzinger, M.A.
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