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Mi, 15:46 Uhr
05.04.2017
Termin für OB-Wahl steht noch nicht fest

OB stellte sich Amtsarzt vor

Es gibt noch keine Klarheit über den Termin für die Wahl zum Nordhäuser Oberbürgermeister. Das sagte jetzt Nordhausens Bürgermeisterin Jutta Krauth...


Das Landratsamt habe gestern (4. April) der Stadt Nordhausen mitgeteilt, dass dem Antrag der Stadt Nordhausen zur Festsetzung des Wahltermins am 11. Juni „noch nicht entsprochen werden kann“.

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Im Schreiben des Landratsamtes heißt es, dass das beamtenrechtliche Verfahren zum Ausscheiden von Dr. Zeh noch nicht abgeschlossen sei. Das Landratsamt, so heißt es im Schreiben weiter, werde den Wahltermin in Abstimmung mit dem Thüringer Landesverwaltungsamt treffen.

„Die Stadtverwaltung hat bereits am 15. März den 11. Juni als Termin für die Wahl zum/zur Oberbürgermeister/in vorgeschlagen“, so die Bürgermeisterin. Dieser Vorschlag entspreche der gesetzlichen Vorschriften des § 25 Abs. 3 Thüringer Kommunalwahlgesetz (ThürKWG). Dort heißt es, dass die Neuwahl innerhalb der letzten drei Monate des Beamtenverhältnisses des Oberbürgermeisters durchzuführen sei. „Dies wäre durch den von uns vorgeschlagenen Termin gewährleistet“, so Frau Krauth.

„Uns ist völlig unverständlich, warum man im Landratsamt so lange Zeit gebraucht hat, um uns zu antworten, und dann doch keinen Termin festsetzt“, so Frau Krauth.

„Bereits mit Schreiben vom 9. März hatte der Oberbürgermeister der Rechtsaufsicht mitgeteilt, dass er sein Amt niederlegen wird“, so die Bürgermeisterin weiter. Er habe dann in den folgenden Wochen um ein Beratungsgespräch bei der Kommunalaufsicht zum Verfahren nachgesucht. „Dies wurde ihm verweigert, mit dem Hinweis, ein offizielles Schreiben sei unterwegs. Das Schreiben ging erst 24. März ein. Für den 4. April wurde der Oberbürgermeister zu einer amtsärztlichen Untersuchung geladen.“

„Aus meiner Sicht wäre zwischen dem 9. März und Ende März genug Zeit gewesen, das Verfahren zu klären und einen Wahltermin zu festzulegen, der dem Gesetz entspricht“, so Frau Krauth.

„Nun ist der Wahltermin weiterhin offen. In Zeiten wichtiger Weichenstellungen für die Zukunft, u.a. mit Blick auf die Gebietsreform, muss die Stadt Nordhausen ohne Oberbürgermeister auskommen. Wie lange dieser Zustand noch andauern wird, liegt in der Hand der Kommunalaufsicht beim Landratsamt“, sagte Frau Krauth.
Autor: red

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Kommentare
Rainer H.
05.04.2017, 17:48 Uhr
Landratsamt schadet der ganzen Region
Ich frage mich wirklich, ob diese Menschen im Landratsamt überhaupt noch ruhig schlafen können. Man muß schon von Vorsatz sprechen, wenn man das hier in der Presse liest. Als Bürger hat man nur noch die Schn... voll.
Der Landrat kann sich auf den Mars schießen lassen. Aber ich glaube selbst dort währe der Schaden groß, den er dann anrichtet. Hat er eigentlich schon einmal gearbeitet? Was hat der eigentlich früher gemacht?
milfhunter
05.04.2017, 18:17 Uhr
jendrickes dreckige spielchen
man muss sich ernsthaft fragen, ob matthias jendricke die amtsärztliche untersuchung nicht dringender nötig hätte als der oberbürgermeister von nordhausen. was er mit seinem neuesten "schachzug" anstrebt, dürfte wohl klar sein: die oberbürgermeisterwahl im jahre 2017 soll mit aller macht verhindert werden oder notfalls so lange hinausgezögert werden, bis seine extrawünsche bei der gebietsreform in trockenen tüchern sind. als oberhaupt von nordhausen hat er nämlich keinen einfluss mehr auf die künftige kreisgestaltung.

es würde mich auch nicht wundern, wenn demnächst in der nnz steht, dass die kommunalaufsicht rechtsmittel gegen die amtsärztliche entscheidung einlegen wolle. in der haut dieser lakeien möchte ich aber nicht stecken, wenn der dienstherr im landratsamt bald ein anderer ist. sowas bleibt niemals ungestraft.
Nordhäuser Freiheit
05.04.2017, 19:53 Uhr
Der OB ist doch selbst schuld
Der OB ist doch selbst Schuld, wenn er sich der Amtsarzt Prozedur unterzogen hat. Demut muß irgendwann einmal Grenzen haben. Dr. Zeh trinkt doch seit Jahren noch den Kakao, durch den ihn der “ehrenwerte“ Jendricke zieht.
Liane Enzinger
05.04.2017, 20:28 Uhr
@nordhäuser Freiheit, Dr. Zeh zeigt Haltung
Widerspruch, Nordhäuser Freiheit. Ich meine, der Oberbürgermeister zeigt Haltung, wenn er sich dem Amtsarzt vorstellt. Er begibt sich nicht auf das Niveau des Jendricke. Hätte der OB die Untersuchung verweigert, hätte der Landrat die nächste Schlacht angezettelt.

Anstand zahlt sich am Ende aus. Respekt Dr. Zeh, dass Sie dieses schmutzige Spiel nicht mitspielen und nachgeben. Sie haben damit der politischen Kultur einen Dienst erwiesen.

Liane Enzinger, M.A.
Tanne
05.04.2017, 21:53 Uhr
Unglaublich - Jendrickes schmutzige Spielchen
... warum wird der Rücktritt bzw. dessen Anerkennung eines Politikers herausgezögert? Wenn der OB zum Juni aus dem Amt scheiden will, dann ist dies so umd muss akzeptiert werden, egal aus welchen Gründen. Beim Rücktritt des Herrn Gauck hat auch keiner versucht, diesen zu verzögern. Kann mir einer sagen was er will, dahinter können nur die Spielchen unseres supertollen LR stecken. Bääähhh, Bürger wacht auf!!!
Kilian Baltres
05.04.2017, 23:22 Uhr
Halten Sie ein Herr Jendricke
Bitte kommen Sie zur Vernunft und halten inne! Sie zerstören den Frieden in Nordhausen immer weiter. Lassen Sie Herrn Dr. Zeh in den Ruhestand gehen ohne, es ihm noch schwerer zu machen. Bitte polarisieren Sie nicht immer weiter. Es ist schon genug Geschirr zerschlagen.
Strandläufer
06.04.2017, 07:54 Uhr
Spannend
Gut und Böse scheint klar aufgeteilt zu sein.
Eine kleine Anmerkung zum Thema Respekt: es heisst: Herr Jendricke und nicht "der" Jendricke (o.s.ä.)
Soviel Zeit darf, bei allem Respekt, sein.
altmeister
06.04.2017, 08:44 Uhr
Auch spannend oder lustig
Sehr geehrter Strandläufer,
jetzt stellen Sie sich mal vor, Sie hören eine Fußballübertragung im Radio und der Kommentator spricht folgendermaßen:
"Herr Meier stürmt nach vorn, gibt ab an Herrn Schulz, welcher weiterleitet an Herrn Schmidt, der aber durch Herrn Lehmann gefoult wird..."
Soviel Respekt sollte wohl auch dabei möglich sein?
Lassen Sie mal die Kirche im Dorf und solch mimosenhaftes kritisieren bei Seite, in der allgemeinen Berichterstattung wird nicht anders als auch meist hier in der nnz-online berichtet oder kommentiert.
Don R. Wetter
06.04.2017, 10:59 Uhr
Beamtenrecht oder Willkür ?
Was steht den nun im Beamtenrecht zur "Festellung der Dienstunfähigkeit" ?
Wer klärt uns auf ?
Wo ist der "Riese87" ??
Boris Weißtal
06.04.2017, 13:14 Uhr
Das sagt das Beamtenrecht:
Der Landrat bedient sich in diesem Verfahren willkürlich und rechtsmißbräuchlich einer nicht zutreffenden Bestimmung des Beamtenrechtes.

Die Bestimmung zur Dienstunfähigkeit eines Beamten ist hier nämlich gar nicht einschlägig.

Begründung:

Die Dienstunfähigkeit eines Beamten ist zu prüfen, wenn ein Beamter vorzeitig in den Ruhestand gehen will und Pensionszahlungen beziehen möchte. In diesem Fall bleibt er nämlich Beamter und wechselt in den vorzeitigen Ruhestand. Dies wird kenntlich durch die Kennzeichnung "a.D." = außer Dienst.

Wenn im vorliegendem Fall ein Wahlbeamter vorzeitig sein Beamtenverhältnis beendigen will, heisst dies: Entlassung auf eigenen Antrag. hier gilt:

§ 20 Thüringer Landesbeamtengesetz

Besondere Verfahrensvorschriften bei Entlassung auf eigenen Antrag

(1) Beamte können jederzeit gegenüber ihrem Dienstvorgesetzten ihre Entlassung verlangen. [...]
(2) Die Entlassung ist für den beantragten Zeitpunkt auszusprechen. [...]

Somit erhalten diese Leute auch keine Pensionsansprüche, denn Pensionen erhalten nur Beamte. Im Fall von OB Zeh erhält dieser ohnehin keine Pensionsansprüche, da diese bei kommunalen Wahlbeamten erst entstehen, falls er sich zur Wiederwahl stellt. Dies kann er nun aber gar nicht mehr.

Somit ist die angeordnete amtsärztliche Untersuchung nichts anderes als eine unbegründete Schikane dieses Menschen und dient vermutlich nur dem Ziel, den Wahltermin zu verschieben.
Strandläufer
06.04.2017, 14:00 Uhr
@Altmeister
Ach guck - Sind wir gerade beim Fußball? Ich finde ein bisschen Respekt auf allen Seiten schadet nichts. Was regen Sie sich eigentlich so darüber auf? Scheint ja ein sehr wunder Punkt zu sein. Aber das geht mich zum Glück nichts an. Oder liegt es daran, dass ich kein "Jendicke" bashing betreibe? Wie sie sehen, in diesem Kontext - sowie auch beim Fussball, ist es üblich und angebracht, nur den Nachnamen zu nennen. Jetzt können sie sich über meine Flexibilität freuen.
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