Mi, 12:55 Uhr
05.04.2017
Erinnern an Opfer der Bombardierung
AfD gedachte an besonderem Ort
Mitglieder des AfD-Ortsverbandes Nordhausen gedenken in diesen Tage ebenfalls der Opfer der Bombardierung Nordhausens am 3. und 4. April 1945. An einem besonderen Ort...
Kranzniederlegung (Foto: privat)
Eine Woche vor dem Einmarsch der Amerikaner wurde auch die Stadt Nordhausen von den Bombengeschwadern der Royal Air Force in Schutt und Asche gelegt.
Offiziellen Zahlen zufolge starben dabei mindestens 8.800 Menschen, über 75 Prozent der Stadt waren völlig zerstört, darunter sämtliche Krankenhäuser und Lazarette, noch Tage später explodierten Bomben mit Zeitzünder.
"Mit einer Kranzniederlegung und einer Schweigeminute gedachten wir der Opfer dieses sinnlosen Infernos an einem besonderen Ort. In der Frankenstraße, zwischen Gestrüpp, Unkraut und Hundekot erinnert lediglich ein verwitterter Gedenkstein daran, dass sich an dieser Stelle ein Massengrab mit 600 Toten aus jenen zwei denkwürdigen Tagen befindet.
Mit der Wahl des Ortes unseres Gedenkens machen wir auch aufmerksam auf die Art und Weise der Erinnerungskultur in unserem Land", teilt Kirsten Paarmann vom AfD-Kreisverband Nordthüringen mit.
Autor: red
Kranzniederlegung (Foto: privat)
Eine Woche vor dem Einmarsch der Amerikaner wurde auch die Stadt Nordhausen von den Bombengeschwadern der Royal Air Force in Schutt und Asche gelegt.
Offiziellen Zahlen zufolge starben dabei mindestens 8.800 Menschen, über 75 Prozent der Stadt waren völlig zerstört, darunter sämtliche Krankenhäuser und Lazarette, noch Tage später explodierten Bomben mit Zeitzünder.
"Mit einer Kranzniederlegung und einer Schweigeminute gedachten wir der Opfer dieses sinnlosen Infernos an einem besonderen Ort. In der Frankenstraße, zwischen Gestrüpp, Unkraut und Hundekot erinnert lediglich ein verwitterter Gedenkstein daran, dass sich an dieser Stelle ein Massengrab mit 600 Toten aus jenen zwei denkwürdigen Tagen befindet.
Mit der Wahl des Ortes unseres Gedenkens machen wir auch aufmerksam auf die Art und Weise der Erinnerungskultur in unserem Land", teilt Kirsten Paarmann vom AfD-Kreisverband Nordthüringen mit.

