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Do, 17:19 Uhr
30.03.2017
Die Neue in der Wallrothstraße

Eine Frau steht jetzt am Ruder

Diana Stolze heißt die Frau, die in der Wallrothstraße 4 in Nordhausen als Chefin das Sagen hat. Die 34jährige hat die Nachfolge von Udo Rockmann angetreten. Ein Kurzbesuch bei der Industrie- und Handelskammer...

Diana Stolze am Arbeitsplatz in Nordhausen (Foto: nnz) Diana Stolze am Arbeitsplatz in Nordhausen (Foto: nnz)

Sie hat nur eine halbe Stunde Zeit, der nächste Termin an diesem Nachmittag drängt. Doch die nnz hatte über Diana Stolze schon berichtet. Damals, als Udo Rockmann vom NUV verabschiedet und sie begrüßt und vorgestellt wurde.

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Die gebürtige Nordhäuserin fand über eine kaufmännische Ausbildung, das Fachabitur, Studium und einen Job in der Wirtschaftsförderung des Landkreises Hersfeld/Rotenburg wieder zurück nach Nordhausen. Was hat sie bewogen, die bislang letzte Station zu gehen? "Ich wollte mich beruflich verändern, wollte mich zugleich auch weiterentwickeln, neue Aufgaben und Herausforderungen angehen. Und ich wollte zurück in die Heimat", erzählt die Mutter eines Sohnes.

Beworben auf die Nachfolge von Rockmann hatte sie sich im Dezember vergangenen Jahres, dann ging alles ziemlich schnell, ihr erster Arbeitstag war der 2. Januar. Mehrere Wochen arbeitete sie im regionalen Service-Center der IHK neben dem scheidenden Rockmann. Der nahm sie mit bei vielen Besuchen in den Unternehmen der Landkreise Nordhausen und Eichsfeld sowie des Kyffhäuserkreises.

Das ist nun ihr Revier, hier gibt es eigenen Angaben zufolge rund 14.000 Mitglieder der Kammer. "Ich glaube nicht, dass ich je alle kennenlernen werde. Was ich aber zusage, ich werde Ansprechpartner für jeden sein - egal ob Ein-Mann-Unternehmen oder Unternehmen mit 1.000 Mitarbeitern. Ich verstehe die Industrie- und Handelskammer und damit auch unser Service-Center als Dienstleister der Wirtschaft und den Handels", sagt Diana Stolze.

Das, was sich so schön dahersagt, das wird in den kommenden Monaten und Jahren nicht einfacher, denn die Anforderungen, die Veränderungen, die vor allem die Digitalisierung mit sich bringt, sind revolutionär. Da bedarf es aber trotzdem noch des Zuhörens der Kooperationen und der Netzwerke. Bislang fühlt sich Frau Stolze in den heimatlichen Gefilden gut aufgenommen. Was sie unbedingt will? Der Wirtschaft im gesellschaftlichen Leben den Stellenwert geben, der ihr als Wertschöpfer zusteht. Dazu braucht sie einen langen Atem, sie braucht Verbündete - aber mit 34 hat man auch noch genügend Zeit.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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