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Do, 09:34 Uhr
30.03.2017
Sterben, Tod und Trauer

Vita Dubia

Unter diesem Titel gibt es im Museum für Sepulkralkultur in Kassel eine Sonderausstellung, die noch bis zum 16.April zu besichtigen ist. Der Inhalt dieser Ausstellung ist die Ungewissheit des Todes und die Angst, lebendig begraben zu werden in der Zeit um 1800. Angesehen haben sie sich auch ehrenamtliche Hospiz-Mitarbeiter...

In ganz Europa hatten die Menschen Angst davor, lebendig begraben zu werden. Mit dem Fortschritt in der Wissenschaft suchte man in dieser Zeit nach eindeutigen Erkenntnissen, um die Grenze zwischen Leben und Tod neu zu bestimmen. Bizarre Experimente, unter anderem auch mit Elektrizität, sollen der Aufklärung dienen.
Es entstanden die ersten Leichenhäuser, in denen die Aufgebahrten bis zur Sicherheit des Todes verbracht wurden.

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Eine Gruppe ehrenamtlicher Mitarbeiter vom Hospizverein Nordhausen sowie Mitglieder vom Förderverein Christliches Hospiz „Haus Geborgenheit“ aus Neustadt besuchten diese Ausstellung.

Außer dieser Sonderausstellung gibt es im Museum als Dauerausstellung viele Bereiche zum Themenkomplex Sterben, Tod, Bestattung und Trauer zu besichtigen.
Es wird den Fragen nachgegangen, wie sich Menschen früher und heute mit dem Tod auseinandergesetzt haben, wie Bestattungen vollzogen wurden und Trauer und Gedenken ihren Ausdruck fanden.
Die Objekte zeigen nicht nur die Historie, sondern verdeutlichen auch den Wandel beim Umgang mit diesem Thema im Laufe der Jahrhunderte bis hinein in unsere heutige Zeit.

Vita Dubia - die Mitarbeiter des Hospizvereins und des Hospizes Neustadt zu Besuch in Kassel (Foto: Margret Holzapfel) Vita Dubia - die Mitarbeiter des Hospizvereins und des Hospizes Neustadt zu Besuch in Kassel (Foto: Margret Holzapfel)

Auch nach zweistündigem Aufenthalt war die Zeit viel zu kurz, um alle Bereiche genügend zu betrachten.
Einen interessanten Einblick für die Gruppe gab es aber allemal und viele neue Gedanken und Gesprächsstoff auf der Heimreise.
Margret Holzapfel
Hospiz Neustadt
Autor: red

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