So, 21:54 Uhr
12.03.2017
nnz-Ergebnisdienst: Handball
Zwei Fragen beantwortet
Das Augenmerk der Südharzer Handballer/innen lag am zurückliegenden Wochenende auf den Begegnungen der Damen und Herren in der Nordhäuser Ballspielspielhalle. Im Nachwuchs stand die Sichtungsmaßnahme des Jahrgangs 2004 im weiblichen Bereich auf dem Plan. Den Abschluss absolvierten die Mädchen der E-Jugend in Erfurt...
Es war für die Nordhäuser/innen ein richtungsweisendes Wochenende. Es standen gleich zwei Fragen im Vordergrund. Sind die Damen noch in der Lage den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen, und können die Männer ihre kleine schwarze Serie beenden?
Bevor jedoch der erste Abpfiff ertönte, hatten die Handballer/innen eine andere Hürde zu meistern. Am Freitag fand die zweite Klausurtagung NSV - Handball - 2020 an traditionsreicher Umgebung im Sonneneck statt. Neben aufschlussreichen Diskussionen wurden einige weitreichende Beschlüsse gefasst. Weitere vier Klausurtagungen sind geplant, damit sich der Handball in Nordhausen besser auf die neuen kommenden Anforderungen einstellen kann.
Landesliga Männer / Nordhäuser SV – SG Oberdorla/ Görmar 30:21
Nordhausen gegen die SG Oberdorla/Görmar, es trafen der Tabellenvierte und der Tabellenzweite aufeinander. Die Gäste mit einem Spiel mehr in der Tabelle vertreten hätten bei einem Erfolg dauerhaft die Südharzer auf Distanz halten können.
Die Gastgeber hingegen ernteten in den letzten Wochen viel Kritik, da das erfolgsverwöhnte Team scheinbar mit der Saison abgeschlossen hatte. Ausschlaggebend dafür war vor allem die Partie gegen Thüringer HC. Nordhausen verlor und überließ den THC Spielern die alleinige Tabellenführung und das damit verbundene Aufstiegsrecht. Vor der Partie hatte man sich entschieden, ein eventuelles Aufstiegsrecht nicht wahrzunehmen.
Gegen die SG aus Oberdorla und Görmar war die Ausgangslage eine ganz andere. Da der NSV in den zurückliegen Begegnungen seid der Jahreswende ungewohnt schwächelte, stand Platz 2 auf dem Spiel. Um diese Platzierung kämpfen derzeit gleich 3 Mannschaften. Abgesehen vom THC, der als Meister zwei Spieltage vor Schluss schon fast feststeht, können sich der HV Merkers, Nordhausen und die SG Oberdorla Hoffnungen auf Silber machen.
Die Hoffnungen der SG Oberdorla/Görmar erhielten jedoch am Samstag einen herben Dämpfer. Im Spiel gegen den Nordhäuser SV unterlagen sie deutlich mit 30:21. Die Niederlage hätte auch noch höher ausfallen können, Nordhausen jedoch ließ gleich Chancen für zwei Spiele ungenützt.
Die Partie selbst eröffneten die Gäste mit dem 0:1. Von Beginn an bis in die Haarwurzel motiviert Florian Gröger und Stefan Fuhrmann. Das zwischenzeitliche 3:1 konterten die Gäste mit dem 3:3. Die Hausherren taten sich schwer. Ihre Spielanlage, optisch sehr gefällig, war von vielen unnötigen technischen Fehlern geprägt. So verwundert es keinen in der Halle, dass die Gäste in 19:00 Minute die Führung mit 7:8 übernahmen.
Nordhausen mühte sich, scheiterte aber immer wieder an Kleinigkeiten. Einzig Altmeister Sören Ahlert war nicht aus der Ruhe zu bringen. Bis zur Halbzeit verhinderte er einen größeren Rückstand. Seine Vorderleute verdanken allein ihm die Chance zum Ausgleich kurz vor der Pause. Stefan Fuhrmann nutzte diese und mit 11:11 ging es in die Kabine.
Nach der Pause waren wieder die Gäste am Drücker. Erst ein Dreier von Florian Gröger unterbrochen von einem Fuhrmann Treffer brachte die Wende. Bis dahin ließen die Gäste sehr viel Kraft bei ihren Angriffen. Während der NSV zu einfachen kraftsparenden Treffern kam mussten die Gäste mehr investieren.
Dies brachte die Südharzer ab der 36 Minute endgültig auf die Siegerstraße. Binnen 6 Minuten erhöhten sie ihren Vorsprung auf 6 Tore (20:14). Bis zum Ende konnte diese Führung auf 9 Treffer zum Endstand von 30:21 ausgebaut werden.
Die Nordhäuser meldeten sich eindrucksvoll zurück mit viel Luft nach oben. Nach der Rückeroberung von Silber zog am Sonntag die Überraschungsmannschaft aus Merkers nach und verdrängte mit einem 22:23 Auswärtserfolg gegen die HSG Hörselgau/Waltershausen den NSV, da eine Partie mehr ausgetragen, auf Rang 3.
Thüringenliga Damen / Nordhäuser SV – HSV Apolda 18:30
Die Damen des NSV sind in dieser Spielserie nicht zu beneiden. Viele Abgänge vor der Saison und viele Ausfälle in der Saison machte sie schon früh zu einem potenziellen Abstiegskandidaten. Zwar ist der Fahrstuhl noch nicht in Richtung Landesliga abgefahren, doch die Hoffnungen sind nach der erneuten Niederlagen gegen Apolda wieder ein Stück kleiner geworden.
Gegen die Damen aus Apolda hatten die Südharzerinnen von Beginn an große Probleme. Kurze schnelle Ballstafetten und ein gelungener Finalpass mit einem ebenso sicheren Abschluss offenbarte alle Schwierigkeiten mit dem die Nordhäuser Hexen derzeit zu kämpfen haben. Stark unter Druck und ohne ersichtlichen eigenen Erfolg musste sie schon nach wenigen Minuten eine Auszeit nehmen, um die Reihen neu zu ordnen.
Bis zur Pause gelang ihnen dies nur mäßig. Die Gäste aus Apolda, sehr sicher am Ball, bestimmten das Geschehen auf dem Parkett nach Belieben. Beim Halbzeitpfiff der beiden gut agierenden Referees lag der NSV bereits 5:16 zurück.
Zumindest im zweiten Spielabschnitt zeigten die Nordhäuserinnen, dass sie das Handball spielen nicht gänzlich verlernt haben. Gut kombinierend, und endlich auch einmal gleichmäßig gut im Abschluss, und die Gäste kamen nicht mehr wie gewohnt ins Spiel. Am Ende siegten der HSV Apolda mit 12 Toren Vorsprung beim 12:30 Endstand.
Mit der Niederlage gegen Apolda sollte der NSV die Saison abhaken und sich frühzeitig für die nächste aufstellen. Vielleicht gelingt ihnen dann eine überraschende Wende. Wenn nicht, gehen sie zumindest gut vorbereitet in die kommende Spielserie.
Verbandsliga weibliche Jugend E
Nordhäuser SV – Krauthausen 3:7
Behringen/Sonneborn – NSV 2 0:8
THC 1 – Nordhäuser SV 2 7:2
Nach dem Turnier rangieren gleich beide Mannschaften des THC an der Tabellenspitze. Zwar liegen die Nordhäuser mit 17 ausgetragenen Spielen vor dem Feld, kassierten aber auch schon 9 Niederlagen. Die Niederlage gegen die Erste vom THC war da noch zu verschmerzen, die gegen Mitbewerber auf Rang 3 Krauthausen nicht.
Die jungen Südharzerinnen waren einfach nicht richtig munter und vergaben gleich Serienweise gute Möglichkeiten die Partie für sich zu entscheiden. Nun haben sie es nicht mehr in der Hand und müssen auf Schützenhilfe von den beiden THC Mannschaften hoffen.
Sichtungsturnier weiblich Jahrgang 2004 in Creuzburg
Trotz hervorragender Ergebnisse waren die Verantwortlichen aus dem Handball - Fach - Ausschuss Nordthüringen, besonders die aus Nordhausen, nicht ganz glücklich mit den Ergebnissen bzw. Wertungen der Sichtung. Obwohl die Spielerinnen von Nordthüringen das Sichtungsturnier mit 2 Siegen und einem Unentschieden dominierten konnten sich nur Zwei qualifizieren. In die nächste Runde schafften es vom NSV Leonie und Joanne Friedrichs. Gestartet waren die Nordhäuser mit 11 Spielerinnen sowie 10 von Schlotheim und Bad Langensalza. Das Team selbst wurde von Schlotheim betreut.
Frank Ollech
Autor: redEs war für die Nordhäuser/innen ein richtungsweisendes Wochenende. Es standen gleich zwei Fragen im Vordergrund. Sind die Damen noch in der Lage den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen, und können die Männer ihre kleine schwarze Serie beenden?
Bevor jedoch der erste Abpfiff ertönte, hatten die Handballer/innen eine andere Hürde zu meistern. Am Freitag fand die zweite Klausurtagung NSV - Handball - 2020 an traditionsreicher Umgebung im Sonneneck statt. Neben aufschlussreichen Diskussionen wurden einige weitreichende Beschlüsse gefasst. Weitere vier Klausurtagungen sind geplant, damit sich der Handball in Nordhausen besser auf die neuen kommenden Anforderungen einstellen kann.
Landesliga Männer / Nordhäuser SV – SG Oberdorla/ Görmar 30:21
Nordhausen gegen die SG Oberdorla/Görmar, es trafen der Tabellenvierte und der Tabellenzweite aufeinander. Die Gäste mit einem Spiel mehr in der Tabelle vertreten hätten bei einem Erfolg dauerhaft die Südharzer auf Distanz halten können.
Die Gastgeber hingegen ernteten in den letzten Wochen viel Kritik, da das erfolgsverwöhnte Team scheinbar mit der Saison abgeschlossen hatte. Ausschlaggebend dafür war vor allem die Partie gegen Thüringer HC. Nordhausen verlor und überließ den THC Spielern die alleinige Tabellenführung und das damit verbundene Aufstiegsrecht. Vor der Partie hatte man sich entschieden, ein eventuelles Aufstiegsrecht nicht wahrzunehmen.
Gegen die SG aus Oberdorla und Görmar war die Ausgangslage eine ganz andere. Da der NSV in den zurückliegen Begegnungen seid der Jahreswende ungewohnt schwächelte, stand Platz 2 auf dem Spiel. Um diese Platzierung kämpfen derzeit gleich 3 Mannschaften. Abgesehen vom THC, der als Meister zwei Spieltage vor Schluss schon fast feststeht, können sich der HV Merkers, Nordhausen und die SG Oberdorla Hoffnungen auf Silber machen.
Die Hoffnungen der SG Oberdorla/Görmar erhielten jedoch am Samstag einen herben Dämpfer. Im Spiel gegen den Nordhäuser SV unterlagen sie deutlich mit 30:21. Die Niederlage hätte auch noch höher ausfallen können, Nordhausen jedoch ließ gleich Chancen für zwei Spiele ungenützt.
Die Partie selbst eröffneten die Gäste mit dem 0:1. Von Beginn an bis in die Haarwurzel motiviert Florian Gröger und Stefan Fuhrmann. Das zwischenzeitliche 3:1 konterten die Gäste mit dem 3:3. Die Hausherren taten sich schwer. Ihre Spielanlage, optisch sehr gefällig, war von vielen unnötigen technischen Fehlern geprägt. So verwundert es keinen in der Halle, dass die Gäste in 19:00 Minute die Führung mit 7:8 übernahmen.
Nordhausen mühte sich, scheiterte aber immer wieder an Kleinigkeiten. Einzig Altmeister Sören Ahlert war nicht aus der Ruhe zu bringen. Bis zur Halbzeit verhinderte er einen größeren Rückstand. Seine Vorderleute verdanken allein ihm die Chance zum Ausgleich kurz vor der Pause. Stefan Fuhrmann nutzte diese und mit 11:11 ging es in die Kabine.
Nach der Pause waren wieder die Gäste am Drücker. Erst ein Dreier von Florian Gröger unterbrochen von einem Fuhrmann Treffer brachte die Wende. Bis dahin ließen die Gäste sehr viel Kraft bei ihren Angriffen. Während der NSV zu einfachen kraftsparenden Treffern kam mussten die Gäste mehr investieren.
Dies brachte die Südharzer ab der 36 Minute endgültig auf die Siegerstraße. Binnen 6 Minuten erhöhten sie ihren Vorsprung auf 6 Tore (20:14). Bis zum Ende konnte diese Führung auf 9 Treffer zum Endstand von 30:21 ausgebaut werden.
Die Nordhäuser meldeten sich eindrucksvoll zurück mit viel Luft nach oben. Nach der Rückeroberung von Silber zog am Sonntag die Überraschungsmannschaft aus Merkers nach und verdrängte mit einem 22:23 Auswärtserfolg gegen die HSG Hörselgau/Waltershausen den NSV, da eine Partie mehr ausgetragen, auf Rang 3.
Thüringenliga Damen / Nordhäuser SV – HSV Apolda 18:30
Die Damen des NSV sind in dieser Spielserie nicht zu beneiden. Viele Abgänge vor der Saison und viele Ausfälle in der Saison machte sie schon früh zu einem potenziellen Abstiegskandidaten. Zwar ist der Fahrstuhl noch nicht in Richtung Landesliga abgefahren, doch die Hoffnungen sind nach der erneuten Niederlagen gegen Apolda wieder ein Stück kleiner geworden.
Gegen die Damen aus Apolda hatten die Südharzerinnen von Beginn an große Probleme. Kurze schnelle Ballstafetten und ein gelungener Finalpass mit einem ebenso sicheren Abschluss offenbarte alle Schwierigkeiten mit dem die Nordhäuser Hexen derzeit zu kämpfen haben. Stark unter Druck und ohne ersichtlichen eigenen Erfolg musste sie schon nach wenigen Minuten eine Auszeit nehmen, um die Reihen neu zu ordnen.
Bis zur Pause gelang ihnen dies nur mäßig. Die Gäste aus Apolda, sehr sicher am Ball, bestimmten das Geschehen auf dem Parkett nach Belieben. Beim Halbzeitpfiff der beiden gut agierenden Referees lag der NSV bereits 5:16 zurück.
Zumindest im zweiten Spielabschnitt zeigten die Nordhäuserinnen, dass sie das Handball spielen nicht gänzlich verlernt haben. Gut kombinierend, und endlich auch einmal gleichmäßig gut im Abschluss, und die Gäste kamen nicht mehr wie gewohnt ins Spiel. Am Ende siegten der HSV Apolda mit 12 Toren Vorsprung beim 12:30 Endstand.
Mit der Niederlage gegen Apolda sollte der NSV die Saison abhaken und sich frühzeitig für die nächste aufstellen. Vielleicht gelingt ihnen dann eine überraschende Wende. Wenn nicht, gehen sie zumindest gut vorbereitet in die kommende Spielserie.
Verbandsliga weibliche Jugend E
Nordhäuser SV – Krauthausen 3:7
Behringen/Sonneborn – NSV 2 0:8
THC 1 – Nordhäuser SV 2 7:2
Nach dem Turnier rangieren gleich beide Mannschaften des THC an der Tabellenspitze. Zwar liegen die Nordhäuser mit 17 ausgetragenen Spielen vor dem Feld, kassierten aber auch schon 9 Niederlagen. Die Niederlage gegen die Erste vom THC war da noch zu verschmerzen, die gegen Mitbewerber auf Rang 3 Krauthausen nicht.
Die jungen Südharzerinnen waren einfach nicht richtig munter und vergaben gleich Serienweise gute Möglichkeiten die Partie für sich zu entscheiden. Nun haben sie es nicht mehr in der Hand und müssen auf Schützenhilfe von den beiden THC Mannschaften hoffen.
Sichtungsturnier weiblich Jahrgang 2004 in Creuzburg
Trotz hervorragender Ergebnisse waren die Verantwortlichen aus dem Handball - Fach - Ausschuss Nordthüringen, besonders die aus Nordhausen, nicht ganz glücklich mit den Ergebnissen bzw. Wertungen der Sichtung. Obwohl die Spielerinnen von Nordthüringen das Sichtungsturnier mit 2 Siegen und einem Unentschieden dominierten konnten sich nur Zwei qualifizieren. In die nächste Runde schafften es vom NSV Leonie und Joanne Friedrichs. Gestartet waren die Nordhäuser mit 11 Spielerinnen sowie 10 von Schlotheim und Bad Langensalza. Das Team selbst wurde von Schlotheim betreut.
Frank Ollech




























