Do, 10:47 Uhr
09.03.2017
Holzeinschlagsarbeiten im Schuhmannstal
Ende Februar diesen Jahres wurde bereits vom Thüringer Forstamt Bleicherode-Südharz darüber informiert, dass im Bereich der Ortsverbindungsstraße zwischen Eisfelder Talmühle und Sophienhof demnächst Holzeinschlagsarbeiten durchgeführt werden. Jetzte ist es soweit...
Aufgrund der Herbststürme und des relativ hohen Schneeaufkommens in den letzten Wochen, hatte sich eine ganze Reihe von Bäumen insbesondere südöstlich der Straße stark destabilisiert. Dies ging einher mit verstärkt auftretenden Astabbrüchen und einzelnen Baumwürfen. Da bei einer weiteren Nutzung der Straße nach der Schneeschmelze eine Gefahr für Leib und Leben nicht mehr ausgeschlossen werden konnte, wurde eine Vollsperrung beantragt und seitens der Straßenverkehrsbehörde bis zum Abschluss der notwendigen Arbeiten genehmigt.
Die Holzeinschlagsarbeiten beginnen nunmehr am kommenden Montag (13. März). In einem ersten Schritt wird mit dem Abhängen der Telefonoberleitung begonnen. Nachdem die Handlungs- und Arbeitsfreiheit hergestellt ist, wird das Forstspezialaggregat Treetrimmer die Arbeit aufnehmen. Ausgehend von der öffentlichen Straße soll dieses im Zusammenwirken mit Seilschlepper und Forwarder Bäume, von denen eine Gefahr für die Öffentlichkeit ausgeht, entnehmen und – wo möglich – vor Ort ablegen. Die Forstmaschinen werden ausschließlich von der Straße aus agieren.
Bäume, die entweder außerhalb der Greifarmreichweite liegen oder einfach zu schwer bzw. zu groß für das Aggregat sind, werden mit Motorsäge gefällt. Der Arbeitsbereich liegt bei ca. 35-45 m jeweils seitlich der Straße. Auf der Südwestlichen Seite der Straße, wo ein gewisser Schutzstatus gilt, verbleiben die gefällten Bäume möglichst im Ganzen auf der Fläche, wenn eine sichere Ablage auf der Fläche und ein sicheres Arbeiten möglich sind. Damit wird lokal der Bestand an liegendem Totholz erhöht. In Einzelfällen werden auch Hochstubben als stehendes Totholz in ausreichender Entfernung zur Straße in diesem Bereich verbleiben.
Da nur gefährdende Bäume entnommen werden, ist keine Änderung der vorhandenen Waldentwicklungsphase oder der aktuellen Baumartenanteile zu erwarten. Die Störung bestimmter Tierarten wie bspw. Mopsfledermaus, Bechsteinfledermaus, Schwarzstorch und verschiedene Spechtarten kann anhand einer zuvor durchgeführten Erheblichkeitsabschätzung ausgeschlossen werden.
Auf der nordöstlichen Seite der Straße wird neben der Verkehrssicherungsmaßnahme auch eine normale Durchforstung der angrenzenden Bestände mit Holznutzung erfolgen. Weiterhin laufen entlang dem Wanderweg Sophienhof bis zum Netzkater Holzeinschlag- und Rückearbeiten. Auf Grund der Witterung und des Technikeinsatzes kann es in dem Bereich zeitweilig zu Beeinträchtigungen in der Begehbarkeit von Wanderwegen kommen. Nach Beendigung der Rückearbeiten werden aufgetretene Schäden an den Wanderwegen beseitigt.
In dem Zusammenhang bittet das Forstamt ausdrücklich die Bevölkerung nochmals um Verständnis für die Durchführung dieser Maßnahmen und die damit verbundenen Begleitumstände.
Ebenso wird noch einmal darauf hingewiesen, dass eine illegale Nutzung der gesperrten Straße im Schumannstal strikt zu unterlassen ist, da das Aggregat die volle Straßenbreite einnimmt und damit eine Durchfahrt unmöglich ist.
Autor: redAufgrund der Herbststürme und des relativ hohen Schneeaufkommens in den letzten Wochen, hatte sich eine ganze Reihe von Bäumen insbesondere südöstlich der Straße stark destabilisiert. Dies ging einher mit verstärkt auftretenden Astabbrüchen und einzelnen Baumwürfen. Da bei einer weiteren Nutzung der Straße nach der Schneeschmelze eine Gefahr für Leib und Leben nicht mehr ausgeschlossen werden konnte, wurde eine Vollsperrung beantragt und seitens der Straßenverkehrsbehörde bis zum Abschluss der notwendigen Arbeiten genehmigt.
Die Holzeinschlagsarbeiten beginnen nunmehr am kommenden Montag (13. März). In einem ersten Schritt wird mit dem Abhängen der Telefonoberleitung begonnen. Nachdem die Handlungs- und Arbeitsfreiheit hergestellt ist, wird das Forstspezialaggregat Treetrimmer die Arbeit aufnehmen. Ausgehend von der öffentlichen Straße soll dieses im Zusammenwirken mit Seilschlepper und Forwarder Bäume, von denen eine Gefahr für die Öffentlichkeit ausgeht, entnehmen und – wo möglich – vor Ort ablegen. Die Forstmaschinen werden ausschließlich von der Straße aus agieren.
Bäume, die entweder außerhalb der Greifarmreichweite liegen oder einfach zu schwer bzw. zu groß für das Aggregat sind, werden mit Motorsäge gefällt. Der Arbeitsbereich liegt bei ca. 35-45 m jeweils seitlich der Straße. Auf der Südwestlichen Seite der Straße, wo ein gewisser Schutzstatus gilt, verbleiben die gefällten Bäume möglichst im Ganzen auf der Fläche, wenn eine sichere Ablage auf der Fläche und ein sicheres Arbeiten möglich sind. Damit wird lokal der Bestand an liegendem Totholz erhöht. In Einzelfällen werden auch Hochstubben als stehendes Totholz in ausreichender Entfernung zur Straße in diesem Bereich verbleiben.
Da nur gefährdende Bäume entnommen werden, ist keine Änderung der vorhandenen Waldentwicklungsphase oder der aktuellen Baumartenanteile zu erwarten. Die Störung bestimmter Tierarten wie bspw. Mopsfledermaus, Bechsteinfledermaus, Schwarzstorch und verschiedene Spechtarten kann anhand einer zuvor durchgeführten Erheblichkeitsabschätzung ausgeschlossen werden.
Auf der nordöstlichen Seite der Straße wird neben der Verkehrssicherungsmaßnahme auch eine normale Durchforstung der angrenzenden Bestände mit Holznutzung erfolgen. Weiterhin laufen entlang dem Wanderweg Sophienhof bis zum Netzkater Holzeinschlag- und Rückearbeiten. Auf Grund der Witterung und des Technikeinsatzes kann es in dem Bereich zeitweilig zu Beeinträchtigungen in der Begehbarkeit von Wanderwegen kommen. Nach Beendigung der Rückearbeiten werden aufgetretene Schäden an den Wanderwegen beseitigt.
In dem Zusammenhang bittet das Forstamt ausdrücklich die Bevölkerung nochmals um Verständnis für die Durchführung dieser Maßnahmen und die damit verbundenen Begleitumstände.
Ebenso wird noch einmal darauf hingewiesen, dass eine illegale Nutzung der gesperrten Straße im Schumannstal strikt zu unterlassen ist, da das Aggregat die volle Straßenbreite einnimmt und damit eine Durchfahrt unmöglich ist.

