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Mi, 18:20 Uhr
08.03.2017
Paukenschlag im Rathaus

Dr. Klaus Zeh legt sein Amt nieder

Fünf Jahre nach seiner Wahl zum Oberbürgermeister wird Dr. Klaus Zeh sein Amt niederlegen. Hintergründe und Gründe in Ihrer nnz...

Zeh (links) beim Neujahrsempfang mit Hochschulpräsident Prof. Wagner (Foto: nnz) Zeh (links) beim Neujahrsempfang mit Hochschulpräsident Prof. Wagner (Foto: nnz)

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Nordhausen aus gesundheitlichen Gründen niederzulegen. Dies geschieht auf dringenden Rat meiner behandelnden Ärzte. Die Amtsniederlegung erfolgt per 19. Juni 2017.

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Meine gesundheitliche Situation hat zur Folge, dass ich durch Behandlungen öfter und länger ausfallen muss und darum mein Amt als Oberbürgermeister nicht mehr vollständig ausfüllen kann. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Nordhausen dürfen jedoch zu Recht erwarten, dass die Aufgaben der Amtsführung von den Verantwortungsträgern zu hundert Prozent erfüllt werden.

Um dennoch eine geordnete Übergabe an meine Nachfolgerin bzw. meinen Nachfolger zu sichern, werde ich das Amt noch bis zum 18. Juni 2017 weiterführen, damit während dieser Zeit die Neuwahl durchgeführt werden kann. Nach dem Thüringer Kommunalwahlgesetz (ThürKWG §25 Abs.2 und Abs.3) soll innerhalb der letzten drei Monate seiner Amtstätigkeit die Neuwahl des Oberbürgermeisters erfolgen.

Meine Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Ich war nunmehr seit der friedlichen Revolution 1989 28 Jahre in der Politik tätig, jeweils in verantwortlichen Positionen. Für diese Möglichkeit war und bin ich dankbar. Verantwortung um der Menschen Willen zu übernehmen, hat mich in all den Jahren erfüllt.

Es ging mir dabei nie um kurzatmigen Beifall. Es ging mir um den Blick auf das Ganze und vor allem um Nachhaltigkeit. Das ist und bleibt für mich vor allem Politik für Familien, deren Kinder und kommende Generationen. Diesen Prinzipien werde ich auch in Zukunft treu bleiben. Im Rahmen meiner gesundheitlichen Möglichkeiten werde ich mich auch weiterhin dafür einsetzen.

Meine Liebe zu meiner Heimatstadt Nordhausen und der Nordthüringer Region, die mein Handeln immer bestimmte, sei es als Mitglied im Thüringer Landtag, sei es als Mitglied in der Thüringer Landesregierung oder als Oberbürgermeister dieser Stadt, ist und bleibt für mich Herzenssache. Ich hoffe und wünsche, dass meine Nachfolger aus gleichen Motiven heraus handeln werden.

Ich bedanke mich bei den Bürgern der Stadt, die mir das Vertrauen für das Amt des Oberbürgermeisters entgegen gebracht haben und das ich fünf Jahre ausüben durfte. Auch bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bis heute vertrauensvoll an meiner Seite gearbeitet haben, bedanke ich mich ausdrücklich.

Ebenso gilt mein Dank den Stadträten, die verantwortlich und ehrlich dem Wohl unserer Stadt und den Interessen der Bürger gedient und ihr Mandat im Interesse der Sache eingesetzt haben. Ich bedanke mich bei den Mitgliedern meiner Partei, der CDU, die in Sorge um die Menschen dieser Stadt treu zu mir standen. Nicht zuletzt bedanke ich mich besonders bei meiner Familie, die viel zu oft zurückstehen musste, wenn ich einen großen Teil meiner Freizeit auch dem Amt gewidmet habe.

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Autor: red

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Kommentare
NDHler
08.03.2017, 19:05 Uhr
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Leser1
08.03.2017, 19:15 Uhr
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free Gigi
08.03.2017, 19:57 Uhr
Schade aber
die Gesundheit hat nun ein mal immer Vorrang. Alles Gute meinerseits, besonders für eine schnelle Genesung.

Überspitzt könnte man mutmaßen, LR klare Kante macht krank...

N. Baxter
Feuerwehrgeologe
08.03.2017, 19:58 Uhr
Gute Besserung
Auch wenn jetzt hier die meisten über den Herrn Zeh herziehen werden - aus diesen Diskussion werde ich mich raushalten - wünsche ich dem Herrn Zeh Gute Besserung und viel Kraft.

C. Lange
Andreas Dittmar
08.03.2017, 20:21 Uhr
Alles Gute Hr. Dr. Zeh
Auch von mir alles Gute und hoffentlich eine baldige Genesung. Bitte bleiben sie uns, auch nach ihrer Amtsniederlegung, noch viele viele Jahre als Nordhäuser erhalten.

MfG. Andreas Dittmar
Rainer H.
08.03.2017, 22:25 Uhr
OB tritt zurück
Man erwartet ja vieles, aber nicht diese Pressemitteilung.
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, ich wünsche Ihnen gute Besserung und Genesung. Dieser Schritt wird nicht leicht gefallen sein, aber die Gesundheit geht vor!

Rainer Hartleb
Gudrun1974
08.03.2017, 22:49 Uhr
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MarkertH
09.03.2017, 07:28 Uhr
Mehr als Schade!
Nun wird es immer weiter bergab gehen in Nordhausen. Einer der letzten Gegenspieler von Jendricke geht.
Hoffen wir mal das Mister "klare Kante" nicht bald alle Ruder in der Region NDH in der Hand hat um seine Pläne durchzusetzen.

Danke und Gute Besserung Herr Zeh!

H. Markert
Jürgen Wiethoff
09.03.2017, 12:09 Uhr
Den vielen guten Wünschen.....
......unter den verschiedenen Beiträgen zu diesem unerfreulichen Thema schließen wir uns an. Schnelle Besserung und vollkommene Genesung für Sie, Dr. Zeh.
Manfred_Grund
09.03.2017, 13:31 Uhr
Dank und Respekt
Wie schon gestern Abend auf Facebook mitgeteilt: Danke für das große Engagement in fast drei Jahrzehnten. Du hast am Aufbau unseres Freistaates und am Erblühen von Nordhausen bleibende Verdienste, ebenso als Christ in dieser Zeit des Wandels. Lieber Klaus, persönlich alles Gute! Es trotzdem sehr schade. Für den Schritt Respekt.
Manfred Grund, MdB
Bodo Schwarzberg
09.03.2017, 17:20 Uhr
Herrn Dr. Zeh meinen Respekt
Ich bin gewiss kein Anhänger der CDU, Herrn Dr. Zeh jedoch schätze ich von seiner rein menschlichen Seite her. Meiner Meinung nach ist er ein Politiker, der sich aus tiefer Überzeugung, denn aus Karrieregründen für die Ziele seiner Partei einsetzte und einsetzt. Für ihn hat das "C" in CDU tatsächlich viel mit den positiven Seiten des Christentums zu tun, mit Demut gegenüber dem für sich Erreichten, aber an erster Stelle wohl seiner Mitwelt gegenüber. Das ist sicher auch der Grund dafür, dass er in all den Jahren als Minister und Oberbürgermeister nie die Bodenhaftung verlor. Bereicherung, krumme Geschäfte oder eine luxuriöse Lebensweise sind mit seinem Wertekanon wohl kaum vereinbar, ebenso wenig persönliche Angriffe gegen politische Gegner, die unter der Gürtellinie anzusiedeln sind. Ich denke, dass seine Arbeit überwiegend von einer rein sachlichen Herangehensweise geprägt ist. Gerade deswegen vielleicht äußerte der Oberbürgermeister mir gegenüber einmal sein Unverständnis über die vielen unsachlichen und vor allem anonymen Kommentare in der nnz.
An das Gespräch, das ich vor einigen Jahren mit ihm für mein Menschenbilder-Buch in einer Nordhäuser Kneipe führte, denke ich aus den genannten Gründen gern zurück. Nach spätestens fünf Minuten hätte ich die Tatsache beinahe vergessen, dass mir gegenüber ein Thüringer Spitzenpolitiker saß.
Ich wünsche ihm vor allem gesundheitlich alles Gute und noch viele Gestaltungsmöglichkeiten, die in seinem Sinne sind.
Eckenblitz
14.03.2017, 12:34 Uhr
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