Mi, 11:45 Uhr
08.03.2017
Keine Vision mehr
Schnell mal zum Aufladen fahren
Umweltbewusst und zukunftsorientiert - mit diesem Versprechen wollen die Stadtwerke Nordhausen in Kooperation mit der InTraSol GmbH die Etablierung der Elektromobilität in Nordthüringen fortan aktiv mitgestalten. Heute wurde die erste öffentliche Schnellladestation in Betrieb genommen...
Stadtwirtschaftschef Steffen Mund und Sebastian Kupfer erklären den Lade- und Bezahlvorgang (Foto: nnz)
Zu finden ist die erste Strom-Zapfsäule in der Robert-Blum-Straße, auf einem frei zugänglichen Grundstück der Stadtwerke.
Hier können nun rund um die Uhr alle serienmäßigen Elektrofahrzeuge barrierefrei, das heißt über alle gängigen Steckertypen (CCS, Chademo, Typ2), geladen werden. Dank der installierten 50-kW-Schnellladestation reichen hier schon 20 Minuten Ladezeit aus, um die Fahrzeugbatterien wieder auf 80 Prozent zu füllen. Damit gehört sie zu den schnellsten Ladestationen in Thüringen und Mitteldeutschland.
Wer künftig sein Fahrzeug schnell wieder aufladen möchte, hat die Möglichkeiten über eine LadeApp (Download unter: www.mobeee.de). eine RFID-Kundenkarte oder durch Direktzahlung die neue 50-kW-Ladestation zu nutzen. Die Abrechnung erfolgt hierbei minutengenau über den Stationsbetreiber InTraSol in Zusammenarbeit mit dem europäischen Ladenetzwerk "Hubject".
Folglich können die Besitzer der mobeee-Ladekarte nicht nur an den entstehenden Stationen im Südharz laden, sondern haben nach einmaliger Registrierung bei den Stadtwerken Nordhausen vollständigen Zugriff auf über 27.000 Ladestationen in ganz Europa. Die Tarife für den Ladestrom richten sich hierbei grundlegend nach den jeweiligen Betreibern.
Für die neu errichtete Schnellladestation in der Robert-Blum-Straße werden dem Ladekunden 0,33 Euro je Minute berechnet. Somit stellt die Elektromobilität nicht nur einen ökologischen Aspekt für die Südharzregion dar, sondern gleichermaßen einen regional-wirtschaftlichen Vorteil. Denn mit einer Ladung für 10 Euro können moderne Elektrofahrzeuge bereits heute bis zu 200 km zurücklegen. Vergleichbare Verbrenner verursachen auf der gleichen Strecke fast doppelt so hohe Treibstoffkosten. Und das Geld bleibt - anders als bei den Ölmultis - in der Region.
Mit bei der Eröffnung dabei auch der Bürgermeister von Werther Hans-Jürgen Weidt (2. von links) mit dem Elektro-Werthermobil. (Foto: nnz)
"Die Umweltentwicklung und Lebensqualität werden in Zukunft entscheidend von der Klimafreundlichkeit unserer Fortbewegung abhängen. Auf kurzen Strecken hat das Elektroauto enorme Vorteile für die Lebensqualität von Stadt- und Landbevölkerung, denn es vermeidet lokalen Lärm, Feinstaub und giftige Stickoxide.", sagte heute Sebastian Kupfer, der technische Geschäftsführer von InTraSol. Betankt mit Strom aus Erneuerbaren Energien wie Photovoltaik und Windkraft stellt die Elektromobilität zudem eine wichtige Stellschraube für die Klimaschutzziele von Bund und Ländern dar und dient als mobiler Speicher für eben diese.
Gemeinsam mit den weiteren Partnern soll in den nächsten Monaten ein flächendeckendes Ladenetz im Südharz und der Kreisstadt Nordhausen entstehen. Die Schirmherrschaft obliegt dem Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz, welches das Projekt mit Fördermitteln unterstützt.
Angekündigt wurde heute auch, dass in Nordhausen vier weitere 22.kw-Ladestationen errichtet werden sollen, im Landkreis sollen es zehn werden. Darüber hinaus wurde für April der Start eines Car-Sharing-Modells angekündigt, das vorerst sieben Stationen im Nordhäuser Stadtgebiet vorsieht.
Autor: red
Stadtwirtschaftschef Steffen Mund und Sebastian Kupfer erklären den Lade- und Bezahlvorgang (Foto: nnz)
Zu finden ist die erste Strom-Zapfsäule in der Robert-Blum-Straße, auf einem frei zugänglichen Grundstück der Stadtwerke.
Hier können nun rund um die Uhr alle serienmäßigen Elektrofahrzeuge barrierefrei, das heißt über alle gängigen Steckertypen (CCS, Chademo, Typ2), geladen werden. Dank der installierten 50-kW-Schnellladestation reichen hier schon 20 Minuten Ladezeit aus, um die Fahrzeugbatterien wieder auf 80 Prozent zu füllen. Damit gehört sie zu den schnellsten Ladestationen in Thüringen und Mitteldeutschland.
Wer künftig sein Fahrzeug schnell wieder aufladen möchte, hat die Möglichkeiten über eine LadeApp (Download unter: www.mobeee.de). eine RFID-Kundenkarte oder durch Direktzahlung die neue 50-kW-Ladestation zu nutzen. Die Abrechnung erfolgt hierbei minutengenau über den Stationsbetreiber InTraSol in Zusammenarbeit mit dem europäischen Ladenetzwerk "Hubject".
Folglich können die Besitzer der mobeee-Ladekarte nicht nur an den entstehenden Stationen im Südharz laden, sondern haben nach einmaliger Registrierung bei den Stadtwerken Nordhausen vollständigen Zugriff auf über 27.000 Ladestationen in ganz Europa. Die Tarife für den Ladestrom richten sich hierbei grundlegend nach den jeweiligen Betreibern.
Für die neu errichtete Schnellladestation in der Robert-Blum-Straße werden dem Ladekunden 0,33 Euro je Minute berechnet. Somit stellt die Elektromobilität nicht nur einen ökologischen Aspekt für die Südharzregion dar, sondern gleichermaßen einen regional-wirtschaftlichen Vorteil. Denn mit einer Ladung für 10 Euro können moderne Elektrofahrzeuge bereits heute bis zu 200 km zurücklegen. Vergleichbare Verbrenner verursachen auf der gleichen Strecke fast doppelt so hohe Treibstoffkosten. Und das Geld bleibt - anders als bei den Ölmultis - in der Region.
Mit bei der Eröffnung dabei auch der Bürgermeister von Werther Hans-Jürgen Weidt (2. von links) mit dem Elektro-Werthermobil. (Foto: nnz)
"Die Umweltentwicklung und Lebensqualität werden in Zukunft entscheidend von der Klimafreundlichkeit unserer Fortbewegung abhängen. Auf kurzen Strecken hat das Elektroauto enorme Vorteile für die Lebensqualität von Stadt- und Landbevölkerung, denn es vermeidet lokalen Lärm, Feinstaub und giftige Stickoxide.", sagte heute Sebastian Kupfer, der technische Geschäftsführer von InTraSol. Betankt mit Strom aus Erneuerbaren Energien wie Photovoltaik und Windkraft stellt die Elektromobilität zudem eine wichtige Stellschraube für die Klimaschutzziele von Bund und Ländern dar und dient als mobiler Speicher für eben diese.
Gemeinsam mit den weiteren Partnern soll in den nächsten Monaten ein flächendeckendes Ladenetz im Südharz und der Kreisstadt Nordhausen entstehen. Die Schirmherrschaft obliegt dem Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz, welches das Projekt mit Fördermitteln unterstützt.
Angekündigt wurde heute auch, dass in Nordhausen vier weitere 22.kw-Ladestationen errichtet werden sollen, im Landkreis sollen es zehn werden. Darüber hinaus wurde für April der Start eines Car-Sharing-Modells angekündigt, das vorerst sieben Stationen im Nordhäuser Stadtgebiet vorsieht.


