Mi, 10:22 Uhr
22.02.2017
Seniorenvertretung Nordhausen
"Wir sind immer noch aktiv"
Die Plätze an der langen Tafel im Nordhaus reichten kaum aus. Zu neugierig waren die Mitglieder der Nordhäuser Seniorenvertretung. Sie wollten sich nicht entgehen lassen, was ihnen Bürgermeisterin Jutta Krauth so alles an Neuigkeiten kund tat...
Seniorenvertretung tagte (Foto: nnz)
Jutta Krauth berichtete zunächst, dass seitens des Stadtrates eine engere Zusammenarbeit mit der Seniorenvertretung gewünscht sei. Vor allem sei das mit dem Ausschuss für Generationen, Bildung und Sport möglich. Auch deshalb freue sie sich, dass an der heutigen Beratung auch die Ausschussvorsitzende teilnahm.
Krauth regte darüber hinaus an, bei künftigen Beschlussvorlagen die Erfahrung und die Anregungen der älteren Generation in die Erarbeitung und Diskussion einfließen zu lassen. So soll zum Beispiel die Barrierefreiheit des Bahnhofsplatzes weiter erhöht werden, auch bei den Planungen zur Sanierung des Theaters sei die Meinung der Senioren gefragt. Konstanze Keller-Hoffmeister als Vorsitzende des Ausschusses stellt sich vor, dass die Senioren am Diskussionsprozess in den zuständigen Ausschüssen einbezogen werden können. Seitens der Seniorenvertretung wurde geäußert, dass viele Senioren sich aktiv einbringen wollen und nicht immer nur bemuttert werden müssen.
Manfred König, der erste ehrenamtliche Beigeordnete der Stadt Nordhausen, sagte, dass sich die Arbeit der Seniorenvertretung in den zurückliegenden 18 Monaten durchaus ausgezahlt habe. Man vertrete eine Generation, die immer noch aktiv ist und über einen großen Erfahrungsschatz verfüge. Mit mehr als 10.600 Nordhäuserinnnen und Nordhäusern sei diese "Altersklasse" durchaus nicht zu unterschätzen. Man wolle vielseitig gefordert werden, weil wir uns als einen Teil dieser Stadt fühlen und ernst genommen werden, sagte Christine Wagner.
Darauf antwortete die Bürgermeisterin, dass zum Beispiel ein Projekt im Rahmen der Internationalen Bauausstellung, das in Nordhausen-Nord umgesetzt werden könne, ein Thema sei, in das sich die Seniorinnen und Senioren einbringen können.
Weitere Punkte, die heute Vormittag angesprochen wurden, waren eine künftige Seniorenakademie, die an der Hochschule etabliert werden könnte. Hier habe es bereits erste Gespräche mit der Leitung der Hochschule gegeben. Zusätzlich müsse einen Plattform geschaffen werden, die Informationen zu Angeboten in vielfältiger Form zur Verfügung stellen kann.
Aber auch die kaum noch zumutbaren Straßenverhältnisse, zum Beispiel in der Geseniusstraße wurden angesprochen. Vorgeschlagen wurde zum Ende des öffentlichen Teils in der Runde die Vorbereitung eines Workshops, in dem die ersten Richtungen vorgegeben wurden.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Seniorenvertretung tagte (Foto: nnz)
Jutta Krauth berichtete zunächst, dass seitens des Stadtrates eine engere Zusammenarbeit mit der Seniorenvertretung gewünscht sei. Vor allem sei das mit dem Ausschuss für Generationen, Bildung und Sport möglich. Auch deshalb freue sie sich, dass an der heutigen Beratung auch die Ausschussvorsitzende teilnahm.
Krauth regte darüber hinaus an, bei künftigen Beschlussvorlagen die Erfahrung und die Anregungen der älteren Generation in die Erarbeitung und Diskussion einfließen zu lassen. So soll zum Beispiel die Barrierefreiheit des Bahnhofsplatzes weiter erhöht werden, auch bei den Planungen zur Sanierung des Theaters sei die Meinung der Senioren gefragt. Konstanze Keller-Hoffmeister als Vorsitzende des Ausschusses stellt sich vor, dass die Senioren am Diskussionsprozess in den zuständigen Ausschüssen einbezogen werden können. Seitens der Seniorenvertretung wurde geäußert, dass viele Senioren sich aktiv einbringen wollen und nicht immer nur bemuttert werden müssen.
Manfred König, der erste ehrenamtliche Beigeordnete der Stadt Nordhausen, sagte, dass sich die Arbeit der Seniorenvertretung in den zurückliegenden 18 Monaten durchaus ausgezahlt habe. Man vertrete eine Generation, die immer noch aktiv ist und über einen großen Erfahrungsschatz verfüge. Mit mehr als 10.600 Nordhäuserinnnen und Nordhäusern sei diese "Altersklasse" durchaus nicht zu unterschätzen. Man wolle vielseitig gefordert werden, weil wir uns als einen Teil dieser Stadt fühlen und ernst genommen werden, sagte Christine Wagner.
Darauf antwortete die Bürgermeisterin, dass zum Beispiel ein Projekt im Rahmen der Internationalen Bauausstellung, das in Nordhausen-Nord umgesetzt werden könne, ein Thema sei, in das sich die Seniorinnen und Senioren einbringen können.
Weitere Punkte, die heute Vormittag angesprochen wurden, waren eine künftige Seniorenakademie, die an der Hochschule etabliert werden könnte. Hier habe es bereits erste Gespräche mit der Leitung der Hochschule gegeben. Zusätzlich müsse einen Plattform geschaffen werden, die Informationen zu Angeboten in vielfältiger Form zur Verfügung stellen kann.
Aber auch die kaum noch zumutbaren Straßenverhältnisse, zum Beispiel in der Geseniusstraße wurden angesprochen. Vorgeschlagen wurde zum Ende des öffentlichen Teils in der Runde die Vorbereitung eines Workshops, in dem die ersten Richtungen vorgegeben wurden.
Peter-Stefan Greiner

