Di, 14:17 Uhr
31.01.2017
Hilfe für Ärzte ohne Grenzen
"Äpfel für Aleppo" zog Bilanz
Vor kurzem fand im Begegnungszentrum Werther eine gemeinsame Veranstaltung für die Beteiligten des Projekts Äpfel für Aleppo statt. Die etwas ungewöhnliche Aktion hatte Geflüchtete und Einheimische im vergangenen Jahr zusammengebracht um über selbst organisierte Apfelernte Spenden für vom Krieg eingeschlossene Menschen in Aleppo zu sammeln...
In gemütlicher Runde wurde die Bedeutung dieser Hilfsmaßnahme in den Vordergrund gestellt. Besonders der symbolische Charakter des solidarischen, aktiven Handelns wurde in Redebeiträgen herausgearbeitet. Menschen in Not zu helfen, mit eigener Hände Arbeit, in einer gemeinsamen Aktion aufgehen, um Leid zu lindern.
Die im Herbst 2016, von Menschen aller Nationalitäten, auf verschiedenen Streuobstwiesen geernteten Äpfel wurden in einer Saftpresse verarbeitet. Der Erlös von 600,00 € wurde durch eine Spende des Vereins Schrankenlos auf 800,00 € aufgestockt und schließlich durch den JugendSozialwerk Nordhausen auf 1600,00 € verdoppelt. Das Geld kam der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen zu Gute, um deren Engagement für die Menschen in der von Krieg, Not und Elend heimgesuchten Stadt Aleppo zu unterstützen.
Dabei ging es nicht nur um die Apfelernte und den Krieg. Unter der Schirmherrschaft von Frau Arndt und Margit Bierbach von den LandFrauen Eichsfeld-Südharz wurden in der Begegnungsstätte der Landfrauen in Werther gemeinsam Tänze einstudiert und so im interaktiven Handeln Bekanntschaften geschlossen. Im Plauderton lernten sich die Beteiligten weiter kennen und erfuhren vom Lebensweg des jeweiligen Gegenübers.
Insgesamt 1.600 Euro Spenden kamen dank der Aktion "Äpfel für Aleppo" zusammen (Foto: Familienzentrum Nordhausen)
Am späten Nachmittag wurde dann zu Gitarrenklängen gesungen und getanzt. Die Stimmung war heiter und entspannt. Die jungen Leute aus den verschiedensten Ländern hatten ihren Spaß und lernten auf diesem Wege eine neue Seite Deutschlands kennen – getreu dem Motto: Musik verbindet.
Am Abend gab es dann ein mit viel Liebe von den Gastgebern des Begegnungszentrums vorbereites Festmahl. Lamm in zwei verschiedenen Zubereitungsarten, Suppen und Saucen, Salate und Obst mundeten den Gästen und Verantwortlichen ebenso wie schon der selbstgebackene Kuchen am Nachmittag. Die Dankeschönveranstaltung fand großen Anklang bei den Beteiligten, so dass bereits an eine Wiederholung im Frühjahr 2017 gedacht wird.
Uwe Schulz
Autor: redIn gemütlicher Runde wurde die Bedeutung dieser Hilfsmaßnahme in den Vordergrund gestellt. Besonders der symbolische Charakter des solidarischen, aktiven Handelns wurde in Redebeiträgen herausgearbeitet. Menschen in Not zu helfen, mit eigener Hände Arbeit, in einer gemeinsamen Aktion aufgehen, um Leid zu lindern.
Die im Herbst 2016, von Menschen aller Nationalitäten, auf verschiedenen Streuobstwiesen geernteten Äpfel wurden in einer Saftpresse verarbeitet. Der Erlös von 600,00 € wurde durch eine Spende des Vereins Schrankenlos auf 800,00 € aufgestockt und schließlich durch den JugendSozialwerk Nordhausen auf 1600,00 € verdoppelt. Das Geld kam der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen zu Gute, um deren Engagement für die Menschen in der von Krieg, Not und Elend heimgesuchten Stadt Aleppo zu unterstützen.
Dabei ging es nicht nur um die Apfelernte und den Krieg. Unter der Schirmherrschaft von Frau Arndt und Margit Bierbach von den LandFrauen Eichsfeld-Südharz wurden in der Begegnungsstätte der Landfrauen in Werther gemeinsam Tänze einstudiert und so im interaktiven Handeln Bekanntschaften geschlossen. Im Plauderton lernten sich die Beteiligten weiter kennen und erfuhren vom Lebensweg des jeweiligen Gegenübers.
Insgesamt 1.600 Euro Spenden kamen dank der Aktion "Äpfel für Aleppo" zusammen (Foto: Familienzentrum Nordhausen)
Am späten Nachmittag wurde dann zu Gitarrenklängen gesungen und getanzt. Die Stimmung war heiter und entspannt. Die jungen Leute aus den verschiedensten Ländern hatten ihren Spaß und lernten auf diesem Wege eine neue Seite Deutschlands kennen – getreu dem Motto: Musik verbindet.
Am Abend gab es dann ein mit viel Liebe von den Gastgebern des Begegnungszentrums vorbereites Festmahl. Lamm in zwei verschiedenen Zubereitungsarten, Suppen und Saucen, Salate und Obst mundeten den Gästen und Verantwortlichen ebenso wie schon der selbstgebackene Kuchen am Nachmittag. Die Dankeschönveranstaltung fand großen Anklang bei den Beteiligten, so dass bereits an eine Wiederholung im Frühjahr 2017 gedacht wird.
Uwe Schulz

