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Di, 22:28 Uhr
24.01.2017
Heimat der Tuareg

"TERRA INCOGNITA" in der KSK-Galerie

Auch wenn seit geraumer Zeit der rote Werbeschriftzug "Sparkasse" nicht mehr eingeschaltet ist (eine Reparatur kann erst in frostfreier Zeit erfolgen), gibt es das Geldhaus am Nordhäuser Kornmarkt noch. Und erfreulicherweise auch die nahezu monatlich wechselnden Kunstausstellungen. Am Abend war wieder Vernissage angesagt, bei der auch die nnz mit dabei war...


„TERRA INCOGNITA Zentralsahara – Heimat der Tuareg" – so betitelt sich die erste Ausstellung im neuen Jahr, die durch Sparkassen-Mitarbeiterin Vera Angelstein mit freundlichen Willkommensworten und besten Wünschen für 2017 eröffnet wurde. Im Mittelpunkt der Schau stehen groß- und kleinformatige Fotos von Helga Wiske, geb. Lungershausen.

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Die gebürtige Nordhäuserin ging hier zur Schule, absolvierte das Institut für Lehrerbildung (IfL), wurde Unterstufenlehrerin und später Leiterin einer Grundschule. Seit vielen Jahren ist Halle ihr neues Domizil. Doch das ist nicht ganz korrekt. Auch die Zentralsahara ist inzwischen zu ihrem zweiten Zuhause geworden.

Damals, im Jahr 2005, animierte sie eine Freundin zu einer Reise nach Algerien. Ein Wüstenausflug führte sie auch in die Zentralsahara, in Südalgerien gelegen. Es ist die Heimat der Tuareg – ein stolzes Volk. Und war beeindruckt von deren einfacher Lebensweise und der herzlichen Gastfreundschaft. Sie sind allesamt Muslime, haben aber nichts gemein mit den Islamisten.

Helga Wiske reist seitdem fast zweimal im Jahr in dieses Gebiet. Am Abend der Vernissage nimmt sie die Besucher quasi mit auf diese Reise hin zu den grandiosen Landschaften der Zentralsahara. „Ich möchte sie alle anstecken mit meinem Wüstenfieber. Die Sahara ist ja bekanntlich die größte Wüste der Erde. Ein Sandmeer, Oasen, schroffe Berge, endlose Ödnis. Eine Landschaft, urwüchsig, noch nicht missbraucht von der Menschheit“, schwärmt sie.

Im Mai 2015 hatte Helga Wiske in einer Lesung in der Stadtbibliothek ihre Zuhörer mit ihrer Reisebeschreibung „Gestern noch saß ich am Lagerfeuer“ begeistert. Nach dem geschriebenen Wort lässt sie heuer ihre Bilder sprechen. Menschen, ihre Lebensweise, ihr Handwerk und immer wieder die beeindruckende Natur. Einfach sehenswert!

Musikalisch begleitet wurde die Vernissage von Hosein Alizadehfard. Er stammt aus dem Iran, lebt seit drei Jahren in Deutschland und brachte Musikstücke aus seiner Heimat zu Gehör. Und begeisterte abschließend mit der „Europa-Hymne“ „Freude schöner Götterfunken“.Die Ausstellung ist bis zum 10. März 2017 während der Öffnungszeiten der Sparkasse, Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, zu sehen.
Hans-Georg Backhaus
"TERRA INCOGNITA" in der KSK-Galerie (Foto: Hans-Georg Backhaus)
"TERRA INCOGNITA" in der KSK-Galerie (Foto: Hans-Georg Backhaus)
"TERRA INCOGNITA" in der KSK-Galerie (Foto: Hans-Georg Backhaus)
"TERRA INCOGNITA" in der KSK-Galerie (Foto: Hans-Georg Backhaus)
"TERRA INCOGNITA" in der KSK-Galerie (Foto: Hans-Georg Backhaus)
"TERRA INCOGNITA" in der KSK-Galerie (Foto: Hans-Georg Backhaus)
"TERRA INCOGNITA" in der KSK-Galerie (Foto: Hans-Georg Backhaus)
"TERRA INCOGNITA" in der KSK-Galerie (Foto: Hans-Georg Backhaus)
"TERRA INCOGNITA" in der KSK-Galerie (Foto: Hans-Georg Backhaus)
"TERRA INCOGNITA" in der KSK-Galerie (Foto: Hans-Georg Backhaus)
"TERRA INCOGNITA" in der KSK-Galerie (Foto: Hans-Georg Backhaus)
"TERRA INCOGNITA" in der KSK-Galerie (Foto: Hans-Georg Backhaus)
"TERRA INCOGNITA" in der KSK-Galerie (Foto: Hans-Georg Backhaus)
"TERRA INCOGNITA" in der KSK-Galerie (Foto: Hans-Georg Backhaus)
"TERRA INCOGNITA" in der KSK-Galerie (Foto: Hans-Georg Backhaus)
"TERRA INCOGNITA" in der KSK-Galerie (Foto: Hans-Georg Backhaus)
Autor: red

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