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Di, 15:54 Uhr
24.01.2017
Holzauktion in Erfurt

Erfolg für Forstamt Bleicherode-Südharz

Wie jedes Jahr, so hat sich auch das Forstamt Bleicherode-Südharz an dem Meistgebotsverkauf von Thüringen Forst in der vergangenen Woche in Erfurt-Willrode beteiligt. Knapp 100 Festmeter bester Stammware wurden in allen Revieren im November 2016 geschlagen und Anfang Dezember 2016 auf dem Submissionsplatz in Egstedt fachgerecht präsentiert...

Die teuerste Lärche aus dem Südharz – aus dem Steinmühlental bei Appenrode (Foto: Forstamt Bleicherode-Südharz) Die teuerste Lärche aus dem Südharz – aus dem Steinmühlental bei Appenrode (Foto: Forstamt Bleicherode-Südharz)
Die teuerste Lärche aus dem Südharz – aus dem Steinmühlental bei Appenrode

Da weiter auf dunkle Holzarten gesetzt wird, dominieren die Kernhölzer Eiche und Esche das Angebot zu 87 Prozent. Gefolgt von Lärche, Douglasie und Erle. Auf helle Ware wurde bewusst verzichtet. Es wurde im Interesse der Waldbesitzer nur das geschlagen, was hiebsreif ist und was man auch verkaufen kann.

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Die Haupteinschlagsgebiete der Eiche waren der Kommunalwald Heringen, der Königsthaler Hagen, der Alte Stolberg, der Epschenberg bei Gudersleben und der Ebersburghang der Fürstlich Stolbergischen Forstverwaltung. Auch zwei Eichen aus der Nähe von Questenberg waren mit im Angebot.
Der Hauptteil der Eschen wurde im Helbetal bei Dietenborn bereit gestellt. Sie waren stark überaltert und teilweise bereits mit Holzzersetzung behaftet. Das bedeutete behutsame und sorgfältige Aushaltung.

Als am vergangenen Freitag im Erfurter Forstamt die Zuschlagslisten verteilt wurden, machte sich schnell unter den Thüringer Forstamtsleitern Erleichterung breit. Dieser Meistgebotsverkauf war wiederum ein voller Erfolg. Der Ergebnisträger war, wie kalkuliert, die Eiche.
Alle 48 Lose mit 99,52 Festmetern aus dem Südharz waren verkauft und zugeschlagen. Ein zu erwartender Durchschnittserlös von 409 Euro pro Festmeter ansehnlich und eine deutliche Steigerung zu 2016. Auch die Esche, die durch das Eschentriebsterben vermehrt auf den Markt drückt, hatte nicht nachgegeben.

Der Klassenprimus aus dem Thüringer Norden war eine Eichenwalze mit einem Durchmesser von einem Meter am Stammfuß aus dem Königsthaler Hagen. Sie kaufte ein Furnierwerk für 2.338 Euro aus Beelen im Münsterland. Die beste Esche wurde auf der Hainleite bei Dietenborn geerntet und einem polnischen Holzhändler aus Szczecin für 712 Euro zugeschlagen. Die teuerste Douglasie der Submission konnte für die Fürstlich Stolbergische Forstverwaltung aus dem Friedenland im Revier Herrmannsacker veräußert werden.

Dieser Starkstamm tritt nun die Reise nach Ibbenbüren in Nordrhein-Westfalen an. Kürzer ist der Weg für die beste Erle vom Kleinen Ehrenberg bei Rothesütte. Ein Tischler aus Kirchheim, unweit von Egstedt, ist der neue Eigentümer. Rundherum ein „grüner“ Freitag, für die Waldbesitzer aus dem Südharz, alles verkauft und 40.700 Euro im Sack!
Klaus-W. Brüggemann
Autor: red

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