Mo, 16:20 Uhr
30.07.2001
Handwerkskammer mit mehr Lehrstellen
Nordhausen/Erfurt (nnz). Die Betriebe in der Handwerkskammer Erfurt bieten in diesem Jahr mehr Lehrstellen an. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sei die Zahl der Ausbildungsplätze um 19 Prozent auf 1.300 gesteigert worden, sagte Kammerpräsident Wolfgang Bachmann heute in Erfurt zum Beginn des neuen Lehrjahres am 1. August.
Im Elektro- und Metallbereich, im Holzgewerbe, im Nahrungsmittelhandwerk sowie im Gesundheitsbereich wurde die Zahl der Lehrstellen deutlich erhöht. Viele Existenzgründer sind nach Bachmanns Angaben bereit, dem Berufsnachwuchs eine Chance zu geben. Noch stehen mehr als 60 Lehrstellen offen. Der Kammerchef kritisierte allerdings, dass die Zahl der auszubildenden Unternehmen abnimmt. Sie verringerte sich in den Jahren 1996 bis 2000 um rund 1.000 auf 3.600. Dies führte der Präsident auf die schwache Konjunktur sowie auf die hohe Zahl von Insolvenzfällen im Baubereich zurück. Im Bausektor sei deshalb auch die Zahl der angebotenen Lehrstellen rückläufig.
Bachmann kritisierte die mangelnde schulische Qualifikation vieler Bewerber. Die Kammer habe deshalb gemeinsam mit dem Kultusministerium den Schulversuch Einjährige Berufsfachschule gestartet. Rund 100 Hauptschüler erhalten neben dem Unterricht Einblick in verschiedene Felder des Berufslebens. Die Jugendlichen erhalten so bessere Vorkenntnisse und erhöhen ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz.
Autor: nnzIm Elektro- und Metallbereich, im Holzgewerbe, im Nahrungsmittelhandwerk sowie im Gesundheitsbereich wurde die Zahl der Lehrstellen deutlich erhöht. Viele Existenzgründer sind nach Bachmanns Angaben bereit, dem Berufsnachwuchs eine Chance zu geben. Noch stehen mehr als 60 Lehrstellen offen. Der Kammerchef kritisierte allerdings, dass die Zahl der auszubildenden Unternehmen abnimmt. Sie verringerte sich in den Jahren 1996 bis 2000 um rund 1.000 auf 3.600. Dies führte der Präsident auf die schwache Konjunktur sowie auf die hohe Zahl von Insolvenzfällen im Baubereich zurück. Im Bausektor sei deshalb auch die Zahl der angebotenen Lehrstellen rückläufig.
Bachmann kritisierte die mangelnde schulische Qualifikation vieler Bewerber. Die Kammer habe deshalb gemeinsam mit dem Kultusministerium den Schulversuch Einjährige Berufsfachschule gestartet. Rund 100 Hauptschüler erhalten neben dem Unterricht Einblick in verschiedene Felder des Berufslebens. Die Jugendlichen erhalten so bessere Vorkenntnisse und erhöhen ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

