Mo, 15:59 Uhr
30.07.2001
SPD will Aufklärung zum Gutachten
Nordhausen (nnz). Klarheit über den geplanten Bettenabbau an Thüringens Krankenhäusern und ein Gutachten, das damit unmittelbar in Verbindung steht, soll eine parlamentarische Anfrage der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag bringen. nnz hatte heute berichtet, dass das Land Thüringen den Abbau von 1.000 Betten plane.
Laut Presseberichten plant das Sozialministerium den Abbau von 1000 Betten an Thüringens Krankenhäusern, ein vom Land in Auftrag gegebenes Gutachten vom Kieler Institut für Gesundheitssystemforschung sieht dagegen eine Streichung von lediglich 283 Betten vor. Dieser Tage verschickt das Sozialministerium seine eigenen Vorschläge an Thüringens Krankenhausträger, die dann eine Stellungnahme vorbringen sollen, so die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Petra Heß.
Heß möchte nun zum einen von der Landesregierung wissen, welchen Wert ein vermutlich teures Gutachten hat, wenn schlussendlich doch die vom Land favorisierte Variante als Diskussionsgrundlage für den Abbau der Krankenhausbetten diene. Zum anderen solle das Land erklären, wie eine solche erhebliche Differenz bei der Anzahl der abzubauenden Betten zu Stande kommt. Die Gesundheitspolitikerin: Letztendlich diskutieren wir hier über Arbeitsplätze. Da lohnt es sich durchaus, beide Varianten genauestens unter die Lupe zu nehmen und eventuelle Widersprüche zu klären."
Autor: nnzLaut Presseberichten plant das Sozialministerium den Abbau von 1000 Betten an Thüringens Krankenhäusern, ein vom Land in Auftrag gegebenes Gutachten vom Kieler Institut für Gesundheitssystemforschung sieht dagegen eine Streichung von lediglich 283 Betten vor. Dieser Tage verschickt das Sozialministerium seine eigenen Vorschläge an Thüringens Krankenhausträger, die dann eine Stellungnahme vorbringen sollen, so die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Petra Heß.
Heß möchte nun zum einen von der Landesregierung wissen, welchen Wert ein vermutlich teures Gutachten hat, wenn schlussendlich doch die vom Land favorisierte Variante als Diskussionsgrundlage für den Abbau der Krankenhausbetten diene. Zum anderen solle das Land erklären, wie eine solche erhebliche Differenz bei der Anzahl der abzubauenden Betten zu Stande kommt. Die Gesundheitspolitikerin: Letztendlich diskutieren wir hier über Arbeitsplätze. Da lohnt es sich durchaus, beide Varianten genauestens unter die Lupe zu nehmen und eventuelle Widersprüche zu klären."


