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So, 16:44 Uhr
08.01.2017
Volleyball-Regionalliga SVC - L.E. Volleys II

SVC zeigt Nerven und verliert

Drei schnelle Gewinnsätze hatte sich Sebastian Buntfuß für sein Team gewünscht. Der Kapitän des SVC Nordhausen blickte voller Zuversicht auf das Heimspiel gegen den Tabellenführer L.E. Volleys II voraus. Der Auftakt in die Rückrunde der Volleyball-Regionalliga verlief allerdings weniger nach dem Wunsch von Buntfuß...

SVC zeigt Nerven und verliert (Foto: Sandra Arm) SVC zeigt Nerven und verliert (Foto: Sandra Arm)
Die Nordhäuser unterlagen am Samstag mit 0:3 (26:28, 21:25, 25:27).

Der Gastgeber bot dem Favoriten aus Leipzig einen engagierten und beherzten Kampf. Und das vor einer tollen Kulisse von 260 Zuschauern in der heimischen Wiedigsburghalle.

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"Das ist schön zu sehen, dass uns die Fans die Treue halten. Mit solch einer großen Kulisse haben wir nicht gerechnet, weil ja parallel noch Boxen in der Ballspielhalle stattfand", freute sich Mittelblocker Dominik Rieger über die Unterstützung von den Rängen. Wie von Buntfuß gewünscht, gab es drei Gewinnsätze. Allerdings fielen diese zugunsten der Leipziger aus. Sie agierten einfach clever in den entscheidenden Situationen und verteidigten ihre Spitzenposition. Schnell ist beim Volleyball ebenfalls relativ. Nach 84 Minuten war die Partie entschieden. Für den ersten Durchgang wurden 30 spannende Minuten notiert.

Im Vergleich zu den vorherigen Partien begann der SVC mit leicht veränderter Aufstellung. Libero Jaspar Gemperlein und Tobias König rückten in den Startsechs. Letzterer gehörte mit zu den auffälligsten Spielern im Team von Trainer Alexander Metelski. König konnte sich gleich anfangs des ersten Durchgangs gut in Szene setzen. War es zunächst Chris Kampmeyer, der über Außen erfolgreich zum 4:7 punktete, sorgte König anschließend mit einer kleinen Aufschlagserie für die Führung zum 8:7. Mit ihrem druckvollen und hartem Angriffsspiel gelang es dem SVC, sich zum 11:8 abzusetzen. Eine Auszeit unterbrach die erfolgreiche Serie - die anschließend riss. Mit fehlerhaften Aufschlägen und ungenauen Angriffen brachte der SVC die Gäste zurück ins Spiel.

"Die Leipziger haben in der entscheidenden Phase einfach die Big Points gemacht, wo wir Nerven gezeigt haben", sagte Rieger. Beispielhaft ist folgende Situation: Der SVC führte mit 26:25, die Chance zum Satzball war gegeben. Stattdessen landete der Ball im Netz - 26:26. Mit zwei erfolgreichen Aktionen entschied der Gast den ersten Durchgang für sich. Zu Beginn des zweiten Satzes leistete sich der SVC zu viele Fehler, er schien gedanklich nicht auf dem Feld und ließ die Gäste zum 9:1 enteilen. "Volleyball ist so viel Kopfsache. Einige Spieler waren gedanklich noch nicht soweit. In diesen Situationen musst du den ersten Satz einfach abhaken und weiterspielen", erklärte Rieger den spielerischen "Aussetzer".

Im weiteren Verlauf fing sich das Team, das sich mit einer engagierten Leistung wieder auf vier Punkte zum 8:12 herankämpfte. Die Leipziger kontrollierten das Spiel und hielten den SVC stets auf Distanz, so dass auch dieser Durchgang ebenfalls an die Gäste ging. Der dritte Satz verlief analog des ersten: sehr ausgeglichen, mit dem besseren Ende für die zweite Mannschaft der Volleys aus Leipzig. "Der Gegner hat keinesfalls überragend gespielt. Er hat aber ein Tucken cleverer agiert als wir. Wir haben in den entscheidenden Situationen nicht das umsetzen können, was wir eigentlich können", monierte Rieger. Mit ursächlich für die Niederlage war eine Vielzahl an fehlerhaften Aufschlägen, die größtenteils im Netz landeten. Wertvolle Punkte, die das Team einfach herschenkte.

Für den SVC war an diesem Abend mehr drin. Die Zuschauer quittierten die Leistung dennoch mit viel Applaus. Die nächste Möglichkeit zu punkten, bietet sich für den SVC schon am kommenden Samstag (14. Januar/14 Uhr), wenn die Nordhäuser beim Dresdner SSV gastieren. Im Hinspiel setzten sich die Dresdner knapp mit 3:2 durch.

SVC: Dominik Rieger, Tobias König, Chris Kampmeyer, Jaspar Gemperlein, Matthias Gäpler, Patrick Ohm, Sebastian Buntfuß, Andreas Otten, Michael Feitsch, Roman Metelski, Gregor Hesse
Sandra Arm
SVC zeigt Nerven und verliert (Foto: Sandra Arm)
SVC zeigt Nerven und verliert (Foto: Sandra Arm)
SVC zeigt Nerven und verliert (Foto: Sandra Arm)
SVC zeigt Nerven und verliert (Foto: Sandra Arm)
SVC zeigt Nerven und verliert (Foto: Sandra Arm)
SVC zeigt Nerven und verliert (Foto: Sandra Arm)
SVC zeigt Nerven und verliert (Foto: Sandra Arm)
SVC zeigt Nerven und verliert (Foto: Sandra Arm)
SVC zeigt Nerven und verliert (Foto: Sandra Arm)
SVC zeigt Nerven und verliert (Foto: Sandra Arm)
Autor: red

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