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Fr, 11:23 Uhr
06.01.2017
Neues aus dem Südharz Klinikum

Neue Chefärztin

Seit dem 1. Oktober vergangenen Jahres hat die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik eine neue Chefärztin. Wir stellen sie Ihnen vor...


Jeanette Böhler begann ihre medizinische Laufbahn nach einem Studium in Frankfurt am Main als Ärztin in der Anästhesie und Intensivmedizin in Italien und kam von dort nach sieben Jahren zurück nach Deutschland, genauer gesagt, nach Bottrop. Sie wechselte hier in die Psychiatrie.

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“Als Intensivmedizinerin und Anästhesistin bleibt oft wenig Zeit, sich eingehend mit den Patienten zu unterhalten. Ich wollte einfach mehr Zeit für die Menschen haben, die uns Ärzten anvertraut werden. Zeit, auch um ihren Sorgen und Ängsten auf die Spur zu kommen, die Teil eines komplexen Krankheitsbildes sein können”, beschreibt Jeanette Böhler die Motive für den Wechsel der medizinischen Disziplin.

Über die Stationen der Facharztausbildung, Oberärztin, Leiterin einer psychiatrisch-psychosomatischen Fachabteilung an einem Allgemeinkrankenhaus, Chefärztin für Suchtmedizin und Psychotherapie und ärztliche Direktorin sollte ihr der Wechsel nach Nordhausen die Möglichkeit einer Rückkehr zu den Wurzeln bieten. In einem Klinikum wie dem in Nordhausen bieten sich hierfür exzellente Möglichkeiten. Allein die Größe des Hauses mit seinen zahlreichen Kliniken und Instituten eröffnet Frau Böhler neue Möglichkeiten der Arbeit. So will sie ihre Erfahrung als Psychoonkologin zum Beispiel in den Aufbau eines onkologischen Zentrums einbringen und auch die Behandlung chronischer Schmerzpatienten mit ihrer Abteilung unterstützen.

Jeanette Böhler (Foto: SHK) Jeanette Böhler (Foto: SHK) Für den Geschäftsführer des Südharz Klinikums, Guido Hage, ist die Besetzung der Chefarztstelle eine wesentliche Voraussetzung, um die neuen politischen Vorgaben des künftigen Krankenhausplanes in Thüringen umsetzen zu können. “Es soll in unserem Haus in Zukunft eine Aufteilung der jetzigen Klinik in den Bereich der Psychiatrie und den Bereich der Psychosomatik geben. Das bedeutet ein verbessertes Behandlungsangebot für Menschen mit psychosomatischen Krankheitsbildern. Dafür benötigt man mehr Betten, mehr Personal und letztlich auch mehr Erfahrung und für die uns anvertrauten Patienten resultiert daraus eine höhere Versorgungsqualität”, sagt Hage.

Jeanette Böhler hat in Nordhausen eine “motivierte und hervorragend ausgebildete Mannschaft” vorgefunden, sie freut sich auf die Kooperationsmöglichkeiten mit den anderen medizinischen Bereichen des Hauses, denn letztlich haben all diese Bemühungen das Ziel, eine sehr gute und moderne psychiatrische Behandlung der Betroffenen anbieten zu können. Dazu dient in erster Linie natürlich das Südharz Klinikum, aber nicht vergessen will die neue Chefärztin auch die Kooperation mit den niedergelassenen Fachärzten und dem in der Region sehr gut ausgebauten Netz der ambulanten Betreuung, vor allem nach einem stationären Aufenthalt.
Autor: red

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