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Do, 16:09 Uhr
22.12.2016
Angeschlossen

Ortskanalisation in Kraja ist fertig

Im Jahr 2009/2010 wurde im Rahmen einer großen Gemeinschaftsmaßnahme die gesamte Ortsdurchfahrt (Hauptstraße/ Buhlaer Straße) der Gemeinde Kraja grundhaft neu ausgebaut, unter anderem auch die Kanalisation. Das war aber erst der Anfang des Projektes...

Alle angeschlossen (Foto: AWZV Bode-Wipper) Alle angeschlossen (Foto: AWZV Bode-Wipper)
Nachdem dann im Jahr 2014 mit dem Bau eines neuen Verbindungssammlers auch der Anschluss an die zentrale Kläranlage Wipperaue in Bleicherode hergestellt war, galt es nun, den restlichen Ortsteil zu erschließen. Im Januar 2016 war es dann soweit.

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Es erfolgte wiederum im Rahmen einer Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Wasserverband Nordhausen und der Gemeinde Kraja eine öffentliche Ausschreibung, um in der Hinterdorfstraße, der Schillerstraße, der Wallröder Straße, der Straße „Am Bach“ und in der Nebenstraße die Ver- und Entsorgungsleitungen in die Erde zu verlegen. Der Part der Gemeinde betraf die Herstellung einer funktionierenden Oberflächenentwässerung und zum Teil der Ausbau der Straße und Gehwege.

Der AWZV Bode-Wipper baute in den zuvor genannten 5 Straßen eine neue Schmutz- und Regenwasserkanalisation einschließlich einer Abwasserpumpstation. Mit der Herstellung und heutigen Inbetriebnahme von 45 Hausanschlüssen konnten die restlichen 122 der 288 Einwohner der Gemeinde zentral erschlossen werden. Die Abwässer der gesamten Gemeinde Kraja werden jetzt im Klärwerk in Bleicherode gereinigt, das zurzeit umfangreich umgebaut und auf anaerobe Schlammstabilisierung (Faulung) mit anschließender Stromerzeugung umgestellt wird.

Dank der milden Witterung in den letzten Wochen konnten die Arbeiten noch im Jahr 2016 beendet werden. Die Baukosten der oben genannten Maßnahme belaufen sich auf rund 750.000 Euro. Der Bau der Schmutzwasserkanalisation wurde mit 50 Prozent der anrechnenbaren Kosten durch den Freistaat Thüringen gefördert.

An dieser Stelle ein Dankeschön an alle Beteiligten, der Bürgermeisterin und dem Gemeinderat, dem Wasserverband Nordhausen, dem Planungsbüro Stockleben und der Baufirma Gustav Utsch aus Artern für die gute Zusammenarbeit. Ein Dank geht aber auch an die Anwohner, welche in den letzten Monaten mit Erschwernissen, bedingt durch die Bauarbeiten, leben mussten.
Matthias Liebergesel, Geschäftsleiter AWZV Bode-Wipper
Autor: red

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