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Do, 16:55 Uhr
15.12.2016
Wer richtet das Rolandsfest 2017 aus?

And the winner is...

Kurz war sie heute wieder – die Tagesordnung der 29. Sitzung des Nordhäuser Hauptausschusses. Doch die Stadträte sollten nun endlich den Ausrichter des nächsten Rolandsfestes beschließen...


Zuvor aber wurden die Planungsleistungen für die Erneuerung der Schärfgasse vergeben. Die sollen an das Nordthüringer Ingenieurbüro (NIV) gehen. Das Volumen beläuft sich etwas mehr als 71.000 Euro.

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Die Mitglieder des Hauptausschusses folgten der Empfehlung der Verwaltung. Eigentlich sollte Auftraggeber für diese Leistungen die SWG sein, doch das entsprach nicht den Richtlinien des Fördermittelgebers.

Dann aber zum Rolandsfest. Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, das Rolandsfest 2017 an die Wippertaler Getränke GmbH zu vergeben. Mit dem Nordhäuser Unternehmen sei ein Partner gefunden, der die ortsansässigen Nordhäuser Gastronomen bei der Standplatzvergabe berücksichtigt. Auch habe es positive Erfahrungen in diesem sowie im vergangenen Jahr gegeben, heißt es in der Begründung des Vorschlages.

Unterschiede in den Konzepten gab es, dass das Medienhaus Heck mehr in Werbung investieren würde. Es bedürfe nicht einer eigenen Website für das Fest, sagte Frau Adam. Zudem wolle die Stadtverwaltung 10 Prozent von den Standgebühren des Veranstalters "einstreichen". Heck gab dazu keine Aussage, Peter Winsel habe das abgelehnt. Und trotzdem der Verwaltungsvorschlag für Winsel.

Seitens der CDU und der Grünen wurde genau das angemahnt. Letztlich habe der Anbieter Heck die Kriterien ja nicht abgelehnt. Das sah auch die Vertreterin des Rechtsamtes so. CDU und Grüne sind der Meinung, dass das Angebot Heck fundierter gewesen sei. Warum das Fachamt diesen Vorschlag macht, erschließe sich einigen Mitgliedern nicht, unter anderem Michael Kramer (CDU).

Letztlich war noch das Bemühen von Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh zu bemerken, den der Ausschuss für Peter Winsel zu motivieren. Doch letztlich wurde einem Änderungsantrag von Holger Richter zugestimmt, das Rolandsfest an das Medienhaus Heck zu vergeben. Dazu soll es eine geheime Abstimmung geben.

Und hier das Ergebnis: Von den sieben Mitgliedern des Hauptausschusses inklusive OB stimmten vier für das Medienhaus Heck, zwei dagegen und einer enthielt sich.

Letztlich wurde noch der Eintritt in den Tourismusverband Südharz Kyffhäuser beschlossen. Das würde der Stadt jährlich rund 3.200 Euro kosten.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Leser1
16.12.2016, 08:53 Uhr
Die Stadt hats ja?
Mir ist unverständlich warum eine Stadt die kein Geld hat für den Verband sinnlos 3200 Euro raushaut. Mitglieder des Vorgängers haben bezahlt und keine Werbung mehr bekommen. Es wurden Übernachtungsgäste zu den selben befreundeten Unterkünften geleitet. Die anderen haben nur sinnlos Mitgliedsbeitrag bezahlt. Warum fördert die Stadt hiermit den Kyffhäuserkreis zb Sondershausen und nicht die Unterkunftsgeber unserer Stadt und zwar alle. Das Geld wäre für die Unterstützung unseres Thourismus besser angelegt gewesen und nicht die eventuelle Wegleitung von Gästen aus unserer Stadt unterstützen.
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