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Do, 12:43 Uhr
15.12.2016
Gebietsreform in Thüringen

Guter Alternativvorschlag

Landrat Matthias Jendricke begrüßt den aktuellen Vorschlag der Wirtschaftskammern und der Arbeitsagentur zur Kreisgebietsreform...


"Die Karte der Kreiszuschnitte, die die Industrie- und Handwerkskammern und die Bundesagentur für Arbeit gestern in Erfurt als Alternative vorgelegt haben, entspricht genau unserem Kreistagsbeschluss", so Jendricke.

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"Ein Zusammenschluss mit dem Kyffhäuserkreis ist für uns die beste Alternative, denn dies baut auf der bereits in vielerlei Hinsicht bestehenden Zusammenarbeit auf." Der Landrat zeigt sich erfreut, dass die Thüringer Wirtschaft, aber auch die regionalen Wirtschaftsverbände im Kyffhäuserkreis und im Landkreis Nordhausen sich aktiv in die Diskussion um die Gebietsreform einbringen. Während die Kammerverbände des Landes sich im gestrigen Vorschlag für den Zusammenschluss von Kyffhäuserkreis und Nordhausen aussprechen, kam aus der regionalen Wirtschaft, so auch vom Nordthüringer Unternehmerverband (NUV), der Vorschlag, zusätzlich noch das Eichsfeld mit einzubeziehen.

Jendricke machte deutlich, dass ein Veränderungsprozess in Thüringen notwendig ist und lobte die konstruktive Haltung der Wirtschaft in diesem Prozess. "Die grundlegende Übereinstimmung der Alternativvorschläge, sowohl in unserem Kreistag als auch in der Wirtschaft, zeigt, dass der Landkreis Sömmerda in unsere Struktur nicht hineinpasst. Daher hoffe ich, dass die Bereitschaft des Ministerpräsidenten, Änderungen in der Karte der Landesregierung zu akzeptieren, im nächsten Jahr zu Entscheidungen führt."

Der Landrat ist zurzeit jede Woche zu Gesprächen in der Landeshauptstadt, um diesem Veränderungswunsch Gehör zu verschaffen und für eine Anbindung von Sömmerda in die Weimarer Richtung zu werben. "Glücklicherweise sind die Kollegen aus dem Raum Sömmerda mit dem gleichen Ansinnen unterwegs."

Allerdings wird in der Landespolitik betont, dass konkrete Schritte erst im neuen Jahr besprochen werden. Ministerpräsident Bodo Ramelow hat dazu Anfang Januar alle Landräte eingeladen. In der kommenden Woche wird Matthias Jendricke erneut den Innenminister Dr. Holger Poppenhäger zum Thema Gebietsreform treffen.
Autor: red

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Kommentare
Liane Enzinger
15.12.2016, 13:35 Uhr
Ach, Herr Jendricke...
... Sie jagen wieder der Stimmungslage hinterher und wollen aus Populismus wieder auf Stimmenfang gehen. Das ist doch zu durchsichtig.

Seit Jahren haben Sie der bedingungslosen Gebietsreform das Wort geredet, haben die Existenz des Landkreises Nordhausen voreilig Preis gegeben. Jetzt der plötzliche Umschwung? Die Leute durchschauen doch diese Windhund Politik der Schlagzeilen um jeden Preis.

Liane Enzinger, M. A.
milfhunter
15.12.2016, 14:24 Uhr
ist jendricke begriffsstutzig?
ein zusammenschluss von nordhausen und dem kyffhäuser-kreis stand nie ernsthaft zur disposition. also was soll dann diese medial inszenierte freude von herrn jendricke? eine fusion mit dem eichsfeld-kreis bedeutet, dass der status als optionskommune auch auf nordhausen und dem kyffhäuser-kreis ausgeweitet wird. das ist eine lizenz zum gelddrucken, falls das noch niemand mit bekommen haben sollte. nordhäusen wäre über nacht eine reiche kommune, weil alles der bund bezahlt. der einzige nachteil wäre, dass man das jobcenter-personal des arbeitsamtes mit übernehmen müsste.
Pe_rle
15.12.2016, 14:34 Uhr
Jendricke
so windig ist es doch im Moment garnicht,der Herr Landrat dreht wieder sein Mäntelchen in den Wind.
Was soll das,erst dagegen und nun doch dafür ????
Hat es vielleicht KANTE aus Erfurt gegeben,oder woher stammt der Sinneswandel ????
Das ist wie mit der OB Stelle,gegen die Stadt wettern,und dann zur OB Wahl antreten.
Passt aber zur Politik die betrieben wird.
Ist das nun die passende Steilvorlage für den Riesen87!!!!
Flitzpiepe
15.12.2016, 16:13 Uhr
So richtig verstehe ich die Vorkommentatoren nicht
Ich kann zwar oft die Wut auf Jendricke (und Zeh !!!) teilen, aber in diesem Fall sehe ich keinen Grund dazu.
Meiner Kenntnis nach nach war Jendricke immer für einen Zusammenschluss mit dem Kyffhäuserkreis bei einer Gebietsreform. Zwischen beiden gibt es doch auch schon länger eine Zusammenarbeit.
Abgelehnt wurde nur die Fusion mit Sömmerda oder dem Eichsfeld.
Demzufolge ist es doch logisch, dass Jendricke der jetzige Vorschlag der Kammern gefällt.
Was gefällt euch an seinem Statement also nicht?
Liane Enzinger
15.12.2016, 21:16 Uhr
Das ist traurig, flitzpiepe...
... dass Sie dieses Volksverdummungsspiel nicht verstehen. Da gehts Ihnen wie Riese. Der wills (darfs) auch nicht verstehen.
Gudrun1974
16.12.2016, 06:37 Uhr
Der thüringer Innenminister berät sich mit Matthias Jendricke
Der thüringer Innenminister Dr. Poppenhäger berät mit unserem Landrat die Zukunft der Gebietsreform. Dieses Vertrauen in die hohe Sach und Fachkompetenz genießt nicht jeder Lokalpolitiker!
altmeister
16.12.2016, 07:34 Uhr
Sinnvoll?
Es ist ja schön, wenn sich in Erfurt zum Häppchen verzehren im wöchentlichen Rhythmus getroffen wird, nur was soll es bringen?
Selbst Ramelow hat inzwischen zugegeben, dass es nur kostet und keine Einsparungen kommen werden.
Weiterhin würde es für den Bürger immer schwerer, sich mit "seinem" Landkreis zu identifizieren, würden mit Sicherheit zusätzliche Belastungen und Einschränkungen mit den zusammen geschusterten Molochkreisen entstehen.
Wenn Jendricke seiner Funktion als Landrat treu bleiben würde, sollte und müsste er für den Erhalt des Landkreises in seiner jetzigen Form kämpfen, alles andere wäre Betrug am Wähler!
Warum ist die Regierung in Erfurt so sehr gegen einen Volksentscheid zu diesem Thema?
Spielt da etwa Angst vor dem Wähler eine Rolle?
Waren nicht einmal gerade die Roten und Grünen die, welche immer gesagt haben, dass die Macht vom Volk ausgehen muss?
Flitzpiepe
16.12.2016, 08:32 Uhr
Keine Antwort
An Liane E.: Das ist in keinster Weise eine Antwort auf meine Frage. Und ein Vergleich mit dem 87er Riesen ist lächerlich.
A.O
16.12.2016, 09:52 Uhr
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