Mi, 15:21 Uhr
14.12.2016
nnz-Forum
Bohrbetrieb am Kammerforst
Auf einer Wanderung im Raum Cleysingen – Ellrich sah ein nnz-Leser, wie auf der Wiese zwischen Kammerforst und den Ellricher Klippen, Bohrungen mit schwerem Gerät erfolgten. Nun hat der Mann Fragen...
Von der Tätigkeit zeugen die auf der Wiese hinterlassenen Fahrzeugspuren ebenso wie die kleinen Gipshäufchen, Überreste des gehobenen Gesteins. Scheinbar unbemerkt von der Öffentlichkeit handelt es sich hier ganz offensichtlich um neue Aufsuchungsbohrungen mit dem Ziel, den Gipsabbau auf diesen Raum auszudehnen.
Es würde mich nicht wundern, wenn der Bürgermeister von Ellrich seine wohlwollende Zustimmung zur Erweiterung des Gipsabbaus bereits gegeben hat und es sich um die Flächen handelt, deren Verkauf von der Stadt Ellrich an die Gipsindustrie laut Verlautbarung des Bürgermeisters in der Presse favorisiert wurde.
Ist das erst der Anfang der Bemühungen um neue Tagebaue? Geht das alte Spiel weiter?
Wohl weißlich, das es sich hier um ein europäisches Schutzgebiet handelt, frage ich mich natürlich, was der Naturschutz im Landkreis Nordhausen, der Regionale Raumordnungsplan und der Kreistag überhaupt noch eine Rolle spielen. Welche Zusagen werden hier hinter den Kulissen am Bürger vorbei ausgehandelt? Wird das Ellricher Unternehmen seine Rohstoffsuche auch auf
andere Gebiete ausdehnen?
Frage über Fragen. Vielleicht gibt es ja Abgeordnete, Umweltverbände oder Mitarbeiter der Naturparkverwaltung, die sich dieser annehmen? Und – gab es da nicht eine Naturparkverordnung mit Verboten zu neuen Tagebauen? Wer fühlt sich eigentlich für deren Umsetzung verantwortlich?
Klaus Liebenrodt, Harztor
Autor: redVon der Tätigkeit zeugen die auf der Wiese hinterlassenen Fahrzeugspuren ebenso wie die kleinen Gipshäufchen, Überreste des gehobenen Gesteins. Scheinbar unbemerkt von der Öffentlichkeit handelt es sich hier ganz offensichtlich um neue Aufsuchungsbohrungen mit dem Ziel, den Gipsabbau auf diesen Raum auszudehnen.
Es würde mich nicht wundern, wenn der Bürgermeister von Ellrich seine wohlwollende Zustimmung zur Erweiterung des Gipsabbaus bereits gegeben hat und es sich um die Flächen handelt, deren Verkauf von der Stadt Ellrich an die Gipsindustrie laut Verlautbarung des Bürgermeisters in der Presse favorisiert wurde.
Ist das erst der Anfang der Bemühungen um neue Tagebaue? Geht das alte Spiel weiter?
Wohl weißlich, das es sich hier um ein europäisches Schutzgebiet handelt, frage ich mich natürlich, was der Naturschutz im Landkreis Nordhausen, der Regionale Raumordnungsplan und der Kreistag überhaupt noch eine Rolle spielen. Welche Zusagen werden hier hinter den Kulissen am Bürger vorbei ausgehandelt? Wird das Ellricher Unternehmen seine Rohstoffsuche auch auf
andere Gebiete ausdehnen?
Frage über Fragen. Vielleicht gibt es ja Abgeordnete, Umweltverbände oder Mitarbeiter der Naturparkverwaltung, die sich dieser annehmen? Und – gab es da nicht eine Naturparkverordnung mit Verboten zu neuen Tagebauen? Wer fühlt sich eigentlich für deren Umsetzung verantwortlich?
Klaus Liebenrodt, Harztor
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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