Junge Union Nordhausen
Sicherheit für unsere Heimat
Am vergangen Mittwoch trafen sich die Mitglieder der Junge Union Nordhausen zum JU Stammtisch im "Barfuß". Thema zum Stammtisch war der Neubau der Feuerwehrwache in Nordhausen. Hier konnten die Nachwuchspolitiker als Gast die SWG-Chefin Inge Klaan begrüßen...
"Frau Klaan ermöglichte uns ein visuellen Einblick in die Planungen, Finanzierung und aktuellen Beschlüsse zur Feuerwehrwache. Für die Mitglieder der Junge Union konnte die Möglichkeit gegeben werden, Fragen zu stellen und zu diskutieren", heißt es in einer Pressemitteilung der JU.
Verwundert sei die Junge Union über den momentanen Alleingang des Landkreises, selbst einen Teil des Bauvorhabens der Feuerwehrwache zu realisieren. Von derzeit geschätzten Baukosten für den Landkreis von 1 Mio. Euro soll eine Kosteneinsparung von 60% möglich sein.
Das sieht die JU für unrealistisch an. Diese Kosteneinsparung erfolge dann nur durch Senkung der Qualität und Mangelausstattung. Erfreut sind die JU'ler über die gemeinsame Planung mit der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren der Stadt, nur gemeinsam kann das Projekt ein Erfolg werden.
Unsere Feuerwehren im Kreis und in der Stadt brauchen eine gutes Arbeitsumfeld und gute Ausstattung. Sie leisten in Notsituation schwere Arbeit in Lebensbedrohlichen Situationen. An Sicherheit in unserer Heimat sollte nicht gespart werden, es gehört zu unser aller Grundversorgung so der JU Kreisvorsitzende Chris Schröder
Autor: red
Kommentare
Gothe
15.11.2016, 07:18 Uhr
Sicherheit für unsere Heimat...
Sicherheit für unsere Heimat....Und das aus dem Mund der JU...Ich lache mich tot... Falls sie es noch nicht mit bekommen haben ist Sicherheit in Deutschland nur noch ein Wort und existiert im realem nicht mehr. Dank der jetzigen Regierung. Freut euch auf die kommenden Wahlen...Da wird der Spuk hoffentlich vorbei sein...des weiteren hoffe ich das euere jetzigen Regierenden dann endlich vor Gericht gestellt werden.
GuttaCavat
15.11.2016, 14:23 Uhr
@Gothe
Also es fällt mir schwer eine negative Tendenz im Bereich Sicherheit in Deutschland festzustellen. Es gibt einen extremen Anstieg bei rechter Gewalt und einen Anstieg im Verstössen im Ausländerrecht. Wenn man die rausrechnet, haben wir eher eine Seitwärtsbewegung bzw. sogar eine rückläufige Entwicklung (z.B. im Bereich der Strassenkriminalität).
Wenn Sie sich totgelacht haben, ist ja auch einer weniger da, der der jetzigen Regierung die Quittung für die weiterhin stabile Lage präsentieren kann.
Im Rechtsstaat muss man eine Straftat begehen oder wenigstens einer Straftat hinreichend tatverdächtig sein um vor Gericht gestellt zu werden. Dann ist es aber egal ob man "Regierender" ist oder Strassenfeger. Warum erstatten sie also nicht einfach sofort Strafanzeige gegen die Regierenden. So können sie sicherstellen, dass, wenn es Grund dafür gibt, die "Regierenden" vor Gericht gestellt werden, bevor sie verschieden sind.
Und außerdem haben sie wahltaktisch dann auch eine ausgeglichenere Bilanz, weil ich mich dann totlache...
btw geht es in dem Artikel nicht um die Sicherheit in Deutschland sondern um Kommunalpolitik und insbesondere eine Feuerwache.
Gothe
15.11.2016, 21:24 Uhr
Rosa Brille...
Manchmal frage ich mich in welcher Traumwelt sich manche Leute hier befinden. Eine rückläufige Entwicklung in der Straßenkriminalität?! Das ist der Witz des Tages. Bitte aufwachen!!!!
free Gigi
16.11.2016, 09:49 Uhr
Verblödung?
"..haben wir eher eine Seitwärtsbewegung..."
Was manche hier für tolle Begriffe ins Spiel bringen? Wir haben also keinen Anstieg der Kriminalität - auch nicht bei den Wohnungseinbrüchen oder PKW Diebstählen? Ach ne, sind ja Seitwärtsbewegungen, d.h. es wird Nebenan also beim Nachbarn eingebrochen oder geklaut...
Gothe
16.11.2016, 10:21 Uhr
Da fällt einen nix mehr ein
Da kann man nur noch von verblödung ausgehen. Oder ein Angehöriger dieser Organisation , der nicht wahr haben will das die zeit gekommen ist IM ERIKA abzuwählen.
GuttaCavat
16.11.2016, 11:43 Uhr
Die Junge Union ...
...macht sich Gedanken um eine Feuerwehrwache. Das sind die in der Kommunalpolitik maßgeblichen Themen. Inhaltlich die Brücke zur bundesweiten Kriminalität zu schlagen ist vor diesem Hintergrund an sich schon ziemlich exotisch.
Daraus eine Möglichkeit gegen unsere demokratisch gewählte Bundesregierung zu bashen abzuleiten ist meines Erachtens vollkommen vermessen. Es macht den Eindruck, dass hier eine diffusen und allgemeinen Unzufriedenheit Ausdruck verliehen werden soll, die man anders nicht begründen kann, für die man keine Argumente hat und die nichts mit Brandbekämpfung zu tun hat.
Meine Formulierung Seitwärtsbewegung bezog sich auf die bundesweite Kriminalitätstatistik. Hier haben sich die Zahlen von 2014 bis 2015 kaum verändert. In Punkt "Strassenkriminalität" ist sogar ein (einprozentiger) Rückgang zu beobachten.
Eigentlich sollte man auch Dinge wie zum Beispiel die immer häufiger auftretende rechte Hetze z.B. in sozialen Medien rausrechnen.
Es handelt sich also keineswegs um meine Meinung oder einen subjektiven Eindruck. Jemanden ohne Kenntnis der einem Argument zugrunde liegenden Faktenlage als einen der die Welt durch eine "rosa Brille" betrachet abzutun, wie es Gothe getan hat ist ebenfalls unangemessen.
Mich persönlich als "verblödet" zu beleidigen, wie es N. Baxter getan hat ist unverschämt und ich frage mich wie dieser Kommentar, der ganz offensichtlich beleidigend ist überhaupt veröffentlicht werden konnte.
Es fällt mir schwer nachzuvollziehen, inwiefern steigende Wohnungseinbruchsfallzahlen Versagen der aktuellen Bundesregierung sein sollen. Es handelt sich um einen verschwindend geringen Teil der Gesamtstatistik und es ist jetzt bereits so, dass auf Bundesebene Maßnahmen getroffen werden, diese Tätergruppen zurückzudrängen. Vieles spricht dafür, dass es sich um europaweit agierende, organisierte Tätergruppen handelt. Unser Bundesinneminister hat das sogar zur Chefsache erklärt. Er spricht das auch offen an. Ein Versagen läge meines Erachtens vor, wenn er das vertuschen würde oder wenn er irgendwelche Maßnahmen ergreifen würde, die nicht zielführend sind. Beim NSU haben die Dienste und das BKA z.B. versagt.
Man sollte bei der Bewertung des Erfolgs von Politik zugrundelegen in welchem Gesamtkontext gehandelt wird. Bei den sich in den letzten Jahren häufenden geopolitischen Krisen - z.B. wirtschaftlich, militärisch und humanitär- muss ich unserer Regierung sogar ein gutes Zeugnis ausstellen.
Aber auch in der Kommunalpolitik halte ich es für wichtig, dass der Bau einer Feuerwache Gegenstand des politischen Diskurses ist.
Leser X
16.11.2016, 12:21 Uhr
GuttaCavat...
... Sie sollten, so sie unsere Gesellschaft aufmerksam beobachten, aber schon wissen, dass eine Strafanzeige von Gothe keinen Erfolg haben könnte.
Jeder außer Ihnen weiß doch, dass die Justiz jedes Landes - jedenfalls immer bei politischen Belangen - der verlängerte Arm des Staates und der Herrscher ist.
Bestes Beispiel ist das Bundesverfassungsgericht. Dessen grds. Rechtssprechung korrigiert zwar bisweilen an den sozialen Verwerfungen im Lande herum. An den Grundsätzen des kranken Systems aber werden die berufenen und zumeist aus der Politik kommenden Richter nie was ändern.
free Gigi
16.11.2016, 12:26 Uhr
Richtigstellung @guttacavat
Lieber GuttaCavat,
ich habe Sie keineswegs als "verblödet" (Ihr Zitat) bezeichnet. Mein Kommentar trägt die Überschrift "Verblödung?" (Fragezeichen)!
Interpretation von Schrift- und Gedankengut ist natürlich immer subjekt, dass liegt in der Natur der Sache aber versuchen Sie mal folgende Überlegung: Jemand nennt Ihnen Fakten die Sie sehr stark anzweifeln und für äußert fragwürdig halten. Dann denken Sie vielleicht, man hält der mich für völlig blöde....
Das soll es nun auch schon gewesen sein, ansonsten entschuldige ich mich natürlich gern bei Ihnen.
P.S. die NNZ hat m.M. keine Hetze oder Beleidigung unterstützt. Danke. Ich hoffe dieser Artikel wird veröffentlich, da nicht zum Thema gehörig... Mahlzeit!
Gothe
16.11.2016, 12:48 Uhr
Na herzlichen Glückwunsch
Ich gratuliere...wenn Du das alles selber glaubst was Du hier schreibst müssten ja alle Menschen in Deutschland glücklich und zufrieden sein.... Tolle Probaganda....Die Umfrage Ergebnisse der NNZ sagen was anderes aus...
GuttaCavat
16.11.2016, 14:20 Uhr
@Gothe
Sie haben mich ebenfalls als "verblödet" bezeichnet. Ich weise das entschieden und in aller Form zurück. Derlei Beleidigungen sind außerordentlich unhöflich und wahrscheinlich das Ergebnis eines schlechten Elternhauses. Dafür bedaure ich sie.
Sie erwecken den Eindruck einfach reflexartig Menschen die sich ihrer eingeschränkten Sicht nicht anschließen wollen zu beleidigen. Mit keinem Wort gehen sie auf meine Argumentation ein.
Das "Du" habe ich Ihnen ebenfalls nicht angeboten, in ihren Kreisen ist es aber vielleicht mangels sprachlicher Alternative auch die einzig mögliche Anrede. Ihre Schreibweise des Wortes "Propaganda" lässt das vermuten. Ich hoffe sie haben ihren Alias nicht nach dem Ihnen bekannten Dichter gewählt...
Die Kriminalstatistik ist keine Glaubensfrage, sondern ein Faktum. Dazu muss ich nicht einmal unterstellen, dass die Zahlen stimmen. Wenn sie daran Zweifel hätten, hätten sie die aber sicherlich kundgetan. Ihr Ansatz, die Kriminalstatistik per nicht repräsentativer Umfrage im NNZ Forum festzulegen halte ich für fragwürdig und die nächste Bundeskanzlerin wird nicht von den NNZ Lesern gewählt sondern wahrscheinlich von den Bundestagsfraktionen der CDU und der SPD.
Noch einmal: Das Thema des Artikels war der Neubau der Feuerwache also ein durch und durch Kommunalpolitisches. Der von Ihnen hergestellte Zusammenhang zur Bundestagswahl ist vollkommen abwegig. Man muss Feuerwachen bauen. Es ist Aufgabe unserer Kommunalpolitiker diese notwendigen Bauten möglichst kosteneffizient durchzuführen. Dies muss man unabhängig von den in Deutschland verübten Straftaten tun. Ich bin froh, dass die junge Union sich auch mit solchen Themen auseinandersetzt und nicht so wie z.B. die junge Alternative nur das "völkische" Thema bedient. Wir werden auch in einer rechtspopulistischen Diktatur Menschen brauchen, die Feuerwachen bauen.
GuttaCavat
16.11.2016, 17:27 Uhr
@N. Baxter
Ich habe offenbar nicht alles so sorgfältig gelesen wie ich das sollte.
Sie lassen sich sich auch so verstehen, dass sich die "Verblödung" nicht auf mich bezieht. Sie wollten einfach nur sagen dass man dumm (aka blöde) sein müsse meine Argumentation nachvollziehen. Dem haben sie durch "Verblödung?" Ausdruck verliehen. So kompliziert denke ich normalerweise nicht, wenn mir einfach nur ein Substantiv hingeworfen wird. Ihre Kritik ist dann einfach nur ein wenig pauschal und unsubstantiiert. Diesen Einwand habe ich auch deswegen nicht so verstanden, weil ich ihn inhaltlich abwegig finde.
Per se ist ja die gesamtdeutsche Kriminalitätsstatistik schlicht die Topquelle wenn es um Fallzahlen gesamtdeutscher Kriminalität geht. Eine bessere Quelle haben sie nicht einmal versucht anzugeben. Das ist auch schwierig.
Kosteneffizienz in der Kommunalpolitik hat damit nichts zu tun. Das hat sich wohl noch nicht so ganz rumgesprochen, vielleicht haben wir als Kommune deswegen 30 Millionen Schulden.
Gothe hat das Substantiv "Verblödung?" genauso verstanden wie ich auch, nämlich als beleidigend und hat sich diese Form der Beleidigung auch zu eigen gemacht.
Insofern hat die Forenkontrolle bei ihnen richtig und bei Gothe falsch reagiert.
Das Problem ist, dass das geistige Niveau von Kommentatoren keineswegs einheitlich ist.
Die NNZ unterstützt keinerlei Hetze, da stimme ich Ihnen natürlich zu, die Forenkontrolle ist ziemlich gut. An dieser Stelle mein Dank! Deswegen verwundert es mich auch, dass die ganz offenbar beleidigende Äußerung von Gothe durchgekommen ist und ich vermute, dass das seinen orthographischen, grammatikalischen und syntaktischen Schwächen zuzurechnen ist, die es manchmal schwer machen, inhaltlich mehr als pauschale Ablehnung zu verstehen.
Was das BVerfG angeht: Nur allzu oft schießt es gegen die Politik und gegen die Regierung. (Beispiel NPD Verbot). Immer wieder werden Rufe von Politikern laut, die Macht des Verfassungsgerichts zu beschneiden, weil dort manchmal der Eindruck entsteht es mische sich in den Gesetzgebungsprozess selbst ein. Das BVerfG ist ein Grundpfeiler unserer Demokratie, genauso wie das Parlament.
Daher ist es nicht Aufgabe der Richter das "System" zu ändern, sondern Aufgabe des Volkes. Wenn wir zum Beispiel mit 2/3 Mehrheit eine Partei wie die des Jaroslaw Kaczynski wählen, kann der auch systemisch etwas bewirken. Das ist der Fluch der Demokratie: Man muss sich nach dem Willen der Mehrheit richten - eine 10 -15 Prozent Partei hat alleine nichts zu melden.
Jeden Artikel pauschal mit dem Ruf nach Abwahl der Regierung zu kommentieren ist - machen wir uns mal nichts vor - wenig originell und nutzt sich mit der Zeit auch ziemlich ab.
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