Mi, 11:46 Uhr
25.07.2001
KSK-Galerie: "Jetzt schlägt es 13!"
Nordhausen (nnz). Sie ist wiederum ansehenswert - die neue Ausstellung in der Galerie der Nordhäuser Kreissparkasse. Gezeigt werden 42 Druckgrafiken von 13 Thüringer Künstlern.
Sparkassendirektor Wolfgang Asche, der Exposition eröffnete, zeigte sich angesichts des mangelnden Interesses an diesem Abend durchaus enttäuscht und verwies auf die Urlaubszeit. Daß jedoch keiner der 13 ausstellenden Künstler des Weg nach Nordhausen gefunden hatte ist ein Fakt, der zum Nachdenken anregen sollte. Denn das, was bis zum 23. August in der KSK-Galerie präsentiert wird, vermittelt einen kleinen aber feinen Ausschnitt aus dem aktuellen Grafikangebot von Künstlern dieses Bundeslandes. Namen wie Bonnard, Sakulowski oder Kerwitz tauchen unter den Grafiken auf.
Sie sollen ein Stück Thüringer Kunstlandschaft vermitteln, wie es Frau Dr. Besser in ihrer Laudation ausdrückte. Die Zahl 13 sollte in diesem Fall nicht als Unglück, sondern vielmehr als Glücksfall betrachtet werden, so Lesser. Die Wissenschaftlerin verwies in ihren Ausführungen vor allem auf das Erstarken von Neofaschisten, sozialen Abbau oder fehlendes politisches Engagement der Menschen im Hier und Heute. Diese Ausstellung werde die Probleme der Gesellschaft zwar nicht verändern, wolle jedoch die Menschen dafür etwas sensibler machen.
Die künstlerischen Arbeiten vermitteln dem Betrachter natürlich auch eine Art Sehhilfe. Mittels der Grafiken könne der Besucher den seelischen Zustand des Künstlers entdecken, so Dr. Besser. Da spiegeln sich Angst oder Hingabe ebenso wider wie Geduld oder Verzweiflung. In den Werken sei der seelische Stoff eingefangen, es sei eben eine Welt für sich.
Die Idee zur Ausstellung entstand aus der seit 1996 im Feuilleton der TA erscheinenden Galerie. Unter dem Titel KünstlerGrafikEditionen reist die Exposition seit Juni durch Thüringische und Hessische Sparkassen, die jede für sich ihren eigenen Stellenwert und ihr eigenes Profil haben. Unterstützt wird die Wanderausstellung durch Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.
Autor: nnz
Sparkassendirektor Wolfgang Asche, der Exposition eröffnete, zeigte sich angesichts des mangelnden Interesses an diesem Abend durchaus enttäuscht und verwies auf die Urlaubszeit. Daß jedoch keiner der 13 ausstellenden Künstler des Weg nach Nordhausen gefunden hatte ist ein Fakt, der zum Nachdenken anregen sollte. Denn das, was bis zum 23. August in der KSK-Galerie präsentiert wird, vermittelt einen kleinen aber feinen Ausschnitt aus dem aktuellen Grafikangebot von Künstlern dieses Bundeslandes. Namen wie Bonnard, Sakulowski oder Kerwitz tauchen unter den Grafiken auf. Sie sollen ein Stück Thüringer Kunstlandschaft vermitteln, wie es Frau Dr. Besser in ihrer Laudation ausdrückte. Die Zahl 13 sollte in diesem Fall nicht als Unglück, sondern vielmehr als Glücksfall betrachtet werden, so Lesser. Die Wissenschaftlerin verwies in ihren Ausführungen vor allem auf das Erstarken von Neofaschisten, sozialen Abbau oder fehlendes politisches Engagement der Menschen im Hier und Heute. Diese Ausstellung werde die Probleme der Gesellschaft zwar nicht verändern, wolle jedoch die Menschen dafür etwas sensibler machen.
Die künstlerischen Arbeiten vermitteln dem Betrachter natürlich auch eine Art Sehhilfe. Mittels der Grafiken könne der Besucher den seelischen Zustand des Künstlers entdecken, so Dr. Besser. Da spiegeln sich Angst oder Hingabe ebenso wider wie Geduld oder Verzweiflung. In den Werken sei der seelische Stoff eingefangen, es sei eben eine Welt für sich.
Die Idee zur Ausstellung entstand aus der seit 1996 im Feuilleton der TA erscheinenden Galerie. Unter dem Titel KünstlerGrafikEditionen reist die Exposition seit Juni durch Thüringische und Hessische Sparkassen, die jede für sich ihren eigenen Stellenwert und ihr eigenes Profil haben. Unterstützt wird die Wanderausstellung durch Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

