Di, 17:28 Uhr
25.10.2016
Finanzausschuss des Nordhäuser Stadtrates
Langeweile gegen Kurzweil
Das könnte heute wieder mal eine langweilige Sitzung des städtischen Finanzausschusses werden. Zumindest mit dem Blick auf die Mini-Tagesordnung des öffentlichen Teils...
Und der interessierte Gast wurde ob der Kurzweiligkeit nicht enttäuscht. Wobei das sich nicht auf den Inhalt, sondern auf die Länge der Sitzung bezog. Die nahezu einzige Information, die für die Welt außerhalb des Rathauses bestimmt ist, war die über die Liquidität.
Und mit der ist Bürgermeisterin Jutta Krauth mehr als zufrieden, denn man bewege sich mit der Inanspruchnahme des Kassenkredites (also der permanenten Schulden/Dispo) bei der Bank zwischen 900.000 und einer Million Euro unter dem Niveau des Vorjahres, Insgesamt seien derzeit rund 7,5 Millionen Euro als Kassenkredit in Anspruch genommen. Aus den Reihen des Ausschusses gab es dazu anerkennendes Nicken. Sicher ist das ein Ergebnis intensiver Arbeit, aber: Im privaten Leben würden dem Manne oder der Frau schon die Schweißperlen auf der Stirn stehen.
Zu den Ausgaben sagte Frau Krauth, dass rund 120.000 Euro ausgezahlt wurden. Unter anderem, um die Knöllchen effektiver zu bearbeiten, Medien für die Bibliothek zu beschaffen oder Gebäude und Schulen instandzuhalten.
Der einzig interessante Tagesordnungspunkt, mehrere überplanmäßige Ausgaben in Höhe von über 120.000 Euro wurde von der Verwaltung gestrichen. Vielleicht war das ja auch für die Öffentlichkeit zuviel des Negativen. Wer weiß...
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzUnd der interessierte Gast wurde ob der Kurzweiligkeit nicht enttäuscht. Wobei das sich nicht auf den Inhalt, sondern auf die Länge der Sitzung bezog. Die nahezu einzige Information, die für die Welt außerhalb des Rathauses bestimmt ist, war die über die Liquidität.
Und mit der ist Bürgermeisterin Jutta Krauth mehr als zufrieden, denn man bewege sich mit der Inanspruchnahme des Kassenkredites (also der permanenten Schulden/Dispo) bei der Bank zwischen 900.000 und einer Million Euro unter dem Niveau des Vorjahres, Insgesamt seien derzeit rund 7,5 Millionen Euro als Kassenkredit in Anspruch genommen. Aus den Reihen des Ausschusses gab es dazu anerkennendes Nicken. Sicher ist das ein Ergebnis intensiver Arbeit, aber: Im privaten Leben würden dem Manne oder der Frau schon die Schweißperlen auf der Stirn stehen.
Zu den Ausgaben sagte Frau Krauth, dass rund 120.000 Euro ausgezahlt wurden. Unter anderem, um die Knöllchen effektiver zu bearbeiten, Medien für die Bibliothek zu beschaffen oder Gebäude und Schulen instandzuhalten.
Der einzig interessante Tagesordnungspunkt, mehrere überplanmäßige Ausgaben in Höhe von über 120.000 Euro wurde von der Verwaltung gestrichen. Vielleicht war das ja auch für die Öffentlichkeit zuviel des Negativen. Wer weiß...
Peter-Stefan Greiner


