Di, 11:55 Uhr
25.10.2016
Grüne reichen Antrag ein
Gentechnikfreies Nordhausen
Gentechnik hat in Deutschland nicht eben den besten Ruf, das Thema war zuletzt durch den Kauf von Monsanto durch den Bayer Konzern wieder in den Fokus gerückt. In Nordhausen wollen die Grünen im Stadtrat jetzt für eine Genfreie Kommune eintreten...
Bereits in der Vergangenheit wurden in Deutschland immer mehr Bestrebungen verzeichnet gentechnisch verändertes Saatgut einzusetzen und somit den Ertrag zu steigern. Selten herrscht in der Bevölkerung so viel Einigkeit wie beim Thema Gentechnik: 95% der Konsumenten wünschen sich eine Kennzeichnung auf den Produkten. 4 von 5 BürgerInnen lehnen den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft komplett ab.
Viele Städte, auch in Thüringen, sprachen sich daraufhin durch einen Stadtratsbeschluss zu genfreien Kommunen aus und leisten damit einen wertvollen Beitrag zu einer nachhaltigen Landwirtschaft. Die Stadt Gotha trat bereits vor über 6 Jahren dem Aktionsbündnis für gentechnikfreie Landwirtschaft in Thüringen bei.
Dies sicherte ab, dass alle land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen im Stadtgebiet von allen gentechnisch veränderten Organismen freigehalten werden sollen. Ein entsprechender Passus wurde in neu abgeschlossene Pacht- und Nutzungsverträgen, sowie bei Vertragsverlängerung, für die im Besitz der Stadt befindlichen Flächen aufgenommen.
Auch die Grünen in Nordhausen wünschen sich eine gentechnikfreie Kommune und legten für die nächste Stadtratssitzung einen entsprechenden Antrag vor. Wir haben einen Antrag eingereicht, der gewährleisten soll, dass keine gentechnisch veränderten Organismen oder daraus hergestellten Produkte auf städtischen Flächen verwendet werden sollen, berichtete Holger Richter, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/ Die Grünen. Durch Unterstützung dieses Antrags haben die Stadträte die Möglichkeiten ihr Bekenntnis zu Verbraucher- und die Umweltschutz abzugeben.
Autor: redBereits in der Vergangenheit wurden in Deutschland immer mehr Bestrebungen verzeichnet gentechnisch verändertes Saatgut einzusetzen und somit den Ertrag zu steigern. Selten herrscht in der Bevölkerung so viel Einigkeit wie beim Thema Gentechnik: 95% der Konsumenten wünschen sich eine Kennzeichnung auf den Produkten. 4 von 5 BürgerInnen lehnen den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft komplett ab.
Viele Städte, auch in Thüringen, sprachen sich daraufhin durch einen Stadtratsbeschluss zu genfreien Kommunen aus und leisten damit einen wertvollen Beitrag zu einer nachhaltigen Landwirtschaft. Die Stadt Gotha trat bereits vor über 6 Jahren dem Aktionsbündnis für gentechnikfreie Landwirtschaft in Thüringen bei.
Dies sicherte ab, dass alle land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen im Stadtgebiet von allen gentechnisch veränderten Organismen freigehalten werden sollen. Ein entsprechender Passus wurde in neu abgeschlossene Pacht- und Nutzungsverträgen, sowie bei Vertragsverlängerung, für die im Besitz der Stadt befindlichen Flächen aufgenommen.
Auch die Grünen in Nordhausen wünschen sich eine gentechnikfreie Kommune und legten für die nächste Stadtratssitzung einen entsprechenden Antrag vor. Wir haben einen Antrag eingereicht, der gewährleisten soll, dass keine gentechnisch veränderten Organismen oder daraus hergestellten Produkte auf städtischen Flächen verwendet werden sollen, berichtete Holger Richter, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/ Die Grünen. Durch Unterstützung dieses Antrags haben die Stadträte die Möglichkeiten ihr Bekenntnis zu Verbraucher- und die Umweltschutz abzugeben.


