Di, 11:13 Uhr
03.08.2004
Aar begrüßt die Neuen
Nordhausen (nnz). Am Aarbrunnen vor dem Rathaus gab es die Ausbildungsverträge für sieben Jugendliche. Was man bei der Stadtverwaltung alles lernen kann, weiß die nnz.
Aar begrüßt die Neuen (Foto: nnz)
Fünf Jungen und zwei Mädchen haben es geschafft. Sie überzeugten die Stadtverwaltung von ihren Fähigkeiten und bekamen heute ihre Ausbildungsverträge. Neben der Tätigkeit des Verwaltungsfachangestellten gibt es dort viele andere Berufe.
Janine Gase aus Nordhausen und Sebastian Dorl aus Urbach werden als Verwaltungsfachangestellte ausgebildet. Beide sind 16 Jahre alt und haben bereits Praktika in der Stadtverwaltung absolviert. Bürgermeister Klaus Wahlbuhl freute sich, daß ein Junge diesen Beruf erlernen möchte, denn Männer seien immer noch in der Unterzahl.
Stefan Knabe kommt aus Dietersdorf im Harz und wird Koch lernen. Das ist seit seiner Kindheit sein Traumberuf, da seine Mutter ebenfalls Köchin ist. Der Bürgermeister lud sich gleich mal zum Probeessen im Lauf der Ausbildung ein.
Marcus Schubotz aus Ilfeld macht sein Hobby zum Beruf. Er arbeitet gerne in der Natur, was er als Garten- und Landschaftsbauer sicher häufig tun kann.
Marvin Kindler wird Hochbaufacharbeiter. Martin Friedrich lernt Fachkraft für Abwassertechnik. Beide Nordhäuser werden viel unterwegs sein, verschiedene Arbeitsstellen und Leute kennenlernen, was zumindest für Martin ein Grund für die Berufswahl war.
Mandy Bremer aus Nordhausen lernt Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste. Sie mag Bücher und freut sich besonders auf eine Arbeit in der Bibliothek. Sie solle schon während der Ausbildung überlegen, wofür sie sich sonst noch interessiere, da grade in diesem Bereich Stellen gestrichen werden, legte ihr der Bürgermeister nah.
Klaus Wahlbuhl fragte jeden Jugendlichen nach Beweggründen für den Berufswunsch. Als ehemaliger Lehrer habe er junge Leute besonders gern und sei sehr interessiert an ihrer Zukunft. Sollte es im Lauf der Ausbildung Probleme geben, bot er sich als kompetenter Ansprechpartner an.
Derzeit lernen 17 junge Leute einen Beruf bei der Stadtverwaltung. Rund 80 waren es seit 1990. Vier junge Leute lernten dieses Jahr aus, dreien konnte ein befristeter Arbeitsvertrag angeboten werden. Wo sich die Möglichkeit bietet, werden die Auszubildenden übernommen.
Autor: wf
Aar begrüßt die Neuen (Foto: nnz)
Fünf Jungen und zwei Mädchen haben es geschafft. Sie überzeugten die Stadtverwaltung von ihren Fähigkeiten und bekamen heute ihre Ausbildungsverträge. Neben der Tätigkeit des Verwaltungsfachangestellten gibt es dort viele andere Berufe.
Janine Gase aus Nordhausen und Sebastian Dorl aus Urbach werden als Verwaltungsfachangestellte ausgebildet. Beide sind 16 Jahre alt und haben bereits Praktika in der Stadtverwaltung absolviert. Bürgermeister Klaus Wahlbuhl freute sich, daß ein Junge diesen Beruf erlernen möchte, denn Männer seien immer noch in der Unterzahl.
Stefan Knabe kommt aus Dietersdorf im Harz und wird Koch lernen. Das ist seit seiner Kindheit sein Traumberuf, da seine Mutter ebenfalls Köchin ist. Der Bürgermeister lud sich gleich mal zum Probeessen im Lauf der Ausbildung ein.
Marcus Schubotz aus Ilfeld macht sein Hobby zum Beruf. Er arbeitet gerne in der Natur, was er als Garten- und Landschaftsbauer sicher häufig tun kann.
Marvin Kindler wird Hochbaufacharbeiter. Martin Friedrich lernt Fachkraft für Abwassertechnik. Beide Nordhäuser werden viel unterwegs sein, verschiedene Arbeitsstellen und Leute kennenlernen, was zumindest für Martin ein Grund für die Berufswahl war.
Mandy Bremer aus Nordhausen lernt Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste. Sie mag Bücher und freut sich besonders auf eine Arbeit in der Bibliothek. Sie solle schon während der Ausbildung überlegen, wofür sie sich sonst noch interessiere, da grade in diesem Bereich Stellen gestrichen werden, legte ihr der Bürgermeister nah.
Klaus Wahlbuhl fragte jeden Jugendlichen nach Beweggründen für den Berufswunsch. Als ehemaliger Lehrer habe er junge Leute besonders gern und sei sehr interessiert an ihrer Zukunft. Sollte es im Lauf der Ausbildung Probleme geben, bot er sich als kompetenter Ansprechpartner an.
Derzeit lernen 17 junge Leute einen Beruf bei der Stadtverwaltung. Rund 80 waren es seit 1990. Vier junge Leute lernten dieses Jahr aus, dreien konnte ein befristeter Arbeitsvertrag angeboten werden. Wo sich die Möglichkeit bietet, werden die Auszubildenden übernommen.

