eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Fr, 13:18 Uhr
30.07.2004

Nur wenige Beanstandungen

Nordhausen (nnz). In einigen Tagen ist es wieder soweit: Das neue Schuljahr beginnt. Doch jetzt wurde erst einmal die Nordhäuser Schulwege inspiziert. Was gelobt und bemängelt wurde, das erfahren Sie mit einem Klick.


"Obwohl es noch ein Weilchen dauert bis zum Schuljahrebeginn: Von uns aus kann´s losgehen", sagte Christian Kowal von der städtischen Verkehrsbehörde. Die Arbeitsgruppe "Schulwegsicherheit" - zu der Mitarbeiter der Stadtverwaltung, der Polizei, der Kreisverkehrswacht und der Verkehrsbetriebe gehören - waren jetzt wieder zur jährlichen Befahrung der Schulwege der Grund- und Regelschulen in Nordhausen und den Ortsteilen unterwegs, um an Ort und Stelle die Schulwege in Augenschein zu nehmen.

Weil diese Befahrung jährlich stattfinde, seien die Beanstandungen nur gering gewesen. Kowal: "Vor der Käthe-Kollwitz-Schule muss das Schild für die Schulbus-Haltestelle in Ordnung gebracht werden, an einigen Stellen sind die Markierungen für Fußgängerüberwege nachzuziehen und einige Hinweisschilder von Bewuchs freizuschneiden. Das ist alles schnell erledigt", so Kowal.

Der Arbeitsgruppe gehe es darum, die Sicherheit auf dem Schulweg vor allem aus der Sicht der Kinder zu prüfen. "Jedem Erwachsenen und vor allem Kraftfahrer sollte klar sein: Es ist weniger das Verhalten der Kinder, von dem die Gefahr ausgeht, sondern der Verkehr und die Straße." Um diesen Gedanken sichtbar zum Ausdruck zu bringen, würden ab dem 14. August in Zusammenarbeit von Berufsfeuerwehr und Verkehrswacht insgesamt 10 Spruchbänder zum Schulanfang an den Zufahrtsstraßen der Stadt bzw. vor den Schulstandorten angebracht.

Besonders an den ersten Schultagen und -wochen sollten die Kraftfahrer ihr liebstes "Gefährt" rücksichtsvoll und immer bremsbereit bewegen. Polizei und Verkehrsbehörde würden an diesen Tagen die kritischen Stellen beobachten und gelegentlich Unbelehrbare auf ihre Fehler aufmerksam machen.

Die Mitglieder des Arbeitskreises "Schulwegsicherheit" bitten alle Eltern, ihre kleinen Kinder in den ersten Wochen auf den Schulwegen zu begleiten. Dabei sollten sie auf besondere Gefahrenstellen hinweisen. "Noch besser ist es, den Schulweg v o r dem ersten Schultag zu `trainieren´", so Kowal. Für die Sicherheit sei es alle mal besser, kleinere Umwege in Kauf zu nehmen, wenn sich beispielsweise in der Nähe eine Ampelanlage oder eine Verkehrsinsel befindet.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)