Mo, 13:02 Uhr
10.10.2016
Strategien für den Gipskarst
Naturschutz für einen Naturschatz
Am vergangenen Freitag trafen sich Vertreter der Fraktion Bündnis 90 /Die Grünen vom Thüringer Landtag zu einer Strategieberatung zum Thema Gipskarst. Das Ausmaß der Naturzerstörung durch den Gipsabbau sei am Mühlberg "erschreckend deutlich"...
Zum Vor-Ort-Termin waren der Fraktionsvorsitzende Dirk Adams, die Abgeordneten Roberto Kobelt und Babett Pfefferlein, deren Referenten und Büroleiter sowie die Grünen Kreissprecher und Mitglieder vom BUND gekommen.
Vor-Ort-Termin im Gipskarst - Landtagsabgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Foto: Sylvia Spehr)
Wir setzen uns dafür ein, dass keine neuen Gipsabbaugebiete im Thüringer Südharz entstehen, so wie es im Koalitionsvertrag formuliert ist, so Dirk Adams. Eine Begehung im Gebiet Mühlberg-Himmelsberg-Kammerforst zeigte das Ausmaß der Naturzerstörung erschreckend deutlich. Fakt ist, Gips ist ein endlicher Rohstoff, wir sind auf Alternativen angewiesen.
"Wir brauchen tragfähige Perspektiven, die im Einvernehmen mit Naturschutz, Tourismus und Industrie stehen. Förderprogramme sollen dazu beitragen, dass die Weiterentwicklung der Gips Recycling-Verfahren forciert und der Tourismus stetig auf- und ausgebaut wird.", sagte Adams. Zusammen mit den Bürgerinitiativen setze man sich für den Erhalt dieser einmaligen Gipskarstlandschaft ein.
Autor: redZum Vor-Ort-Termin waren der Fraktionsvorsitzende Dirk Adams, die Abgeordneten Roberto Kobelt und Babett Pfefferlein, deren Referenten und Büroleiter sowie die Grünen Kreissprecher und Mitglieder vom BUND gekommen.
Vor-Ort-Termin im Gipskarst - Landtagsabgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Foto: Sylvia Spehr)
Wir setzen uns dafür ein, dass keine neuen Gipsabbaugebiete im Thüringer Südharz entstehen, so wie es im Koalitionsvertrag formuliert ist, so Dirk Adams. Eine Begehung im Gebiet Mühlberg-Himmelsberg-Kammerforst zeigte das Ausmaß der Naturzerstörung erschreckend deutlich. Fakt ist, Gips ist ein endlicher Rohstoff, wir sind auf Alternativen angewiesen.
"Wir brauchen tragfähige Perspektiven, die im Einvernehmen mit Naturschutz, Tourismus und Industrie stehen. Förderprogramme sollen dazu beitragen, dass die Weiterentwicklung der Gips Recycling-Verfahren forciert und der Tourismus stetig auf- und ausgebaut wird.", sagte Adams. Zusammen mit den Bürgerinitiativen setze man sich für den Erhalt dieser einmaligen Gipskarstlandschaft ein.

