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Di, 11:15 Uhr
04.10.2016
Neues Feuerwehrzentrum in Nordhausen

Fast 4.000 Quadratmeter und 10 Millionen Euro

Es war bislang ein langer und mühsamer Weg hin zu einer neuen Feuerwache, im Verwaltungssprech "Feuerwehrtechnisches Zentrum" genannt. Der Weg ist noch nicht zu Ende, doch eine weitere Etappe kann in dieser Woche realisiert werden...

Hier soll die neue Feuerwache gebaut werden. Quelle: Google Earth (Foto: Google Earth) Hier soll die neue Feuerwache gebaut werden. Quelle: Google Earth (Foto: Google Earth)
Der Nordhäuser Stadtrat soll morgen das Raumkonzept für die Feuerwache und Co. beschließen. In dem Entwurf, der der nnz vorliegt, wird von eine Netto-Nutzflächen von 3.780 Quadratmeter ausgegangen.

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Inhalt des Raumprogramms sind die erforderlichen Einstellplätze in den Kfz-Hallen, Räume für die Einsatz- Übungsabwicklung, Technikräume, Werkstätten, Lager, Verwaltungsräume, die Feuerwehreinsatzzentrale, Räume für den operativen Bereich der Feuerwehr, Wäscherei- und Kleiderpflegeräume sowie Räume für die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Nordhausen, insbesondere die Wehren in Bielen und Krimderode, die mit einziehen sollen.

Teilweise werden die Räume von der Stadt Nordhausen und dem Landkreis Nordhausen gemeinsam genutzt. Das betrifft unter anderem elf Einstellplätze in der Kfz-Halle für den Landkreis, die gemeinsame Nutzung der Atemschutzwerkstatt, der Werkstatt für Geräte und persönliche Schutzausrüstung aus Gefahrguteinsatz oder die Schlauchpflegewerkstatt. So ergibt sich an der Gesamtfläche ein städtischer Anteil von rund 2.740 Quadratmeter und für den Landkreis Nordhausen von
etwa 1.040 Quadratmeter.

Der Beschluss für solch ein Raumkonzept soll wiederum der SWG als Bauherr dienen, um einen Planungswettbewerb auszulösen und um eine etwaigen Kostenrahmen zu ermitteln, der sich vermutlich im zweistelligen Millionenbereich ansiedeln wird.

Update - Bestätigung
Die Kosten wurden jetzt der nnz bestätigt. Demnach entfallen auf die Stadt Nordhausen rund 8.9 Millionen Euro, zieht man davon die zu beantragenden Fördermittel in Höhe von insgesamt 2,4 Millionen Euro ab, dann bleiben für die Stadt Nordhausen 6,5 Millionen Euro übrig, die von der SWG werden und dann über die Miete zurückgezahlt werden.

Dieser Bau verschwindet dann (Foto: nnz) Dieser Bau verschwindet dann (Foto: nnz)
Der ehemalige Kindergarten und jetzigen Flüchtlingsunterkunft müssen weichen

Im weiteren Planungsprozess durch das kommunale Unternehmen ist zu beachten, dass auf dem Grundstück
Zorgestraße zusätzliche Flächen für das Landratsamt Nordhausen für die Atemschutzübungsanlage (254 Quadratemeter sowie für Büroräume des Fachgebietes Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz (170 Quadratmeter) zur Verfügung zu stellen sind. Die hierdurch entstehenden Kosten sind durch das Landratsamt Nordhausen selbst zu tragen.

Außerdem ist zu prüfen, ob auf dem Grundstück Zorgestraße 1 oder auf einem Nachbargrundstück der SWG das Landeslager für Brandschutz und technische
Hilfeleistung Nordthüringen mit einer Netto-Nutzfläche von 300 Quadratmeter mit angesiedelt werden kann. Bildquelle: Google Earth
Autor: nnz

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Kommentare
Nervling
04.10.2016, 11:30 Uhr
Was passiert mit dem Wohnhaus?
Es ist ja immer nur die Rede von dem Kindergarten aber was passiert mit dem angrenzenden Wohn/Geschäftshaus?
Wird das einfach in die Landschaft integriert oder mit abgerissen um Platz zu schaffen?
U. Alukard
04.10.2016, 11:50 Uhr
Die Zufahrt,
ist jetzt schon zu, wenn ein LKW als Lieferfahrzeug rein will, geschweigen denn raus. Wo soll das nun lang gehen, wenn die Feuerwehr schnell raus soll?

Die Kreuzungsbereiche sind ständig voller KFZ, da hilft auch kein Sondersignal, wenn die Staßen voller Autos und LKW sind, dann stehen die da und können nicht ausweichen...

Ich bleibe dabei, das Gelände um MC Donald ist da die bessere Wahl, noch kann man das Gehirn einschalten und den Standort verwerfen.

Möglicherweise kommt ja ein unabhängiger, teurer, Gutachter aus dem Westen auch auf die Idee und beendet das Bauvorhaben an dieser Stelle?

Die LKW der Feuerwehr brauchen auch Platz auf dem Hof da kann man doch nicht jetzt schon jeden Winkel verplanen, wacht endlich auf!
Flitzpiepe
04.10.2016, 14:13 Uhr
Ob die Zufahrt
zum Nadelöhr wird oder nicht, kann man doch jetzt noch gar nicht sagen. Da sollte man erstmal die Planungen abwarten.
Klar ist es jetzt schon eng, wenn an der roten Ampel mehrere Fahrzeuge stehen, aber je nach dem wie die Ausfahrt aus der Feuerwache erfolgen soll, kann man da schon was machen ohne hohe Kosten.
Deswegen ist dieser Standort allemal besser (weil zentraler) als das Gewerbegebiet am Krug.
NDHler
04.10.2016, 16:03 Uhr
Alles in Allem
Sinnvolle Investitionen!
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