eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Mo, 14:31 Uhr
03.10.2016
nnz-Ergebnisdienst: Kegeln

Vier Siege, nur eine Niederlage

Das Wetter animiert zwar trotz des wegen des Feierstags am heutigen Montag verlängerten Wochenendes nicht unbedingt zum Feiern, für vier der fünf am Wochenende im Einsatz befindlichen Kegelteams aus dem Kreis gibt es dennoch Grund zum Feiern...


Die NSV-Frauen kehrten mit einem Sieg aus Ilmenau zurück, auch die SG Bleicherode/Sollstedt konnte einen Auswärtssieg bejubeln. Salzas Senioren glänzten zu Hause mit einem glatten 6:0-Sieg über den USG Jena und auch Senioren-Landesmeister NSV mühte sich in Vieselbach zum Sieg. Nur die NSV-Zweite musste eine Niederlage einstecken.

NSV-Frauen auswärts zum ersten Saisonsieg
Anzeige Refinery (lang)
Mit 2:4 hatten sich die Keglerinnen des Nordhäuser SV im letzten Jahr beim KSC 08 in Ilmenau knapp beugen müssen. Diesmal drehten sie den Spieß um un ladndeten nach einer spannenden Begegnung mit einem ebenso knappen 4:2 den ersten Saisonsieg in der Landesliga. Im ersten Paar zwei ganz überlegene 4:0-Erfolge auf beiden Seiten.

NSV-Ersatzspielerin Dagmar Reitmeier stand gegen die wie entfesselnd auftrumpfende und eine überragende Tagesbestleistung spielende Babett Morgenbrodt auf allen vier Bahnen auf verlorenem Posten. 92 Punkte Minus. Glück für die Nordhäuserinnen, das auch die Ilmenauer Ersatzfreau Iris Klauer im Spiel gegen Sonja Klaus keinen Stich sah und ebenso alle vier Bahnen deutlich abgab.

Dadurch ging es mit 1:1 Punkten und nur acht Holz Minus für die Gäste nahezu ausgeglichen in den zweiten Durchgang. Der fing für den NSV bestens an. Kapitän Tina Romhardt gewann ihre erste Bahn knapp, Heike Fiedler die ihre ganz deutlich. Doch die Gastgeberinnen schlugen postwendend zurück. Jetzt musste sich Tina Romhardt trotz starker Leistung knapp mit 142:148 beugen und auch Heike Fiedler unterlag knapp. Sie biss sich aber im weiteren Spielverlauf hartnäckig an ihrer Gegnerin fest, musste ihr zwar letztlich den Punkt überlassen, verlor aber nur einen einzigen weniger gefallenen Kegel. Und der Kapitän machte alles klar.

Tina Romhardt spielte weiter sehr stark, holte sich die beiden letzten Bahnen und dazu einen sicheren Holzvorsprung der bei 2:2 Einzelsiegen für den Gesamterfolg der Nordhäuserinen reichte.

Landesliga Frauen 120 Wurf
KSC 08 Ilmenau – Nordhäuser SV 2:4 (1996:2023/8:8)
Dagmar Reitmeier 0:1 (478:570/0:4)
Sonja Klaus 1:0 (493:409/4:0)
Tina Romhardt 1:0 (543:507/3:1)
Heike Fiedler 0:1 (509:510/1:3)

Endlich wieder einmal ein Auswärtssieg

Verhaltener Jubel nach den beiden ersten Paaren, dann aber noch mächtig gezittert und schließlich Freude – so lässt sich die Gefühlslage bei den Mannen der SG Bleicherode/Sollstedt bei ihrem Auswärtsspiel in Waltershausen beschreiben. 3:1 und mit 87 Holz führten sie nach den ersten beiden Paaren schon recht komfortabel und durften auf den Sieg hoffen. Doch dann kamen die als Tabellenführer der 1. Landesklasse in die Partie gegangenen Gastgeber scheinbar unaufhaltsam näher und näher.

Doch von Beginn an. Im ersten Paar lieferte sich Maik Schäfer mit Enrico Buchholz einen begeisternden Kampf bis zur letzten Kugel, die schließlich auch erst die Entscheidung für den SG-Mann brachte. Maik Schäfer hatte die erste Bahn gewonnen, geriet dann in Rückstand, um mit dem Sieg auf Bahn Vier mit dem letzten Wurf doch noch mit zwei Holz Vorsprung den Punkt für die SG zu holen. Namensvetter Daniel Schäfer machte es nicht so spannend, gewann die ersten drei Bahnen überlegen. 2:0 und 48 Holz Vorsprung damit für die SG, das gab Anlass zu viel Optimismus. Und der hielt auch im Mittelpaar.

Zwar musste sich hier Rainer König trotz einer am Ende höheren Gesamtholzzahl geschlagen geben, dafür scheint Hanjo Sinzel endlich wieder seine Form gefunden zu haben. Er musste zwar zwei Bahnen knapp abgeben, gewann die beiden anderen aber sicher und war mit seinen 534 Holz am Ende sogar der Tagesbeste. Mit einem deutlichen Vorsprung ging es also in den dritten und letzten Durchgang. Hier hatte Uwe Schäfer, zuletzt in sehr guter Verfassung, einen ganz schweren Stand und musste trotz nimmermüden Kampfgeist alle vier Bahnen abgeben. Noch ärger erwischte es Maik Jalowski.

Nach zunächst nur denkbar knapper Niederlage auf Bahn Eins ein 95:143-Debakel auf der zweiten Bahn. Der Vorsprung war auf nur noch 27 Holz geschrumpft. Mannschaftsleiter Manfred Biesler reagierte, brachte den bei seinen bisherigen Einsätzen überzeugenden Youngster Lukas Hauswald für Maik Jalowski. Und er rechtfertigte das in ihn gesetzte Vertrauen. Zwar war der Punkt nicht mehr zu holen, doch mit tollen Leistungen und Siegen auf seinen beiden Bahnen rettete er letztlich sicher den Vorsprung und bescherte der SG den Sieg. Damit gelang der SG nach langer Zeit endlich auch wieder mal ein Auswärtserfolg.

1. Landesklasse Männer 120 Wurf
ZSG GW Waltershausen – SG Bleicherode/Sollstedt 3:5 (2981:3010/10,5:13,5)
Maik Schäfer 1:0 (523:521/2:2)
Daniel Schäfer 1:0 (501:455/3:1)
Hanjo Sinzel 1:0 (534:504/2:2)
Rainer König 0:1 (480:471/1,5:2,5)
Uwe Schäfer 0:1 (476:501/0:4)
Maik Jalowski/
Lukas Hauswald 0:1 (496:529/2:2)

Räumen wäre dem NSV fast zum Verhängnis geworden

Mit phantastischem Bahnrekord von 1813 zu auch sehr guten 1693 Holz hatten die NSV-Senioren im letzten Jahr beim SV 1899 Vieselbach gewonnen. Eine wichtige Grundlage zum späteren Landestitelgewinn. Bei der Neuauflage dieser Partie am Sonnabend konnten beide Mannschaften bei weitem nicht an diese damaligten großartigen Leistungen anknüpfen.

Das Wichtigste aus Nordhäuser Sicht aber, es langte erneut wenn auch sehr knapp zu Sieg. Das war diesmal vor allem das Verdienst von „Kalle“ Carl Josef Gleitze, der als Einziger der Gäste diesmal die Bahn voll im Griff hatte und mit seinem hohen Einzelsieg mit überlegener Tagesbestleistung im ersten Paar den entscheidenden Vorsprung heraus spielte. Die drei anderen hatten diesmal allergrößte Mühe im Räumen. Immer wieder Mittenanwürfe und den Rest einzeln geholt. Bei Kapitän Reiner Hagemeier reichte es noch zu einem einigermaßen akzeptablen Endresultat, dennoch musste er sich dem diesmal besten Vieselbacher Peter Rastdorf geschlagen geben. Eingermaßen beruhigende 47 Holz Vorsprung dennoch für die Nordhäuser vor dem zweiten Durchgang. Der hielt auch bei nur geringen Einbußen dann im Spiel in die Vollen. Aber in beiden Räumdurchgängen kamen die Gastgeber bedrohlich auf.

Bei Rainer Wille langte es trotz für ihn selbst unbefriedigender Leistung zwar noch zum knappen Einzelsieg, endgültige Entwarnung für den NSV gab es aber erst nach dem drittletzten Wurf von Uwe Schmögner, dem da endlich einmal ein voller Neuner gelang und mit seinen beiden letzten Würfen noch einmal komplett abräumte.

Verbandsliga Senioren 100 Wurf
SV 1899 Vieselbach – Nordhäuser SV 1641:1663
Karl-Josef Gleitze 451:391
Reiner Hagemeier 423:436
Rainer Wille 395:390
Uwe Schmögner 394:424

Gleitzke (Foto: U. Tittel) Gleitzke (Foto: U. Tittel)
Carl-Josef Gleitze legte mit Tagesbestleistung die Grundlage zum knappen NSV-Erfolg.

NSV-Zweite kommt nicht in die Gänge

Die 2. Seniorenmannschaft des Nordhäuser SV bleibt weiter sieglos in der Landesliga. Auch in ihrem zweiten Saisonspiel gab es bei der eine ganz starke Leistung bietenden Zweiten von Wacker Gotha eine deutliche Niederlage. Wie zuletzt bei der Heimniederlage gegen Meiningen war die Partie praktisch schon nach den ersten 50 Wurf im ersten Paar entschieden.

Diesmal fand Ingo Koudele, zuletzt Bester seiner Mannschaft, überhaupt keine Einstellung zur Bahn, geriet aussichtslos deutlich in Rückstand. Auch der ihn schließlich erlösende Kapitän Uwe Hempowicz konnte nichts mehr gut machen. Seine Technikumstellung ist noch nicht stabil genug. Zwar ein unter den Umständen ordentliches Spiel, aber gegen den sehr gut aufgelegten Klaus-Dieter Wettstein war nichts zu machen. Ein Minus von 108 Punkten, das war niederschmetternd. Klaus Wilke konnte da trotz starker Vorstellung und sicherem Einzelsieg nur wenig gut machen. 74 Holz Vorsprung für Gotha, da waren für das zweite Nordhäuser Paar kaum noch Chancen zu sehen. Und da es beim Gastgeber diesmal auch im zweiten Paar keinen Schwachpunkt gab, mit Wolfgang Metzte sogar noch der Tagesbeste kam und beide Spiele eine klare Angelegenheit für die Gothaer wurden war die hohe Niederlage nicht mehr abzuwenden.

Damit ist schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison klar, dass es erneut ein ganz schweres Jahr für die NSV-Zweite werden wird. Daran ändert auch nichts der glückliche Umstand, dass man wegen Versäumnissen der Rastenberger bei der Beantragung der Verlegung des Spiels gegen den NSV die Punkte am Grünen Tisch zugesprochen bekommen hat.

Landesliga Senioren 100 Wurf
KSV Wacker 99 Gotha II – Nordhäuser SV II 1711:1544
Ingo Koudele/
Uwe Hempowicz 336:444
Klaus Wilke 439:405
Rainer Gebhardt 372:447
Heinz Schulz 397:415

Salzas Senioren nun an der Tabellenspitze

In den gemeinsamen Verbandsligajahren war der USV Jena in den Spielen gegen die TSG Salza zumeist als Sieger hervor gegangen. Im letzten Spiel war die TSG zu Hause dem USV mit 2:4 unterlegen und musste danach in die Landesliga absteigen. Nun mussten auch die Jenenser den Gang eine Etage tiefer antreten und es kam nach zwei Jahren zum Wiedersehen auf der Bahn an der Wertherhalle. Es war zugleich das Spitzenspiel des dritten Spieltages in der Landesliga. Jena mit 4:0 Punkten der Tabellenführer, Salza mit 3:1 Punkten Zweiter. Und man wollte sich natürlich für die damalige 2:4-Niederlage revanchieren.

Das es am Ende mit einem 6:0 eine mehr als eindrucksvolle Revanche werden würde, damit allerdings hatte niemand auch nur zu hoffen gewagt. Zumal der zur Zeit in ganz starker Form befindliche Dieter Werner ersetzt werden musste. Würde Erich Meyer die Ersatzrolle erneut so stark wie gegen die andere Jenaer Mannschaft vom SV Carl Zeiss ausfüllen können? So die doch etwas bange Frage. Nein und doch Ja, so die scheinbar unmögliche Antwort. Mit 473 Holz blieb er deutlich unter den vor Wochenfrist gespielten 513 Holz und doch holte er damit wieder den Einzelsieg. Sichere Erfolge auf den Bahnen Eins und Drei und große Nervenstärke auf der vierten brachten ihm den Sieg.

Etwas verrückt auch das andere Duell in Durchgang Eins. Wolfgang Heinze begann grottenschlecht. Nur 73 Volle. Im Räumen aber lief es plötzlich wie von selber und mit 134:103 wurde es noch ein überlegener Bahnsieg. Keine Konstanz im Räumen dann auf Bahn Zwei und eine knappe Niederlage um sich mit einer überragenden dritten Bahn mit 157:117 bereits vorzeitig den Mannschaftspunkt zu sichern. Sein Gegner kam erst auf der letzten Bahn wirklich in Tritt, konnte sich die Bahn holen aber der Punkt blieb beim Salzaer. 2:0 und 74 Holz Vorsprung, das war mehr als eine solide Grundlage zum Salzaer Gesamterfolg. Aber noch gab Jena nicht klein bei und die beiden Salzaer Rainer Krätzschel und Kapitän Rainer Schubert hatten viel Mühe. Rainer Krätzschel brach nach ganz starken Vollen auf Bahn Eins im Räumen ein, unterlag noch deutlich und musste dann auch Bahn Zwei abgeben.

Und Rainer Schubert verzweifelte fast. Immer wieder wurden seine Würfe wie von einem Magneten auf die Mitte gezogen, aber durch sicheres Räumen langte dennoch jeweils knapp zum Sieg. Und das auch auf den letzten beiden Bahnen. Das 5:1 war damit schon sicher. Und da sich Rainer Krätzschel steigerte, wurfsicherer wurde sein Gegner dagegen kräftemäßig abbaute, langte es sogar noch zum 6:0. Denn mit seinen drei letzten Räumwürfen glich Rainer Krätzschel nicht nur nach Bahnsiegen aus sondern überflügelte seinen Kontrahenten auch noch knapp in der Holzzahl. Salza geht nun als Tabellenführer in die nächsten Spiele.

Landesliga Senioren 120 Wurf
TSG Salza – USV Jena 6:0 (2038:1930/10:6)
Wolfang Heinze 1:0 (545:484/2:2)
Erich Meyer 1:0 (473:460/2:2)
Rainer Krätzschel 1:0 (507:503/2:2)
Rainer Schubert 1:0 (513:483/4:0)
Uwe Tittel
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)