Mo, 11:09 Uhr
03.10.2016
Brückentaufe in Ilfeld
Eine Brücke der Freundschaft
Für den Verkehr wurde die Brücke, die Ilfeld und den Ortsteil Wiegersdorf verbindet, schon im Februar freigegeben. Bis heute aber war sie Namenlos. Die Brückentaufe stand trotz wenig gastlichen Wetters ganz im Zeichen der Freundschaft...
"Wilrijk Brücke" wird der neue, alte Weg nach Ilfeld Wiegersdorf ab sofort heißen. Am Vormittag erhielt die Brücke den Namen der belgischen Partnerstadt Wilrijk. Es war der Höhepunkt eines von der Freundschaft geprägten Wochenendes in Ilfeld.
Erst am Samstag hatte man in der St.-Georg-Marien-Kirche das 25jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen Ilfeld und Niedernhausen gefeiert. Gestern stand ein gemeinsamer Besuch auf dem Brocken an, heute nun die Taufe.
Auf die Brücke habe man in Ilfeld lange gewartet, erzählte Stephan Klante, Bürgermeister der Gemeinde Harztor. 2013 hatte man den Weg für den Verkehr sperren müssen. Für die Anwohner war das zumindest ein Ärgerniss, es gibt nur einen weiteren Zugang zum Ortsteil Wiegersdorf. Erst 2015 hatte man mit dem Bau beginnen können, die Freigabe für den Verkehr erfolgte am 24. Mai diesen Jahres. Die nötigen Mittel hatte die Gemeinde Harztor besorgt, die Namensgebung überließ man dennoch den Ilfeldern.
Neben schönen Liedern der Ilfelder Kindergartenkinder bekamen die trotz Nieselregens zahlreich erschienen Besucher auch noch etwas zur Geschichte der Brücke zu hören. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stand hier noch eine Getreidemühle, die bald zur Gipsmühle um- und von einem Unternehmer aus Niedersachswerfen ausgebaut wurde. Die Pferdefuhrwerke mussten damals noch eine Furt passieren, die Brücke gab es noch nicht. Erst im Zuge des Ausbaus wurde der Befestigte Flussübergang mitsamt Gleisanschluss geschaffen.
Sehr praktisch war die Brücke damals noch nicht - an die Fußgänger hatte man nicht gedacht und noch viel weniger an Gegenverkehr. Das sieht heute alles anders aus, die "Wilrijk" Brücke bietet Platz genug für beides.
Angelo Glashagel
Autor: red"Wilrijk Brücke" wird der neue, alte Weg nach Ilfeld Wiegersdorf ab sofort heißen. Am Vormittag erhielt die Brücke den Namen der belgischen Partnerstadt Wilrijk. Es war der Höhepunkt eines von der Freundschaft geprägten Wochenendes in Ilfeld.
Erst am Samstag hatte man in der St.-Georg-Marien-Kirche das 25jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen Ilfeld und Niedernhausen gefeiert. Gestern stand ein gemeinsamer Besuch auf dem Brocken an, heute nun die Taufe.
Auf die Brücke habe man in Ilfeld lange gewartet, erzählte Stephan Klante, Bürgermeister der Gemeinde Harztor. 2013 hatte man den Weg für den Verkehr sperren müssen. Für die Anwohner war das zumindest ein Ärgerniss, es gibt nur einen weiteren Zugang zum Ortsteil Wiegersdorf. Erst 2015 hatte man mit dem Bau beginnen können, die Freigabe für den Verkehr erfolgte am 24. Mai diesen Jahres. Die nötigen Mittel hatte die Gemeinde Harztor besorgt, die Namensgebung überließ man dennoch den Ilfeldern.
Neben schönen Liedern der Ilfelder Kindergartenkinder bekamen die trotz Nieselregens zahlreich erschienen Besucher auch noch etwas zur Geschichte der Brücke zu hören. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stand hier noch eine Getreidemühle, die bald zur Gipsmühle um- und von einem Unternehmer aus Niedersachswerfen ausgebaut wurde. Die Pferdefuhrwerke mussten damals noch eine Furt passieren, die Brücke gab es noch nicht. Erst im Zuge des Ausbaus wurde der Befestigte Flussübergang mitsamt Gleisanschluss geschaffen.
Sehr praktisch war die Brücke damals noch nicht - an die Fußgänger hatte man nicht gedacht und noch viel weniger an Gegenverkehr. Das sieht heute alles anders aus, die "Wilrijk" Brücke bietet Platz genug für beides.
Angelo Glashagel






















