Mo, 09:38 Uhr
03.10.2016
Inselpokal der Feuerwehren 2016: Vier Teams aus Landkreis Nordhausen
Reif für die Insel....
... genauer gesagt, die Insel Poel. Hier ist quasi das Mekka all derer, die sich dem Feuerwehrsport, speziell der Disziplin "Löschangriff nass", verschrieben haben...
Vier Teams aus dem Landkreis Nordhausen waren "Reif für die Insel" (Foto: Ch. Burkert)
Bereits bei den Anmeldungen sind die Plätze nach wenigen Minuten vergeben. Aus insgesamt acht Bundesländern waren sie erschienen, um die schnellsten Feuerwehrsportler zu ermitteln: Jugend-, Damen- und Herrenmannschaften.
Aus dem Landkreis Nordhausen waren vier Teams vertreten: Branderode, Neustadt-Osterode, Niedersachswerfen und Peterdorf. Direkt neben den Wettkampfbahnen hatten sich die Sportler und Schlachtenbummler in einer großen Zeltstadt eingerichtet, so dass die Anzahl aller Anwesenden die 3.000 um einiges überstiegen haben dürfte.
Bei schönstem Ostseesonnenwetter entwickelte sich der Tag zu einer wahren Megaparty für Feuerwehrfreunde und Aktive. Unter dem Jubel der Zuschauer und Fans erfolgten die Läufe auf sieben Parallelbahnen in zügiger Abfolge. Zum Start traten 127 Männerteams, 21 Frauenmannschaften und 22 Jugendgruppen an, die je zwei Läufe zu absolvieren hatten.
Unter den strengen Augen der Wettkampfrichter gab es Schnelligkeitssport der Extraklasse, technische Extravaganzen und witzige Details in Sachen Material und Taktik zu sehen. Und so lagen Glück und Pech teilweise ganz dicht bei einander, denn den Unparteiischen entging kaum ein Verstoß - die etwas speziellen Regeln waren zudem hinlänglich bekannt.
Trotzdem standen Sport, Spaß, Fairness und Teamgeist im Vordergrund. Nach dem ersten Lauf hatten sich drei der vier südharzer Mannschaften bereits im vorderen Drittel des Teilnehmerfeldes platzieren können. In vielen Fällen half dann der zweite Lauf, die Leistung zu festigen, zu verbessern oder überhaupt eine Wertungszeit zu erreichen. Und so kam es für die Nordthüringer zu folgenden Endergebnissen:
Die Bestzeit von unglaublichen 17,817s und damit den Gesamtsieg konnte sich die Feuerwehr Zella, ebenfalls Thüringen, unter den 127 Mannschaften sichern.
Im finalen Wettkampf der Länder trat je ein Team aus Wettläufern unterschiedlicher Mannschaften eines Bundeslandes um die Länderwertung an. Unter begeistertem Jubel der Fans setzte sich die Thüringer Auswahl deutlich an die Spitze des Feldes.
Für die Wettkämpfer der Südharzgemeinde Neustadt war es eine Premiere und gleichermaßen eine große Freude, zunächst einen Startplatz bekommen sowie in beiden Läufen mit solider Leistung gewertet worden zu sein. Es war ein aufregender Tag voller neuer Eindrücke, die man gern mit in die Heimat nehmen würde. Den Abend klang dann in gemütlicher Runde am Strand bzw. bei einer gemeinsamen Tafel aus, bevor es an die Abreisevorbereitungen ging.
Ch. Burkert
Autor: nnz
Vier Teams aus dem Landkreis Nordhausen waren "Reif für die Insel" (Foto: Ch. Burkert)
Bereits bei den Anmeldungen sind die Plätze nach wenigen Minuten vergeben. Aus insgesamt acht Bundesländern waren sie erschienen, um die schnellsten Feuerwehrsportler zu ermitteln: Jugend-, Damen- und Herrenmannschaften.
Aus dem Landkreis Nordhausen waren vier Teams vertreten: Branderode, Neustadt-Osterode, Niedersachswerfen und Peterdorf. Direkt neben den Wettkampfbahnen hatten sich die Sportler und Schlachtenbummler in einer großen Zeltstadt eingerichtet, so dass die Anzahl aller Anwesenden die 3.000 um einiges überstiegen haben dürfte.
Bei schönstem Ostseesonnenwetter entwickelte sich der Tag zu einer wahren Megaparty für Feuerwehrfreunde und Aktive. Unter dem Jubel der Zuschauer und Fans erfolgten die Läufe auf sieben Parallelbahnen in zügiger Abfolge. Zum Start traten 127 Männerteams, 21 Frauenmannschaften und 22 Jugendgruppen an, die je zwei Läufe zu absolvieren hatten.
Unter den strengen Augen der Wettkampfrichter gab es Schnelligkeitssport der Extraklasse, technische Extravaganzen und witzige Details in Sachen Material und Taktik zu sehen. Und so lagen Glück und Pech teilweise ganz dicht bei einander, denn den Unparteiischen entging kaum ein Verstoß - die etwas speziellen Regeln waren zudem hinlänglich bekannt.
Trotzdem standen Sport, Spaß, Fairness und Teamgeist im Vordergrund. Nach dem ersten Lauf hatten sich drei der vier südharzer Mannschaften bereits im vorderen Drittel des Teilnehmerfeldes platzieren können. In vielen Fällen half dann der zweite Lauf, die Leistung zu festigen, zu verbessern oder überhaupt eine Wertungszeit zu erreichen. Und so kam es für die Nordthüringer zu folgenden Endergebnissen:
| Team | Lauf 1 | Lauf 2 | Platzierung |
| Team Branderode | 21,800s | 19,503s | 8 |
| Team Niedersachswerfen | 25,837s | 22,428s | 43 |
| Team Petersdorf | ohne Wertung | 23,625s | 49 |
| Team Neustadt-Osterode | 24,425s | 27,312s | 55 |
Die Bestzeit von unglaublichen 17,817s und damit den Gesamtsieg konnte sich die Feuerwehr Zella, ebenfalls Thüringen, unter den 127 Mannschaften sichern.
Im finalen Wettkampf der Länder trat je ein Team aus Wettläufern unterschiedlicher Mannschaften eines Bundeslandes um die Länderwertung an. Unter begeistertem Jubel der Fans setzte sich die Thüringer Auswahl deutlich an die Spitze des Feldes.
| 1. Thüringen | 20,766s |
| 2. Mecklenburg-Vorpommern | 22,181s |
| 3. Sachsen-Anhalt | 23,147s |
| 4. Berlin | 25,721s |
| 5. Brandenburg | 35,479s |
| 6. Schleswig-Holstein | 39,695s |
| 7. Niedersachsen | 70,000s |
| 8. Sachsen | ohne Wertung |
Für die Wettkämpfer der Südharzgemeinde Neustadt war es eine Premiere und gleichermaßen eine große Freude, zunächst einen Startplatz bekommen sowie in beiden Läufen mit solider Leistung gewertet worden zu sein. Es war ein aufregender Tag voller neuer Eindrücke, die man gern mit in die Heimat nehmen würde. Den Abend klang dann in gemütlicher Runde am Strand bzw. bei einer gemeinsamen Tafel aus, bevor es an die Abreisevorbereitungen ging.
Ch. Burkert























