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Di, 08:50 Uhr
13.07.2004

Das war eine Party ...

Nordhausen (nnz). Eine angesagte Party gab es am vergangenen Samstag in der Nordhäuser Altstadt. ‚Was da abging, das hat für die nnz-Leser Dirk Daniel aufgeschrieben...


In Nordhausens Szene-Bar Nr.1 „Tante Käthe“ hatten Conny und Marko – also Infernosounds – zur Record Release Party des Albums „Eiszeit“ eingeladen und viele kamen. Freunde und Interessenten. Zum Musikhören und Musikmachen, zum Quatschen, Fachsimpeln – und zum Feiern. Musik gab es dabei nicht nur vom neuen Album, sondern auch von den Gästen. Denn auch drei bekannte Bands standen in den Startlöchern, die Gäste mit ihren Songs zu erfreuen.

Eigentlich war es ja fast schon ein Party-Wochenende, denn so richtig viel geschlafen hatte von allen Beteiligten wohl keiner. So reisten Ulli und Picco von Say-Y samt Familie schon am Freitag an. Da wurde dann bis in die Nacht hinein gefachsimpelt und musiziert – kaum jemand wollte schlafen.

Am nächsten Tag – oder Mittag – ging es dann weiter mit einer weiteren Spezial-Sendung von „BSEplus – der EINZIG wahren Wochenshow“. Zu Gast waren Ulli und Picco von Say-Y, die Rede und Antwort standen zu Vergangenheit, Gegenwart (dem aktuellen Album „Refill“) und Zukunft. Die Stunde war dank des lockeren Gesprächs und viel guter Musik schnell vorüber. Eigentlich sollten auch André und Micha von Exilanation bei der Sendung dabei sein, aber leider steckten sie in dickem Verkehr fest und kamen erst später in Nordhausen an.

Die nächste Band – EnemyNation aus Krumpa in Sachsen-Anhalt – traf am Nachmittag ein. Dann ging es auf eine ganz besondere Tour durch die Party-Stadt Nordhausen: Mit einer historischen Straßenbahn Baujahr 1936 kutschierte uns Marko, der im „richtigen Leben“ bei der Straßenbahn arbeitet, eine komplette Runde über alle Linien. So konnten alle Beteiligten einen ungewöhnlichen Blick auf die Rolandstadt werfen und sich gegenseitig richtig kennenlernen.

Schließlich ging es in die „Tante Käthe“. Und nach einem Soundcheck und dem Eintreffen der ersten Gäste ging es mit dem Line up los. Den Anfang machte Exilanation, die gekonnt einige Tracks des Albums „The Matrix Is Real“ aufführten. André und Micha hatten gemeinsam mit ihren netten Freundinnen die lange Anfahrt nach Nordhausen auf sich genommen, um bei der Party dabei zu sein. Und sie heizten kräftig ein!

Die Location in einem schönen Gewölbekeller wurde ganz schnell zum Party-Tempel. Freunde und interessierte Gäste kamen, hörten die Musik, tanzten. Trotz einer gleichzeitig stattfindenden Party eines großen Radiosenders war die Event-Bar mehr als gut besucht, alle kam voll auf ihre Kosten. Den nächsten Part bestritten Thomas, Micha und Marie von EnemyNation. Geiler Electro aus Sachsen-Anhalt lautet das Gütesiegel, welches den Dreien problemlos verliehen werden konnte. Michas charismatischer Auftritt, gemischt mit Maries prägnanter Stimme und den coolen Sounds von Thomas war die Mischung, die das Publikum begeisterte. Unvergessen: Maries „Tomatensalat“ – Kenner wissen Bescheid!!

Say-Y. Muss man mehr sagen? Kaum, denn wer Mastermind Picco samt Edelstimme Ulli schon einmal live erlebt hat weiß, was eine Gänsehaut ist. Drei Songs wurde quasi a capella, also nur mit Stimme und akustischer Gitarre präsentiert. Dazu noch einige Songs im klassischen Say-Y-Sound. Ein Erlebnis für die Ohren. Und schließlich noch der Hammer: Say-Y verliehen Conny und Marko - sozusagen in weiser Voraussicht – ihre erste Goldene Schallplatte. Die Freude und der Beifall kannten keine Grenzen, und bei Infernosounds sah man ein wenig Pipi in den Augen ...

Doch dann kam auch ihr Auftritt, auf den alle sehnsüchtig den ganzen Abend lang gewartet haben: Infernosounds präsentierten Songs ihres aktuellen Longplayers „Eiszeit“. Und für die Fans gab es kein Halten mehr: Es wurde getanzt und und gefeiert, und es war erstaunlich, wie textsicher die meisten Gäste doch waren. Jeder Song wurde lautstark mitgesungen und schließlich frenetisch beklatscht. Ob „Electrogirl“ oder „Eiszeit“, ob „I Die Now To Live“ oder „Pfefferkuchen“ – das Album bietet eine überwältigende Mischung aus toller Musik und eingehenden Texten.

Schließlich – weit nach Mitternacht und etliche Zugaben später – war das Liveprogramm gesungen. Aber die Party war noch lange nicht zu Ende. Bis in die frühen Morgenstunden hinein gab es feinste Klänge aus der Konserve, aufgelegt von Picco und Marko persönlich. Wer von den Gästen mehr als die akustischen und optischen Eindrücke mit nach Hause nehmen wollte, konnte dies in Form von CD’s, T-Shirts, Schlüsselbändern, Feuerzeugen und Büchern tun. Natürlich wurden auch diverse Autogramme verteilt. Vielleicht ist so der Eine oder die Andere in den Besitz einer sehr wertvollen Erinnerung gekommen.

Zum Schluß kann man sich nur bedanken. Bei Ulli und Picco, bei Thomas, Micha und Marie, bei André und Micha, beim freundlichen Team der „Tante Käthe“, bei den fleißigen Helfern, allen voran Melanie und Karsten. Und natürlich bei Marko und Conny, die mit ihrer unverwechselbaren Musik die Party erst möglich gemacht haben. Vielen Dank ... und bis zum nächsten Mal!!
Dirk Daniel
Autor: nnz

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