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Mi, 15:32 Uhr
24.08.2016
Weltfriedenstag, Antikriegstag

Zahlreiche Aktionen geplant

Mit Zeitzeugengesprächen, einer Gedenkveranstaltung von Schülern und der Kranzniederlegung an der Stele vor dem Rathaus begeht am 1. September die Stadt Nordhausen den Antikriegstag oder Weltfriedenstag...


„In Nordhausen beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler des Staatlichen Gymnasiums `Wilhelm von Humboldt´ im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes Gesellschaftswissenschaften/ Stadtgeschichte Nordhausen mit der Bedeutung dieses Tages.

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Dazu wird am 1. September 2016 um 10 Uhr ein Zeitzeugengespräch mit der 100-jährigen Elfriede Niestroj sowie mit den Schülerinnen und Schülern im Lesesaal des Bürgerhauses stattfinden. Frau Niestroj hat Krieg sowie die Zerstörung Nordhausens miterlebt und als Trümmerfrau Nordhausen am Wiederaufbau unserer Stadt mitgewirkt.“

„Um 11.00 Uhr werden diese Schülerinnen und Schüler dann eine Gedenkveranstaltung vor dem Bürgerhaus - auf der Leseterrasse – gestalten. Daran schließt sich die Kranzniederlegung an der Stele vor dem Rathaus an.“

Weitere Schulen sind herzlich zur Mitwirkung an der Gedenkveranstaltung um 11 Uhr eingeladen. Wenn es Interesse an dem Zeitzeugengespräch gibt, dann wird um Mitteilung an die E-Mail-Adresse: erinnerungskultur@nordhausen.de gebeten. Seit 1957 wird deutschlandweit am 1. September der Antikriegstag begangen. Jährlich wird an diesem Tage an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Angriff der Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939 erinnert. Seit 1957 wurde unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ zu Aktionen aufgerufen. In der DDR wurde der 1. September als Weltfriedenstag gefeiert.
Autor: nnz

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