So, 12:01 Uhr
31.07.2016
Dichterstätte Sarah Kirsch
Ein literarisch-musikalischer Sommernachmittag
Kaum sind die Verse von Thomas Brasch Ende Juli in Limlingerode verklungen, wartet kommende Woche eine weitere poetische Begegnung auf Besucher im Haus für Lyrik in Limlingerode. Franziska Beyer-Lallauret, aus Frankreich angereist, wird aus ihrem Gedichtband Warteschleifen auf Holz lesen...
Der Band wurde im Oktober 2015 im dr. ziethen verlag in Oschersleben veröffentlicht wurde und in Leipzig vorgestellt. Der Band enthält auch schwarz-weiß Grafiken von Julie Weißbach.
Es ist der erste Gedichtband der Autorin und die Mitglieder des Fördervereins freuen sich, wenn sie einer neuen lyrischen Stimme ans Licht der Öffentlichkeit verhelfen können. Während ihrer Lesung erzählt Franziska Beyer-Lallauret auch die Geschichte um einen Schmetterlingsbrief, den sie von Sarah Kirsch erhielt. Die Pianistin Christine Goldstein, aus Wernigerode kommend, fügt den Texten der Autorin im Salong Musenbundt, auf dem frisch gestimmten braunen Klavier spielend, Stücke von Schumann, Grieg, Debussy und Skrjabin hinzu.
Als Motto für den sommerlichen Nachmittag in der Dichterstätte wurden die Zeilen Moorwärts sinken die Wolken / Das Katzentier kommt und geht gewählt. Diese stammen aus dem Gedicht An der Eider, das Franziska Beyer-Lallauret Sarah Kirsch widmete.
Kaum sind die Verse von Thomas Brasch Ende Juli in Limlingerode verklungen, wartet kommende Woche eine weitere poetische Begegnung auf Besucher im Haus für Lyrik in Limlingerode (Foto: Heidelore Kneffel)
In Mittweida 1977 geboren, studierte sie Germanistik und Französisch in Leipzig und Rennes, lebt heute mit ihrer Familie in Frankreich und unterrichtet deutsche Literatur in speziellen Abibac-Klassen. Ihre langjährige Freundin, die Pianistin Christine Goldstein, hat in Leipzig an der Hochschule für Musik und Theater studiert. Jetzt unterrichtet sie Klavier am Landesgymnasium Wernigerode.
Franziska Beyer-Lallauret wandte sich im Oktober 2015 brieflich an uns, weil für sie Sarah Kirsch neben Ingeborg Bachmann zu den größten deutschsprachigen Dichterinnen gehöre und beide für sie vorbildlich für das eigene Schreiben seien, das sie selbst seit einiger Zeit intensiv betreibe. Über Sarah Kirsch hat sie für das Metzler-Lexikon zur DDR-Literatur 2009 einen Artikel verfasst.
Leider könne sie der verstorbenen Sarah Kirsch keine Kunde mehr darüber geben, dass sich ein mutiger seriöser Verleger, Dr. Ziethen, gefunden habe, der einer bis dato unbekannten Lyrikerin eine Chance gibt, so schrieb sie. Ihr größter Wunsch sei es nun, ihre Verse im Geburtshaus Sarah Kirschs vortragen zu dürfen während einer Lesereise, die sie während der Sommerferien 2016 antreten möchte. Wir einigten uns auf den 6. August und die Lyrikerin, die Pianistin und die Mitglieder der Dichterstätte laden für den Samstag nach Limlingerode ein. Die Veranstaltung beginnt am 6. August um 14.30 Uhr.
Heidelore Kneffel
Autor: redDer Band wurde im Oktober 2015 im dr. ziethen verlag in Oschersleben veröffentlicht wurde und in Leipzig vorgestellt. Der Band enthält auch schwarz-weiß Grafiken von Julie Weißbach.
Es ist der erste Gedichtband der Autorin und die Mitglieder des Fördervereins freuen sich, wenn sie einer neuen lyrischen Stimme ans Licht der Öffentlichkeit verhelfen können. Während ihrer Lesung erzählt Franziska Beyer-Lallauret auch die Geschichte um einen Schmetterlingsbrief, den sie von Sarah Kirsch erhielt. Die Pianistin Christine Goldstein, aus Wernigerode kommend, fügt den Texten der Autorin im Salong Musenbundt, auf dem frisch gestimmten braunen Klavier spielend, Stücke von Schumann, Grieg, Debussy und Skrjabin hinzu.
Als Motto für den sommerlichen Nachmittag in der Dichterstätte wurden die Zeilen Moorwärts sinken die Wolken / Das Katzentier kommt und geht gewählt. Diese stammen aus dem Gedicht An der Eider, das Franziska Beyer-Lallauret Sarah Kirsch widmete.
Kaum sind die Verse von Thomas Brasch Ende Juli in Limlingerode verklungen, wartet kommende Woche eine weitere poetische Begegnung auf Besucher im Haus für Lyrik in Limlingerode (Foto: Heidelore Kneffel)
In Mittweida 1977 geboren, studierte sie Germanistik und Französisch in Leipzig und Rennes, lebt heute mit ihrer Familie in Frankreich und unterrichtet deutsche Literatur in speziellen Abibac-Klassen. Ihre langjährige Freundin, die Pianistin Christine Goldstein, hat in Leipzig an der Hochschule für Musik und Theater studiert. Jetzt unterrichtet sie Klavier am Landesgymnasium Wernigerode.
Franziska Beyer-Lallauret wandte sich im Oktober 2015 brieflich an uns, weil für sie Sarah Kirsch neben Ingeborg Bachmann zu den größten deutschsprachigen Dichterinnen gehöre und beide für sie vorbildlich für das eigene Schreiben seien, das sie selbst seit einiger Zeit intensiv betreibe. Über Sarah Kirsch hat sie für das Metzler-Lexikon zur DDR-Literatur 2009 einen Artikel verfasst.
Leider könne sie der verstorbenen Sarah Kirsch keine Kunde mehr darüber geben, dass sich ein mutiger seriöser Verleger, Dr. Ziethen, gefunden habe, der einer bis dato unbekannten Lyrikerin eine Chance gibt, so schrieb sie. Ihr größter Wunsch sei es nun, ihre Verse im Geburtshaus Sarah Kirschs vortragen zu dürfen während einer Lesereise, die sie während der Sommerferien 2016 antreten möchte. Wir einigten uns auf den 6. August und die Lyrikerin, die Pianistin und die Mitglieder der Dichterstätte laden für den Samstag nach Limlingerode ein. Die Veranstaltung beginnt am 6. August um 14.30 Uhr.
Heidelore Kneffel

