Fr, 12:16 Uhr
29.07.2016
Nachgehakt
Was passierte mit den sieben Millionen Euro?
In einem nnz-Gespräch hatte Landrat Matthias Jendricke seine Verwunderung geäußert, dass von den sieben Millionen Euro aus dem Verkauf der VNG-Aktien durch die Stadt Nordhausen keinerlei Investitionen getätigt wurden. Nun gibt die Stadt preis, was mit dem Geld passiert ist...
Der Verkaufserlös betrug 6.995.485,68 Euro. Die Aktien standen noch mit einem Wertansatz in Höhe von 6.538.878,70 Euro in den Büchern der HVV, so dass der buchhalterische Gewinn aus dem Verkauf 456.606,98 Euro betragen hat.
Hiervon zu unterscheiden ist der Liquiditätsfluss: von dem Zahlungseingang in Höhe von 6.995.485,68 Euro mussten noch offene Kredite in Höhe von 1.330.000 Euro bedient werden, sodass ein Kapitalüberschuss in Höhe von 5.665.485,68 Euro verbleibt. Mit der Ablösung der Kredite ist die HVV nunmehr schuldenfrei.
Finanzstrategisch völlig richtig wurde vom Gesellschafter Stadt Nordhausen keine Ausschüttung des Verkaufserlöses beansprucht.
Vielmehr wurde betriebswirtschaftlich und nachhaltig sinnvoll entschieden: Der Verkaufserlös verbleibt nach Abzug der Kredite in den Stadtwerken, um diesen für Projekte zu verwenden, die einen dauerhaften Ertrag abwerfen sollen.
Die Stadtwerke sollen so auch zukünftig in der Lage sein, grundlegende Angelegenheiten der Daseinsvorsorge, wie zum Beispiel den ÖPNV, ohne städtischen Zuschuss zu finanzieren.
Autor: nnzDer Verkaufserlös betrug 6.995.485,68 Euro. Die Aktien standen noch mit einem Wertansatz in Höhe von 6.538.878,70 Euro in den Büchern der HVV, so dass der buchhalterische Gewinn aus dem Verkauf 456.606,98 Euro betragen hat.
Hiervon zu unterscheiden ist der Liquiditätsfluss: von dem Zahlungseingang in Höhe von 6.995.485,68 Euro mussten noch offene Kredite in Höhe von 1.330.000 Euro bedient werden, sodass ein Kapitalüberschuss in Höhe von 5.665.485,68 Euro verbleibt. Mit der Ablösung der Kredite ist die HVV nunmehr schuldenfrei.
Finanzstrategisch völlig richtig wurde vom Gesellschafter Stadt Nordhausen keine Ausschüttung des Verkaufserlöses beansprucht.
Vielmehr wurde betriebswirtschaftlich und nachhaltig sinnvoll entschieden: Der Verkaufserlös verbleibt nach Abzug der Kredite in den Stadtwerken, um diesen für Projekte zu verwenden, die einen dauerhaften Ertrag abwerfen sollen.
Die Stadtwerke sollen so auch zukünftig in der Lage sein, grundlegende Angelegenheiten der Daseinsvorsorge, wie zum Beispiel den ÖPNV, ohne städtischen Zuschuss zu finanzieren.

