Do, 19:38 Uhr
28.07.2016
Herkulesmarkt Nordhausen
Sieben Menschen eingeschlossen
Für sieben Kunden des Nordhäuser Herkules-Marktes sollte es am frühen Abend eigentlich ein entspannter Einkaufsbummel werden. Eigentlich...
Die sieben Personen wollten mit einem der vier Aufzüge in das obere Parkdeck fahren. Dazu benutzen sie alle einen Aufzug, doch zwischen zwei Etagen blieb die Kabine stehen. Nichts ging mehr.
Was also tun? Natürlich, den Notruf betätigen, der in Leipzig "rauskommt". Doch das war umsonst und so soll nach einer halben Stunde des Ausharrens einer der Eingeschlossenen die 112 angerufen haben, die Temperatur im Innern soll sich der 50-Grad-Marke genähert haben.
Kurze Zeit später sind Feuerwehr und Rettungsdienste vor Ort. Die Kameraden öffneten sich Tür und die sieben Personen konnten aus dem Aufzug befreit werden, der etwa einen Meter tiefer als die Ausstiegsebene festhing. Nach Aussagen der Berufsfeuerwehr ging auch die Notvariante des Ablassens nicht.
Neben dem havarierten Aufzug war ein zweiter bereits defekt. Die offene Tür soll nicht abgesperrt gewesen sein, lediglich ein davor gestellter Abfallbehälter soll vor dem Einsteigen in die Kabine, deren Fußboden 20 Zentimeter tiefer als der im Eingangsbereich lag, bewahrt haben. Der dritte Fahrstuhl soll ebenfalls defekt gewesen sein, hier bestand der Einsatzleiter der Wehr darauf nachzusehen, ob sich eine Person in der Kabine befand. Also wurden die Türen der oberen Etage aufgeflext und das Dach der Kabine von außen geöffnet. Glücklicherweise war diese leer.
Der vierte, noch verbliebene Fahrstuhl wurde natürlich stark frequentiert, der soll allerdings kurze Zeit später seinen "Geist" aufgegeben haben, berichten Zeugen des Geschehens.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzDie sieben Personen wollten mit einem der vier Aufzüge in das obere Parkdeck fahren. Dazu benutzen sie alle einen Aufzug, doch zwischen zwei Etagen blieb die Kabine stehen. Nichts ging mehr.
Was also tun? Natürlich, den Notruf betätigen, der in Leipzig "rauskommt". Doch das war umsonst und so soll nach einer halben Stunde des Ausharrens einer der Eingeschlossenen die 112 angerufen haben, die Temperatur im Innern soll sich der 50-Grad-Marke genähert haben.
Kurze Zeit später sind Feuerwehr und Rettungsdienste vor Ort. Die Kameraden öffneten sich Tür und die sieben Personen konnten aus dem Aufzug befreit werden, der etwa einen Meter tiefer als die Ausstiegsebene festhing. Nach Aussagen der Berufsfeuerwehr ging auch die Notvariante des Ablassens nicht.
Neben dem havarierten Aufzug war ein zweiter bereits defekt. Die offene Tür soll nicht abgesperrt gewesen sein, lediglich ein davor gestellter Abfallbehälter soll vor dem Einsteigen in die Kabine, deren Fußboden 20 Zentimeter tiefer als der im Eingangsbereich lag, bewahrt haben. Der dritte Fahrstuhl soll ebenfalls defekt gewesen sein, hier bestand der Einsatzleiter der Wehr darauf nachzusehen, ob sich eine Person in der Kabine befand. Also wurden die Türen der oberen Etage aufgeflext und das Dach der Kabine von außen geöffnet. Glücklicherweise war diese leer.
Der vierte, noch verbliebene Fahrstuhl wurde natürlich stark frequentiert, der soll allerdings kurze Zeit später seinen "Geist" aufgegeben haben, berichten Zeugen des Geschehens.
Peter-Stefan Greiner

