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Mo, 14:31 Uhr
16.07.2001

Straßengespräche in Leinefelde

Nordhausen (nnz). In den zurückliegenden Tagen gab es im Nordthüringer Straßenbauamt in Leinefelde eine Beratung mit Vertretern der Stadt Nordhausen. Zur Diskussion standen die künftigen Baumaßnahmen in und um Nordhausen.


Ab dem kommenden Jahr sollen die konkreten Planungen für die Umgehung der Bundesstraße 243 um Nordhausen aufgenommen werden. Die neue Tangente wird westlich von Nordhausen verlaufen und zur B 4 führen, so Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Die vom Land und Bund dafür vorgesehenen Gelder sollen aus dem Topf der Erlöse der Versteigerung der UMTS-Lizenzen stammen. Geld, das in der Region Nordhausen gut aufgehoben ist, wird die Umgehung doch die Innenstadt wesentlich vom Durchgangsverkehr entlasten. Mit dem Bau der Umgehung wird im Rathaus jedoch nicht vor dem Jahr 2005 gerechnet.

Ein weiterer Schwerpunkt in Leinefelde war der Ausbau des Darrweges. Hierzu stehen rund eine Million Mark an Fördermitteln bereit. Die Eigenmittel der Stadt Nordhausen belaufen sich auf rund 100.000 Mark, sie sollen durch Umschichtungen im städtischen Haushalt flüssig gemacht werden. In der Stadtverwaltung rechnet man mit einem kurzfristigen Beginn der Bauarbeiten, deren Schwerpunkt in einem ersten Abschnitt zwischen dem Kreisel an der Polizeidirektion und der Alten Mühle in Richtung B 80 angesiedelt werden soll.

Diskutiert wurden auch mehrere innerstädtische Verkehrsvarianten. So soll die Kreuzung Arnoldstraße/Bahnhofstraße eine neues „Outfit“ erhalten. Eine Variante beinhaltet die Beibehaltung des rechtsabbiegenden „Stiches“, ein zweiter Lösungsvorschlag sieht den Wegfall des Stiches vor. Im Bereich der Bahnhofstraße soll eine dritte Spur das Rechtsabbiegen erleichtern. Die Tendenz, so Baudezernent Dietrich Beyse (CDU) geht zur zweiten Variante. Zwei Lösungen sind auch für die Kreuzung Neustadtstraße/Bahnhofstraße vorgesehen. Hier kann zwischen einer „normalen“ Kreuzung und einen Kreisel gewählt werden. Natürlich gibt es auch hier einen Favoriten: Den Kreisel. Das Thema soll Ende August ein Schwerpunkt eines weiteren Stadtgespräches werden. Weitere Punkte des „Straßengespräches“ in Leinefelde waren die Sanierung der Zeppelinbrücke, die Rekonstruktion der Uferstraße im kommenden Jahr, die neuen Radwege zwischen Steinbrücken und Sundhausen und zwischen Hesserode und Nordhausen sowie der Ausbau der B 4 in Richtung Sondershausen.
Autor: nnz

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