Mo, 14:30 Uhr
16.07.2001
Planung ist demokratisches Verfahren
Nordhausen (nnz). Massive Kritik richtete heute der städtische Baudezernent, Dietrich Beyse (CDU) in Richtung der Bürgerinitiative Rettung der Goldenen Aue. Deren Macher agieren immer noch mit einem Gespinst aus Verdrehungen und Lügen.
Beyse betonte gegenüber nnz noch einmal deutlich, dass es sich bei der jetzt laufenden Bauleitplanung um ein demokratisches Verfahren handele. Diese Bauleitplanung sei als ein Angebot zu verstehen, ein Angebot vor allem in Richtung künftiger Investoren, aber auch in Richtung Zusammenarbeit aller Interessierten. Wir haben von allen, ich betone ausdrücklich, allen Gemeinden des Planungsverbandes einen politischen Auftrag erhalten und den werden wir auch umsetzen, so Beyse. Die jetzige Planung befinde sich quasi noch in einem Frühstadium. Dabei müssen die Träger öffentlicher Belange abgearbeitet werden, in diesem Fall seien es 60 Belange, die letztlich abgewogen werden. Im Herbst werde man mit den Ergebnissen an die Öffentlichkeit gehen.
Im nächsten Monat wollen sich die Verbandsräte noch einmal mit dem Stand der Planungen befassen. Gegenstand wird aber auch die Haltung der Gemeinde Urbach sein. Hier hatte der Gemeinderat beschlossen, dass der Austritt aus der Planungsgemeinschaft angestrebt werden soll. Der ist laut Verbandssatzung jedoch nur möglich, wenn alle Mitglieder des Verbandes dem zustimmen. Mit der jetzigen Kampagne der Bürgerinitiative werden unter den Bürgern der Goldenen Aue Horrorvisionen erzeugt, die vermutlich nur ein Ziel haben sollen: Investoren verschrecken und Bürger verunsichern.
Ein interessantes Detail brachte Beyse noch ins Spiel. Den Referent einer Veranstaltung im Scheunenhof Sundhausen. Das Mitglied im Bundesvorstand von B90/Die Grünen und gleichzeitiger Berater der bayrischen Landesregierung hatte den Planern während seines Statements eine saubere und wasserdichte Planung bescheinigt. Am gleichen Tag, nur wenige Stunden später, soll der selbe Referent vor einem auserwählten Kreis in Urbach gesprochen haben. Da habe sich jedoch alles ganz anders angehört, weiß ein Beobachter zu berichten. Dilettantische Planung soll noch harmlos gewesen sein. Eine versprochene Visitenkarte sei der Referent noch bis heute schuldig sein, auf einen versprochenen Telefonanruf wartet die Stadtverwaltung Nordhausen heute noch.
Autor: nnzBeyse betonte gegenüber nnz noch einmal deutlich, dass es sich bei der jetzt laufenden Bauleitplanung um ein demokratisches Verfahren handele. Diese Bauleitplanung sei als ein Angebot zu verstehen, ein Angebot vor allem in Richtung künftiger Investoren, aber auch in Richtung Zusammenarbeit aller Interessierten. Wir haben von allen, ich betone ausdrücklich, allen Gemeinden des Planungsverbandes einen politischen Auftrag erhalten und den werden wir auch umsetzen, so Beyse. Die jetzige Planung befinde sich quasi noch in einem Frühstadium. Dabei müssen die Träger öffentlicher Belange abgearbeitet werden, in diesem Fall seien es 60 Belange, die letztlich abgewogen werden. Im Herbst werde man mit den Ergebnissen an die Öffentlichkeit gehen.
Im nächsten Monat wollen sich die Verbandsräte noch einmal mit dem Stand der Planungen befassen. Gegenstand wird aber auch die Haltung der Gemeinde Urbach sein. Hier hatte der Gemeinderat beschlossen, dass der Austritt aus der Planungsgemeinschaft angestrebt werden soll. Der ist laut Verbandssatzung jedoch nur möglich, wenn alle Mitglieder des Verbandes dem zustimmen. Mit der jetzigen Kampagne der Bürgerinitiative werden unter den Bürgern der Goldenen Aue Horrorvisionen erzeugt, die vermutlich nur ein Ziel haben sollen: Investoren verschrecken und Bürger verunsichern.
Ein interessantes Detail brachte Beyse noch ins Spiel. Den Referent einer Veranstaltung im Scheunenhof Sundhausen. Das Mitglied im Bundesvorstand von B90/Die Grünen und gleichzeitiger Berater der bayrischen Landesregierung hatte den Planern während seines Statements eine saubere und wasserdichte Planung bescheinigt. Am gleichen Tag, nur wenige Stunden später, soll der selbe Referent vor einem auserwählten Kreis in Urbach gesprochen haben. Da habe sich jedoch alles ganz anders angehört, weiß ein Beobachter zu berichten. Dilettantische Planung soll noch harmlos gewesen sein. Eine versprochene Visitenkarte sei der Referent noch bis heute schuldig sein, auf einen versprochenen Telefonanruf wartet die Stadtverwaltung Nordhausen heute noch.

