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Do, 17:17 Uhr
30.06.2016
Kunsthaus Meyenburg

Von Picasso bis Mackensen

Was ist Kunst? Wie erkennbar muss ein Bild sein? Wie abstrahiert ein Künstler ein Gesicht oder eine Landschaft? Was hat Andy Warhol mit Jürgen Kuhl zu tun? Die Antworten auf diese und andere Fragen gibt die aktuelle Ausstellung des Kunsthauses Meyenburg "KUNST. Von Picasso bis Mackensen‘...

Die Ausstellung zeigt 140 Werken von 67 verschiedenen Künstlern, darunter Joan Miró, Henri Matisse, Max Ernst, Emil Schumacher, Horst Janssen, Fernand Léger oder HAP Grieshaber und Joseph Beuys. Nach Motiven geordnet – wie Paare, Köpfe, Porträts, Landschaft oder Jagd – kann man sich auf eine interessante Reise durch die Kunstgeschichte begeben und erkennen, wie sich die Stilrichtungen in den letzten 500 Jahren verändert haben.

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Begonnen mit detailgetreuen kleinen Kupferstichen aus dem 17. Jahrhundert von Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft, über die faszinierende filigrane Radierung „Amor, Tod und Jenseits“ von Max Klinger bis zu den abstrahierten Arbeiten von Gerd Mackensen, dessen exzentrische und skurrile Striche in seinen Landschaften „fliegt alles vorbei“ und „Halt auf freier Strecke“ unglaubliche Bewegung erzeugen.

Auch Joan Miró, der zu den bedeutendsten spanischen Künstlern des 20. Jahrhunderts zählt, erzeugt mit wenigen Linien und exaktem Pinselstrich und intensiven Farbkontrasten, z.B. in „La danse du feu“ Bewegung in seinen Werken. Der spanische Bildhauer Eduardo Chillida, der für seine großformatigen Eisenskulpturen bekannt ist, widmet sich in einer grafischen Arbeit „Hommage á Braque“, seinem großen Vorbild George Braque, der ebenfalls mit einem eigenen Werk in der Ausstellung vertreten ist.

Die Ausstellung ist Di bis So von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt: 5 €, ermäßigt: 3 €. Kinder bis 14 Jahren haben freien Eintritt.
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