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Fr, 08:31 Uhr
17.06.2016
Frühjahrsversammlung der Förster

Viele Förster im Neustädter Wald

Einmal im Jahr Treffen sich die Förster und Waldbesitzer in Kyffhäuser und Südharz zur Frühjahrsveranstaltung. Gastgeber war diese Woche das Forstamt Bleicherode, dass den Waidmännern und -frauen die Entwicklung der Wälder zwischen Poppenturm und Hufhaus auf einer Exkursion darlegte...

Am Dienstag hat der Thüringer Waldbesitzerverband gemeinsam mit der Thüringer Forstverwaltung die Waldbesitzer der Region Sondershausen/Nordhausen zur jährlich stattfindenden Frühjahresveranstaltung eingeladen.

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Traditionell beginnen diese Veranstaltungen immer mit einer Exkursion zu unterschiedlichen waldbaulichen aber auch zu geschichtsträchtigen Themen. In diesem Jahr war das Thüringer Forstamt Bleicherode-Südharz der Gastgeber für diese Frühjahresveranstaltung. Am Parkplatz vom Neustädter Waldbad versammelten sich am Nachmittag bereits eine große Anzahl von interessierten Waldbesitzern und Forstleuten aus den beiden Forstämtern Bleicherode und Sondershausen.

In Fahrgemeinschaften ging es zum ersten Exkursionspunkt im Revier Wiegersdorf, hier wurde über die durchgeführte Pflegenutzung in einem 100 jährigen Buchen/Fichten Mischbestand diskutiert sowie über dessen weitere Behandlung. Bei sich bereits verdunkelndem Himmel ging es zum nächstem Punkt-dem Poppenturm, welcher in diesem Jahr bereits seinen 112.Geburtstag feiert.
Vom Poppenturm fuhren wir nun in das angrenzende Revier Hufhaus der Fürstlich Stollbergischen Verwaltung Hohensteiner Forst GbR wo wir uns gemeinsam mit dem zuständigen Revierleiter die waldbauliche Entwicklung, einer durch den Sturm Kyrill geschädigten Fläche angesehen haben.

Dort wurde über die Kosten in den einzelnen Phasen von der Pflanzung bis zu den bisherigen Pflegearbeiten und dem Schutz der Kultur vor Wildverbiss diskutiert. Dem fachlichen Teil folgte wieder ein geschichtlicher Abriss über die Entstehungsgeschichte des Hufhauses welche bis in das Jahr 1698 zurückgeht. Der letzte Punkt im Wald regte wieder zur fachlichen Diskussion über die Erschließung von mittelalten Buchenbeständen über ein Gassensystem an. Zum Abschluss des Außenteils gab es noch eine sehr interessante Führung über die Burgruine Hohenstein mit Erklärungen und mittelalterlicher Dudelsackmusik durch den Burgwirt Kai Prengel.
Trotz nicht immer guter Wetterbedingungen hat keiner der Exkursionsteilnehmer bereut daran teilgenommen zu haben. Ein großer Dank geht an den Forstamtsleiter Herrn Brüggemann sowie an die Revierleiter Herrn Hübner von der Hohensteiner Forst GbR und Herrn Schürer vom Revier Wiegersdorf für die umfassende Vorbereitung und Durchführung
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